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Abitur! …Und jetzt? – von Calbe nach Kampala

Beschreibe dich rückblickend als Fünftklässlerin neu am FSG Calbe?
Als ich mit 10 Jahren, 2018, auf das FSG Calbe kam, wirkte das Abitur, genau wie das Jahr 2026, endlos weit entfernt. Ich wollte damals unbedingt Tierärztin werden, um mir später ein eigenes Pferd zu finanzieren. Meine Noten waren mir sehr wichtig und oft zog ich meinen Durchschnitt meinem sozialen Umfeld vor. Ich dachte, umso besser meine Noten wären, umso mehr würden mich auch meine Mitschülerinnen und Mitschüler schätzen. Mein Blickfeld war mit 10 Jahren noch sehr auf mich selbst beschränkt.

Wie würdest Du dich jetzt mit dem Abitur in der Tasche beschreiben?
Jetzt bin ich 18 Jahre alt, habe das FSG Calbe zwar mittlerweile offiziell verlassen, aber doch nicht ganz hinter mir gelassen. Denn in den acht Jahren, die ich dort verbracht habe, lernte ich, welche Auswirkungen, was ich sage und wie ich handle auf mein Umfeld haben. Ich lernte, dass andere Menschen mich nicht nur nach meinen Leistungen bewerteten, sondern Fairness und Empathie wertschätzten. Mir wurde bewusst, dass sich die Welt nicht nur um mich und meine Schulnoten oder meinen Abschluss dreht, sondern dass ich Teil einer Gemeinschaft bin und meine Handlungen Auswirkungen auf diese Gemeinschaft haben. Jetzt möchte keine Tierärztin mehr werden und den Durchschnitt, den ich als Fünftklässlerin erreichen wollte, den habe ich auch nicht. Dafür wird mir jetzt, wo ich nicht mehr zur Schule gehen „muss“, bewusst, dass ich es eigentlich mag neue Fakten zu lernen und neue Erkenntnisse zu erlangen. Um meine Neugierde jetzt zu stillen, würde ich am liebsten jedes Buch der Welt lesen, jede Sprache lernen, alle Studiengänge absolvieren und jedes kleine Fleckchen Erde erkunden.

In die Zukunft geblickt, vielleicht so in 10 bis 15 Jahren, was erhoffst Du Dir erreicht zu haben?
Das kann ich gar nicht so leicht beantworten. Um ehrlich zu sein, habe ich noch gar kein exaktes Bild von mir in 10 Jahren. Es gibt viele Berufe, die ich spannend finde, viele Orte, an denen ich gerne leben würde. Jetzt ist noch nicht der Zeitpunkt, an dem ich mich auf einen Weg festlegen möchte.

Gab es bis heute wichtige Menschen, die dich in deiner Entwicklung bestärkt bzw. beeinflusst haben?
Am meisten hat mich natürlich meine Familie geprägt, sowie gestärkt. Zuhause war immer Platz für Diskurs und als jüngere Schwester lernte ich daher schnell für meine Meinung einzustehen, aber auch Fehler einzugestehen. Auch die Lehrerinnen und Lehrer des FSG haben ihren Teil zu meiner Entwicklung beigetragen, denn sie sind letztendlich die Personen, die eine Schülerin oder einen Schüler fordern und ihr oder ihm neue Ideen und Ansätze unterbreiten. Als Teenager verbringt man oft mehr Zeit des Tages mit seinen Lehrerinnen und Lehrern als mit seinen Eltern, daher trägt das Auftreten des Lehrkörpers erheblich zur Entwicklung jeder und jedes Einzelnen von uns bei. Auch Gespräche mit Bürgermeister Jörn Weinert und Bürgermeister Sven Hause, sowie mit dem aktuellen Landtagspräsidenten Dr. Gunnar Schellenberger, haben mich vor allem in meinem Mut und meinem Selbstbewusstsein gestärkt.

