Genau das ist eines der Hauptziele des Schnuppertages am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe. Denn nichts ist schlimmer, als in einer neuen Umgebung orientierungslos und ohne Einblick herumzuirren. Damit unsere neuen Schilleraner direkt mit Durchblick und voller neuer Ziele und Pläne durchstarten können, haben die zukünftigen Fünftklässler jeweils einen ganzen Tag an unserer Schule miterlebt und in das Leben an der weiterführenden Schule „hineingeschnuppert“. Frau Kannegießer, stellvertretende Schulleiterin, begrüßte die Neuen in der lichtdurchfluteten Cafeteria der Schule. Dieser Tag mit 6 Unterrichtsstunden war sicherlich spannend für die „Neuen“, denn nicht nur bekannte Fächer wie Mathematik, Englisch, Deutsch, Musik oder Sport mit den zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern standen auf dem Programm. Auch ganz neue Einblicke in die Chemie und Biologie wurden im Raum 101 ermöglicht. Frau Henschel klärte als Chemielehrerin die Fragen: Wie kann man Farben sehen? Was steckt hinter bunten Feuerwerk? Und wie überführt man mit einem chemischen Experiment vielleicht sogar einen Trickbetrüger? Wie es mit der Fremdsprache Englisch weitergeht, erklärte Frau Gasch an diesem Tag mit kleinen Sprachübungen. Die Turnhalle wurde inspiziert, auch schon mal ein wenig sportlich mit Frau Karl und Herrn Totzke getestet. Das mathematische Verständnis kitzelte Herr Woltersdorf mit kniffligen Aufgaben wach. Danach kam singen, tanzen und sich bewegen im Musikunterricht bei Frau Püsche und Frau Lentvogt zur Entspannung gerade richtig. Noch einmal konzentrieren mussten sich die Besucher im Deutschunterricht bei Frau Kordas. In der letzten Stunde konnten alle einen Einblick in das reichhaltige Angebot der Ganztagskurse durch Frau Kannegießer und Frau Schmidtke erhalten und erkannten schnell, dass zum Lernen auch Leben, Gemeinschaft und „sich wohlfühlen“ am Friedrich-Schiller-Gymnasium gehört. Die Vorfreude auf die Zeit am Gymnasium in Calbe war den neuen „schillernden“ Persönlichkeiten den ganzen Tag über anzumerken. Die Größe der Schule, die vielen großen, hilfsbereiten und freundlichen Schülerinnen und Schüler haben sichtlich imponiert. Einige wollte am liebsten schon am nächsten Tag wiederkommen. Wir als Schulgemeinschaft freuen uns jetzt schon auf euch als neuen Jahrgang Fünf! Unser Dank gilt den Schulleiterinnen und Schulleitern, den Lehrerinnen und Lehrern und den Eltern, die alle gemeinsam den Besuch ermöglicht haben.
Schlagwort: Frau Schmidtke
Bald ist es soweit
15 Jahre Schülerfirma Picnic – ein hervorragender Grund zu Feiern
Schülerfirma meets Orchester
Die altehrwürdige Aula des Calbenser Gymnasiums bildete den Rahmen für das erste musikalische Highlight in der Saalestadt Mitte Januar, die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck und die Mezzosopranistin Julia Reznik traten gemeinsam auf. Es kamen viele Besucher zu diesem atemberaubenden Event und die Schülerfirma ‚Picnic‘ des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe hatte die besondere Aufgabe, den Sektempfang vor der Aufführung sowie in der Pause zu gestalten.
Die pädagogische Mitarbeiterin Bärbel Schmidtke bediente zusammen mit Larissa Engel und Julian Schmidt das Auditorium. Die Schülerfirma möchte sich außerdem noch bei Christiane Kannegießer als helfende Hand bedanken.
Alles in allem war der Abend unbeschreiblich für alle und auch die Aula des Gymnasiums, die in sinnliche Klängen eingetauchte wurde, erhielt großes Lob für die wunderbare Akustik vom gesamten Orchester und Julia Reznik.
SWOT-Analyse der Schülerfirma Picnic
Chancen und Gefahren für eine Firma kann man einfach aufzählen. Die Stärken und Schwächen vielleicht auch, aber probiert das mal bei einer kleinen Schülerfirma. Eine Schülerfirma muss ganz andere Probleme bewältigen als ein Malerbetrieb.
Dies konnten am vergangenen Montag wir, die verantwortlichen Schüler der Cafeteria, zusammen mit Frau Pilz, einer Mitarbeiterin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), und natürlich Frau Schmidtke hautnah erleben. Wir „Picnic-Mitarbeiter“ haben das „SWOT“-Prinzip kennen gelernt. „Strengths – Weakness – Opportunities-Threats“ heißt das Ganze. Zuallererst haben wir die Stärken unserer Cafeteria herausgestellt. „Teamwork“ war für alle Teilnehmer der erste Gedanke, danach kam Freundlichkeit, ein gutes Angebot und Frau Schmidtke, denn ohne sie läuft gar nichts. Aber uns fielen infolgedessen auch viele Schwächen ein: Kleingeldmangel, z.T. unfreundliche Kundschaft, fehlende Lieferanten, um nur einige zu nennen.
Aus dieser Analyse heraus haben wir als Gruppe versucht, neue Chancen und Möglichkeiten zu entdecken, aber auch unsere Gefahrenpunkte aufzudecken. Ware, Miete und Rechnungen und viele andere Dinge bezahlen sich nicht von alleine. Die erarbeiteten Chancen und Möglichkeiten– u. a. Austauschmit anderen Schülerfirmen, Projekt Becher, strengere Regeln für Kunden, das Einbeziehen weiterer Lehrer – versuchen wir in der nächsten Zeit in die Tat umzusetzen.
Eine der größten Gefahren und Ängste bleibt aber immer. Was wäre, wenn Frau Schmidtke krank wird und längere Zeit ausfällt oder in Rente geht? Sie liegt uns allen sehr am Herzen und das merkt sie auch. Sie ist unsere Vertrauensperson, hat die Fäden in der Hand.
Ohne diese Weiterbildung hätten wir dies alles gar nicht erleben können. Mal schauen, wie es weiter geht und seid gespannt, was sich die Schülerfirma für euch ausgedacht hat.













