Veröffentlicht in News

„Kinder machen Nachtschicht“

Lange wach bleiben

Erlebnis fürs Leben

Spaß haben!

Elternfreie Zone

Nachtwanderung

Abenteuer mit seinen Freunden

Cafeteria plündern

Herzliches Beisammensein

Tischtennis spielen

Das war nur ein kleiner Einblick dessen, was die Lesenacht für die Fünftklässler so unvergesslich gemacht hat.

Vollbepackt und mit großen Erwartungen kamen die Kleinsten unserer Schule am Freitag, dem 01. Oktober, zur Lesenacht zusammen. Bevor die Kinder sich auslassen konnten, wurde vorerst von ihnen nochmals Aufmerksamkeit und Gehör abverlangt, bei der Lesung von „Pünktchen und Anton“ durch Herrn Wapenhahns. Der ehemalige Schilleraner und heutige Schauspieler fesselte die Kinder mit seiner abwechslungsreichen Vortragsweise und seinen tiefgründigen Fragen zum Buch. So lernten die Kinder nicht nur die Hauptfiguren des Buches genauer kennen, sondern auch was Stolz wirklich ist oder was wahre Freundschaft bedeutet.

Im Anschluss gab es nach dem langen Schultag eine Stärkung für die Schüler und Helfer der Lesenacht, welche die Eltern mit viel Liebe zubereitet haben. Zum Highlight des Abends konnten die Kinder Workshops besuchen, welche von älteren Schülern liebevoll und kreativ entwickelt und betreut worden sind. Die Vielfalt war groß, sodass die Wahl oft schwer viel. Die Angebote waren ein Tischtennisspiel, eine große Menge an Gesellschafts- und Kartenspielen sowie mehrere Runden „Werwolf". Während der Workshops konnten die Kinder somit ihrer Energie vor dem Schlafengehen freien Lauf lassen.

Für die Schüler war der Abend nicht nur "unvergesslich", "supergeil" und "aufregend", sondern somit auch lehrreich. Als kleine Überraschung und krönender Abschluss des Tages unternahmen die Kinder eine schaurige Nachtwanderung, wo einige „erschreckende“ Überraschungen auf dem Weg auf sie warteten.

Mit mehr oder weniger viel Schlaf genossen am folgenden Morgen zuletzt alle ein entspanntes Frühstück, bevor die Kinder von ihren Eltern abgeholt wurden und das Abenteuer Lesenacht sein Ende fand.

Veröffentlicht in News

Gleich drei neue Lehrer am Calbenser Schiller-Gymnasium

Jeder Abschied ist auch ein Anfang.

Nachdem in den letzten Jahren mehrere, das Schulleben auf ihre ganz individuelle Weise über Jahrzehnte prägende Persönlichkeiten, wie Jutta Rombusch, Eberhard Blätke, Gabriele Seebach, Adelheid Cotte, Uta Sens, Wolf-Dieter Lange und Marlies Krausholz in den Ruhestand verabschiedet wurden, freuen sich die Schilleraner auf drei neue, engagierte Junglehrer in ihren Reihen.

So „neu“ allerdings sind Elisa Mennecke (Sport/Bio), Luisa Heuschkel (Mathe/Bio) und Sascha Wenzel (Geschichte/Religion) gar nicht, denn ihr Referendariat haben alle an unserem Gymnasium erfolgreich abgeschlossen.

Sascha Wenzel war Schüler am Dr.-Carl-Herrmann Gymnasium Schönebeck, dann zog es ihn an die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Beide Kolleginnen studierten Lehramt für Gymnasien an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Elisa Mennecke ist Absolventin des Sportgymnasiums Magdeburg, Luisa Heuschkel durfte das Zeugnis der Allgemeinen Hochschulreife am Gymnasium Francisceum Zerbst in Empfang nehmen.

Auf die Frage nach den Gründen für das Referendariat in Calbe folgen eine Reihe von Antworten zum engen Kontakt mit den Mentoren, bereits absolvierte Praktika und die Möglichkeit der Datenerhebung für die Examensarbeit. Das ist aber nur die eine Seite. Die andere, sehr entscheidende ist der positive erste Eindruck, das ländliche Schulumfeld, der persönliche Wohlfühlfaktor und die Wohnortnähe.

Den kürzesten Schulweg hat die Calbenserin Elisa Mennecke. Nach nur 5 Minuten ist sie schon da. Aus Glinde schafft es Sascha Wenzel in 20 Autominuten und Luisa Heuschkel benötigt knapp 45 Minuten aus ihrem Wohnort Zerbst bis in die Saalestadt. Nicht die einzige Kollegin aus der Zerbster Ecke!

Aus der Zeit des erfolgreich absolvierten Referendariats haben alle drei Junglehrer viele gute Erfahrungen und Erinnerungen mitgenommen. So berichtet Frau Mennecke: Vor allem an das Skilager mit den elften Klassen erinnere ich mich sehr gerne. Es war eine Woche mit einer Menge Spaß und Action.“. Mit den Worten: Besonders einprägsam war für mich der Tag meiner Prüfung, an dem mich sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Kolleginnen und Kollegen toll unterstützt und herzliche Anteilnahme gezeigt haben.“, blickt Luisa Heuschkel zurück und Sascha Wenzel ergänzt eine witzige Anekdote: „Vor den jeweiligen Unterrichtsbesuchen war ich natürlich sehr aufgeregt, einmal hatte ich ausgerechnet an diesem Tag meinen Schlüssel vergessen und mir den von Frau Rossmann ausgeliehen. Leider hatte ich damit Lehrerin und Klasse in den Raum eingesperrt. Die lauten Klopfzeichen wurden bemerkt und die ‚Gefangenen‘ schnell befreit.“

Die Bemühungen der Schulleitung führen alle Drei zuerst an, wenn es um die Frage geht, wie es mögliche wurde, dass sie ihre berufliche Laufbahn an ihrer Wunschschule beginnen konnten. Einig sind sie sich dabei insbesondere bei der Antwort auf die Frage, was das Friedrich-Schiller-Gymnasium besonders macht: Die familiäre Atmosphäre, die freundlichen und aufgeschlossenen Schülerinnen und Schüler, hilfsbereite Kolleginnen und Kollegen und die vielen gemeinsamen schulischen Höhepunkte, wie beispielsweise das Sommerfest, der Weihnachtsmarkt, das Ehemaligentreffen und die Bestenehrung, sind einfach toll.“

Wir wünschen Spaß, Freude und viele gemeinsame Jahre an unserem Friedrich-Schiller-Gymnasium. Der Anfang ist gemacht.