Blicke voraus, und plane, was Du von nun an versuchst zu verwirklichen.
Von nun an werde ich versuchen, den Schwung, den ich aus der Schulzeit mitnehmen konnte, nicht zu verlieren. Es fiel mir leicht an der Schule, die ich kenne, mutig zu sein und mich zu engagieren. Viel herausfordernder ist es, in der großen, weiten Welt mutig zu sein. Aber Engagement erfordert Mut und ich möchte mutig sein, um meinen Horizont zu erweitern und um keine Angst vor anderen Lebensrealitäten zu haben. Ich möchte lernen, wie bestimmte Missstände unserer Welt entstehen und was ich tun kann, um sie zu bekämpfen. Ich mag Fairness, wie jeder andere Mensch auch und ich möchte die Welt ein bisschen fairer machen, ohne dafür als naiv abgestempelt zu werden.

Beschreibe die Hoffnungen, die Du mit deinem Engagement verbindest.
Mein nächstes großes Projekt wird mein Internationaler Freiwilligendienst in Kampala, der Hauptstadt von Uganda. 12 Monate tauche ich in das Leben dort ein und darf in einem Kindergarten mithelfen. Ich hoffe dort viel zu lernen und ganz viele neue Entdeckungen machen zu dürfen. Wichtig ist, dass wir uns vor Augen halten, dass wir in Deutschland nicht der Mittelpunkt der Welt sind. Auch Europa ist nicht der Mittelpunkt der Welt. “Westliche Standards” bedeuten für den Einen etwas ganz anderes als für den Nächsten. Wir können nicht festlegen, dass jeder Mensch der Welt Europa als Zentrum der Weltkarte ansieht. Genauso wenig, wie wir festlegen können, dass Länder, wie Uganda, Pakistan und Äthiopien als Entwicklungsländer bezeichnet werden, nur, weil sie andere Standards haben als wir. Deswegen leiste ich in Kampala auch keine “Entwicklungshilfe”, sondern nutze die Möglichkeit eines Freiwilliges Soziales Jahr im Ausland. Es geht nicht darum, alles besser zu wissen und alles besser zu können, sondern um den kulturellen Austausch und den Ansatz: “Hallo, ich bin hier, um von euch zu lernen, wie ich helfen kann – jetzt oder in Zukunft.” Ich hoffe, dass ich durch diesen Freiwilligendienst ganz viel lernen und noch viel mehr neue Erfahrungen sammeln kann. Ich hoffe darauf, viele Menschen zu sensibilisieren und sie gegen Vorurteile zu immunisieren.
Natürlich müssen solche Projekte auch finanziert werden. In meinem Fall sieht die Organisation für Freiwilligendienste im Ausland einen Förderkreis vor, über welchen Spenden eingehen sollen. Falls Sie, liebe Leserinnen und Leser, also Lust haben mich zu sponsern, dann können Sie sich gerne via Email an mia.reinefeld@gmail.com bei mir melden.

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Übergabe der Reifezeugnisse zwischen Musik verbindet und Wege aufzeigen

In der Rückschau auf die feierliche Übergabe der Reifezeugnisse für den mittlerweile 35. Abiturjahrgang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe zeichneten sich zwei toll kombinierte sprichwörtliche rote Fäden ab, einerseits „die Verbindung durch die Musik“ und „das Aufzeigen von Wegen“.
In der prall gefüllten Schulaula hatten bereits die gespannten Gäste der diesjährigen Übergabe der Abiturzeugnisse Platz genommen und nachdem dann auch die Abiturienten in den ersten beiden Reihen angekommen waren folgte der große Schulchor mit knapp 40 Schülerinnen und Schülern aus den verschiedenen Klassenstufen. Nicht nur der Klang der Stimmen zu „Castle on a Hill“, sondern auch der Anblick der kleineren Schilleraner, die für die ausscheidenden Schülerinnen und Schüler freudig singen, erzeugten einen tollen Start in die Veranstaltung. Auch beim Titel „Ich wollte nie erwachsen sein“ folgten insbesondere bei den Abiturienten viele kurze schmunzelnde Blickkontakte, insbesondere wohl aufgrund der ähnlichen Gedanken zu den Liedpassagen. Im späteren Verlauf verabschiedete Musiklehrerin Kathrin Püsche ihren „Kammerchor“, entstanden aus dem kompletten Musikkurs 2 der Oberstufe, mit den Worten: „Wir hatten eine ganz tolle Zeit miteinander“. Nach der Übergabe der Blumen folgte ein abschließendes Gruppenkuscheln auf der Bühne. Auch in den Dankesworten der Abiturienten bemerkte Sophie Fengler nach dem „Dankeschön für die wundervolle Schulzeit“, dass „Angels“ für immer der Song des Jahrgangs bleiben wird, denn „wenn wir diesen Song immer mal wieder hören, werden wir uns an die vielen tollen besonderen Momente erinnern“. Mit ihrem selbst komponierten Lied am Flügel fügte sich Riana Hamel perfekt in die euphorische und emotionale Stimmung ein. Mit den Liedzeilen „Ihr seid alle schlau, dass habt ihr bewiesen. Gehen wir unseren eigenen Weg, denn wir sind bereit für alles was vor uns liegt.“ formulierte sie die perfekt metaphorische Brücke zwischen den beiden roten Fäden der Veranstaltung.
In seiner Festansprache betonte der Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs den Augenblick, der für alle im Saal etwas ganz besonderes ist. Wenig später den Ratschlag zu geben „sucht bis Ihr das Richtige gefunden habt, nehmt dabei Umwege in Kauf um den richtigen Weg zu finden.“ Der Fördervereinsvorsitzende Alexander Sieche nutze bei der Ehrung der Jahrgangsbesten eine ähnliche Formulierung zum Lebensweg: „Ich sehe hier junge Menschen, die gezeigt haben, was möglich ist, geht hinaus und erobert die Welt. Und wenn Ihr sie erobert habt, kommt zurück nach Hause.“ Im Übrigen waren Anna Wagner (Abschlussnote: 1,3), Annika Graviat (Abschlussnote: 1,3) und Jona Rehneke (1,5) die drei Schülerinnen, die sich zur Ehrung auf den Weg auf die Bühne begaben.
Nachdem das Streichquartett stillvoll durch die Veranstaltung begleitete und auch die Schülerinnen und Schüler mit dem Abitur in der Hand den Saal verließen, war die Kombination aus „Musik und Wegen“ abschließend gelungen abgeschlossen.

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Abschlussjahrgang Abschluss eine „little“ Party

„A little Party never Kills our Abi“ prangte bereits am sehr frühen Morgen neben dem Eingang zum Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe. Mit diesem Abi-Motto ihres letzten regulären Schultages verabschiedeten sich die Abiturienten des Jahres 2026 nicht nur von ihrer Schulzeit, sondern gaben zugleich einen verheißungsvollen Ausblick auf das, was noch folgen sollte.
Viele bunte Lichter und discoähnlich abgedunkelte Flure begrüßten die von den 12ern geschminkten Schilleraner. Nach einer gemeinsamen Tanzeinlage in der Hofpause folgte der Wechsel in die Partylocation „Sporthalle“. Leandra Bartels und Niklas Wolter begrüßten, mit ihrem Partyteam im Hintergrund, die Schulgemeinschaft mit den Worten: „Hier erwarten euch nun Spiele mit einigen peinlichen Momenten und reichlich Party.“
Und so folgten direkt zum Start des Programms die Mädchen mit ihrer schwungvollen Stimmungs- bzw. Partychoreografie und sorgten schnell für beste Laune beim mitfeiernden Publikum.
Der erste Teil der Ankündigung des Moderatoren-Duos bildeten das Spiel „Wasser-Pong“, „Jugendwörter des Jahres“, „Einfädeln“, „Lehrerzitate raten“, „interessante Schülerbeichten“. Bei den jeweiligen Duellen von Lehrer- und Schülerteams waren reichlich Humor, Spannung und Sportlichkeit gefragt. Sowohl für die Protagonisten als auch die Zuschauer war das Abi-Motto allgegenwärtig.
Und so fügte sich der flippige Tanz der Jungen super ein. Nicht immer waren die Tanzschritte perfekt synchron, aber die beste Stimmung der Tanzenden übertrug sich schnell auf die begeisterten Zuschauer.
Bei den nachfolgenden Spielen „Becher Wurf“, „Bobbycar-Rennen“ und „Catwalk“ fieberten die Schilleraner eifrig sowohl für die jeweiligen Schüler als auch für die Lehrerteams mit.
Den großartigen Schlusspunkt der Party bildete der schwungvoll vorgetragene Gruppentanz mit reichlich verschiedenen Tanzelementen und vielen Emotionen. Und so dürfte im Nachgang dann auch der sprichwörtliche Kater nicht fehlen, nach einer langen gemeinsamen Schulzeit hieß es irgendwie Abschied nehmen, wobei natürlich einige Tränen flossen.
Zu guter Letzt trafen sich zum Abend die Abiturienten mit ihren Lehrern zur obligatorischen After-Show-Party und konnten dort nochmals eine Vielzahl an gemeinsamen Erinnerungen erleben.
Zu guter Letzt wird diese Party, obwohl sie nicht „little“ war, mit Sicherheit nicht das Abitur des diesjährigen Abiturjahrgangs vom Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe „gekillt“ haben.

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Festlicher Abschluss

Die Übergabe der Reifezeugnisse des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe begann der Schulchor sehr stimmungsvoll mit "This is me" aus dem Film „The Greatest Showmann“.
Die Fünftklässlerinnen Greta Römer und Malina Mothes nutzten ihre Rezitation von Guido Lehmanns "Glückwunsch zum Abitur", um gleich die Bühne zu verlassen und auf die Abiturienten zuzugehen, sie direkt anzusprechen und ihnen persönlich zu gratulieren.
Thematisch perfekt ausgewählt, schwungvoll und schlicht toll präsentierte der Chor "Die Reise" von Max Giesinger. Sehr ausdrucksstark rezitierte dann Achtklässlerin Isabella Meinecke Lothar Zenettis "Was keiner wagt" und offenbarte dabei einmal mehr, welch Talente unter den Schilleraner blühen.
Der Stolz auf die Schüler bzw. Abiturienten konnte im Nachgang auch aus der Festansprache des Schulleiters Rolf-Uwe Friederichs rausgehört werden. "Jetzt und hier ist das Wichtigste" von Friedrich Schiller leitete seine Rede ein, gefolgt von "gemeinsam sind wir bis hierher gekommen", "die letzte Schulwoche war ein gutes Zeichen eurer Kreativität" und "in dieser bewegen Zeit stimmt ihr mich optimistisch, nutzt eure Bildung, um Gutes zu tun und gestaltet eure und unsere Zukunft lebenswert."
Mittlerweile ist es im Übrigen der 34. Abiturjahrgang, der das Calbenser Gymnasium mit dem höchstmöglichen Schulabschluss verlässt. Eben dieses Zeugnis erhielten die Schülerinnen und Schüler anschließend aus den Händen des Schulleiters und der Tutoren Michael Ulrich, Sirko Laurisch und Sacha Wenzel, wobei die vielen schicken feierlichen Outfits nicht die Anspannung bei ihnen und den vielen Gästen im Staßfurter Bernstein Salzlandcenter kaschieren konnten. Mit den Abiturzeugnissen in der Hand gab es auf der Bühne dann viele strahlende Gesichter und glänzende Augen im Publikum. Alexander Sieche, Vorsitzender des Fördervereins des Gymnasiums, knüpfte genau an dieses Gefühl an: "Geschafft, das Abi in der Tasche und nun hinaus in die große weite Welt.", "Es sind so viele Lebensgeschichten, die noch geschrieben werden müssen.", "Genießen Sie die Zeit" und "Wenn ich in Ihre Augen sehe, ist mir um die Zukunft nicht bange."
Mit Maxima Schliwa und Mareike Herrmann (1,0) sowie Ferdinand Pierau und Nils Michaelis (1,2) zeichnete er die Jahrgangsbesten aus und erwähnte dabei nicht nur die starken schulischen Leistungen, sondern auch ihre Verantwortung für und positive Wirkung auf die Mitschüler, das schulische Engagement und eben die Durschnittsnote als Zeichen ihres Charakters.
Maxima Schliwa war im Anschluss ein nächster Gänsehautmoment vorbehalten. Am Keyboard sorgte sie mit dem ABBA-Musical-Song "Durch meine Finger rinnt die Zeit" für spannende Stille im Saal und endete tränengerührt.
Mit den traditionellen Dankesworten der Abiturienten zum Ende der feierlichen Übergabe der Reifezeugnisse fanden Lucie Bestian und Ferdinand Pierau viele treffende Gedanken. "Jedes Ende ist auch ein Neuanfang", "Es ist auch ein Abschied von vielen tollen Ereignissen und Erfahrungen.", "Nun heißt es insbesondere Danke zu sagen an alle Menschen, die uns bis hierher begleitet haben und uns auch zu dem gemacht haben, was wir jetzt sind."
Die vielen freudigen Gesichter der Eltern, Großeltern, Gäste, Lehrer und natürlich der Absolventen sagten, dass das abschließende "Danke" der Schule als auch der gesamte stimmungsvolle Schulabschluss super angekommen sind.

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Ein Ende ist auch immer ein Anfang

Nachdem die Schilleraner Abiturienten mit der feierlichen Übergabe der Reifezeugnisse im Staßfurter Bernstein Salzlandcenter am Nachmittag ihre zwölfjährige Schulzeit mit den Zeugnissen in der Hand und dem Loorbeerkranz auf dem Kopf beendeten, folgte am Abend der Abiball, der ausgelassene, schwungvolle Start in den neuen, sicher spannenden Lebensabschnitt. In tollen Ballkleidern und stilechten Anzügen eröffnete der Abschlussjahrgang mit dem traditionellen Walzer die Veranstaltung. Im Anschluss wurde das italienische Buffet geplündert, Erinnerungsfotos gemacht und Heliumballons mit Wünschen in den Himmel geschickt, die mit tosendem Applaus bedachten Choreografien des letzten Schultages folgten.
Als dann auch die humorvolle Rede von Nico Janich und Lenny Jahn gehalten war, zeigte die Uhr bereits 22.30 Uhr und der ausgelassene Teil auf der Tanzfläche dauerte bis in die frühen Morgenstunden hinein.

Maxima Schliwa: "Es war einfach einzigartig. Ich werde mich sehr für immer daran zurückerinnern."
Lea Hofmann: "Unser Abiball hat unseren Jahrgang 2025 super widergespiegelt, witzig, speziell und lebensfroh."
Hannes Fischmann: "Ich hatte extrem viel Spaß mit meinen Mitschülern und Lehrern."

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ABIos Amigos…

Bereits die ersten vier Tage der "Motto-Woche" des Abiturjahrgangs 2025 am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe, ließen erahnen, welch spektakulärer Abschluss am allerletzten regulären Schultag folgen wird. Unter den Mottos "Go TrABI Go", "ABI Vegas", "Anfangsbuchstabe" und "ABI der 13. - Horror" hatten die Schilleraner bereits unzählige tolle, kreative Kostüme präsentiert und mit lauter Musik und verschiedensten Spielen die jüngeren Mitschüler in den Hofpausen mitgenommen.
Nachdem bereits zum Schulstart am Freitagmorgen das Schulgebäude wild geschmückt war und die jüngeren Schüler zur Suche nach kleinen Kakteen angehalten waren, bedeutete mexikanische Musik über die Schullautsprecher zu Beginn der vierten Stunde den Startschuss für "ABIos Amigos - 12 Jahre Siesta, jetzt Fiesta", das Programm der angehenden Abiturienten.
Aufgeregt und gespannt saßen die anderen Jahrgänge im Halbkreis auf dem Boden der Sporthalle und warteten auf den Start. Eltern, Großeltern und Freunde durften nicht fehlen. Ihnen war die Vorfreude auch anzusehen. In ihrer unverwechselbaren "Atzen-Art" führten die beiden Peperonis Nico Janich und Lenny Jahn durch das stimmungsvolle und abwechslungsreiche Programm. Witzige Spiele für die Lehrer, teils unterstützt durch Schüler, wie "Songtexte ergänzen", das spontane Schreiben eines thematischen Gedichts, „Wahr oder unwahr?“ und diverse Ballspiele sorgten dabei für ähnlich tosenden Jubel und Applaus, genauso wie die spektakulären Gruppentänze der Mädchen und der Jungen, für die die 12er sehr lange geübt hatten.
Nachdem zum Abschluss die beiden "Atzen" noch zwei Songs zum Besten gaben und viele Dankesworte an die Lehrer der zurückliegenden Jahre, natürlich an die Eltern, das tolle Publikum, aber auch die Sekretärin Frau Path und den Hausmeister, Herrn Hradek, platzieren hatten, fand die spektakuläre letzte Schulwoche den Abschluss mit vielen Emotionen, auch Tränen und vor allem tollen Erinnerungen an die "Fiesta" der Schilleraner.
Einige Kollegen und viele Schüler machten sich dann abends noch auf den Weg nach Pobzig und ließen den Tag gemeinsam ausklingen.
Schon bald sehen sich Lehrer und Abiturienten wieder, aber weder zu „Siesta“ noch „Fiesta“ und auch nicht verkleidet, sondern zum „Examen de Bachillerato“. Die Abiturprüfung beginnt.

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Zwischen Rückblick und Zukunft – Abiturzeugnisübergabe am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe

Für die diesjährigen Abiturienten des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe war es mit Sicherheit eine sehr besondere Rückkehr. Vor einiger Zeit mussten sie an gleicher Stelle noch die vielen Aufgaben in Mathematik, Deutsch oder auch Geschichte bestmöglich lösen, um nun in der altehrwürdigen Aula den verdienten Lohn im Rahmen der Festveranstaltung zur Übergabe der Abiturzeugnisse überreicht zu bekommen.
Mit dem Lied „Gib mir was, irgendwas das bleibt“ beschrieb der Schulchor treffend die Situation der frischgebackenen Abiturienten zwischen Vorfreude auf die spannende Zukunft und Wehmut mit Blick auf die gemeinsame Vergangenheit. Leopold Körner ergänzte anschließend mit seiner Rezitation „Nie zu alt“ viele tolle Blickwinkel, unter anderem: „Nie zu alt, um zu lachen, Schneeflocken zu essen, hinzufallen und um sich selbst, so wie Du bist zu lieben.“
Das Lied „Rule the world“ von Coldplay, gesungen von Solisten und dem gesamten Schulchor sorgte für mindestens den ersten Gänsehautmoment des Nachmittags. Anne Klingenstein als Sängerin und Maxima Schliwa am Flügel mit „The Climb“ von Miley Cyris setzten diese emotionalen Momente fort.
In den anschließenden Worten von Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs schwang auch Stolz mit: „Hoffentlich bleiben schöne Erinnerungen haften. Jetzt hat es geklappt, freuen wir uns gemeinsam.“ Er ergänzte mit einem Schmunzeln das Motto einiger Schüler der zurückliegenden Zeit: „Die besten Tore fallen in der Nachspielzeit.“ Im Zuge des „achtbaren Finales heute“ gab der Schulleiter seinen Schützlingen noch den Rat mit auf den weiteren Lebensweg „Nutzt das Privileg der Bildung, um Schwächere zu schützen und zu unterstützen.“
Mit den gut gewählten Worten „Spannende Jahre liegen vor Ihnen, genießen Sie diese Zeit. Diese Freiheit ist ein seltenes Geschenk, sie gibt es aber nicht umsonst, sondern mit der Verpflichtung verbunden, diese zu erhalten. Engagieren Sie sich, ändern Sie, was Ihnen nicht gefällt und bewahren Sie, was Ihnen wichtig ist.“, richtete Alexander Sieche, Vorsitzender des Fördervereins, den Blick in die Zukunft.
Nora Diebel brachte mit ihrer Interpretation von Whitney Houstons Hit „One Moment in Time“ den besonderen Anlass des Tages auf den Punkt und bewirkte weitere Gänsehautmomente bei den Zuhörern.
Frei nach dem Motto des letzten Schultags „Abiversal“ versuchten Anna Neumann und Adrian Bratus nach eigenem Bekunden eine gute Show zu bieten. Nach dem allgemeinen Intro „Unser Weg war nicht einfach, sondern steinig wie der Aufstieg zum Brocken damals.“ folgten die Klassenfahrten, die Sprachreise nach England, die Corona-Pandemie im Schulalltag, das Skilager, die herausragende Abschlussfahrt und die Organisation von Festen. Beide ermöglichten in ihrer tollen Rede mit einer großen Portion Witz und Ironie einen interessanten Rückblick auf die vergangene Schulzeit, eben auch verbunden mit dem Calbenser Gymnasium und der altehrwürdigen Schulaula.

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Letzter Schultag mit abwechslungsreichem Drehbuch

Das Wetter hatte sich leider irgendwie passend dem diesjährigen Motto des letzten Schultages der angegebenen Abiturienten des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe angepasst. Unter dem Motto „Abiversal 2024“ zogen dunkle Wolken auf, begleitet von einem stürmischen Wind und prasselndem Regen, eben genau wie in den Spannungshöhepunkten der vielen Universal-Aktionfilmen aus Hollywood.
In der einleitenden Startsequenz, um in der Filmsprache zu bleiben, begrüßten die Schüler der Abschlussklasse die Schulgemeinschaft mit viel Schminke, Sprayfarbe für die Haare und einem wild dekoriertem Schulgelände.
Nachfolgend hatte das Drehbuch Unterricht für die jüngeren Schilleraner vorgesehen, immer wieder ergänzt durch viel Musik auf den Fluren und der gemeinsamen Suche nach insgesamt hundert verstecken Mini-Enten.
Anschließend ging es für alle durch grausigen Sturm zum für nahezu jeden Blockbuster wichtigen Happy End in die Calbenser Heger-Sporthalle. Das sichtlich freudig und gespannte Publikum hatte sich schnell im Halbkreis auf dem Parkett positioniert, als der toll und facettenreich verkleidete Abschlussjahrgang tanzend das Moderatorenduo Hanna Michalewicz, alias Letty aus Fast & Furious, und Tim Hoffmann, alias Barbies Ken, in den Fokus rückte. Beide sorgten in den nächsten 90 Minuten gut gelaunt für den Roten Faden des Programms: eindrucksvoll tanzten die Mädchen von Abiversal 2024, in der Folge präsentieren unter anderem Herr Wenzel, Herr Hätsch und Herr Bannier ihr künstlerisches Können beim „Portrait einer Frau am Strand“, Frau Bleich, Herr Laurisch und Herr Ulrich angelten „Merkzahl-Enten“ und Frau Karl, Herr Heller Frau Mennecke und Frau Huckenbeck übten sich im Shreck Bewegungsspiel.
Der zwischenzeitliche sehr schwungvolle Jungentanz inklusive der Sprungszene aus Dirty Dancing und der viel umjubelte gemeinsame Jahrgangstanz rundeten das Spektakel ab.
Nach den abschließenden Dankesworten und dem gemeinsamen Abschiedskreis des Abschlussjahrgangs kündigte plötzlich Pharrell Williams „Happy“ eine Premiere des letzten Schultages an: aus allen Richtungen tanzten Lehrer in den Fokus des Parketts und präsentierten ihre heimlich eingeübte Choreografie.
Letztlich waren sowohl die Abiversal-Darsteller als auch das Publikum überaus zufrieden mit dem Blockbuster zum letzten Schultag des Abiturjahrgangs 2024 des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe. Das Wetter zeigte sich im Übrigen für den Abschluss wieder freundlich.

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Happy End bei Schillers Horrorstory Abisode 12

Mit der feierlichen Übergabe der Reifezeugnisse im Salzlandcenter Staßfurt ging für die diesjährigen Abiturienten des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe die Schulzeit zu Ende und um beim selbstgewählten Motto des letzten Schultages zu bleiben, die „ Schillers Horrorstory Abisode 12“ endete. Und das mit einem Happy End oder besser gesagt, glücklich.
Wie ein klar erkennbarer roter Faden eines Drehbuches zog sich diese Gefühlsbeschreibung durch die emotionale Veranstaltung. Bereits zeitlich deutlich vor dem Beginn drängten sich Eltern, Großeltern, Freunde, Lehrer und natürlich auch die Abiturienten voller Vorfreude am Eingang, selbst der einsetzende Regen sorgte eher für Heiterkeit. In den Gesichtern konnte die Wichtigkeit und Besonderheit des Tages überaus einfach abgelesen werden.
Im nachfolgenden Programm wusste der Chor des Calbenser Gymnasiums mit den passenden Liedern wie "Ihr habt Abitur", "Wunder geschehen" von Nena und "Changes" von One Direction ebenso zu überzeugen, wie die beiden Rezitatoren Sechstklässlerin Anna Lehmann mit "Der große Sprung" (Katharina Anders) und Eltklässler Adrian Bratus mit "Stufen" (Hermann Hesse). Für die ganz feierlichen Nuancen sorgte erneut das Streichquartett unter Leitung von Vivian Anastasiu.
Mit den Worten "Zum letzten Schultag wurde von euren Tutoren Frau Karl, Frau Funke-Schütze, Frau Koch und Herr Pfesdorf bereits vier Grabreden im Zuge eurer Schillers Horrorstory gehalten. Danach ging die Story aber noch weiter.", startete Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs seine Festansprache. Er könne viele glückliche Gesichter sehen und hoffe zugleich, dass die Schüler den Weg zum Abitur nicht als Horror empfunden haben. "Das Glück kommt nicht allein, sondern durch unser Tun" meinte er und ergänzte "Mit dem Abiturzeugnis haben Sie nun ein wichtiges Puzzleteil, um neue Herausforderungen anzugehen." Das besagte Glück bedeute, dass es sich lohnt, überall dabei zu sein, die Abiturienten viele noch so flüchtige Momente des Glücks erleben werden und das Glück des Stolzes auf die eigene Leistung heute sogar schwarz auf weiß erhalten werden. Mit dem anschließenden Rat "Leben Sie Ihr Leben als Glücksfall für sich und ihre Familie" verabschiedete er den 32. Abiturjahrgang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe in die große weite Welt.
Ähnlich begann auch Landrat Markus Bauers sein Grußwort : "Eigentlich habe ich ein Manuskript vorbereitet, dann jedoch reicht doch ein Blick auf die glücklichen Abiturienten, um einfach frei loszusprechen." Ohne Begeisterung ist noch nie etwas Großes entstanden, also geht mit Begeisterung in die Welt hinaus." Den Abschluss haben die Schilleraner seiner Meinung nach an einem sehr schönen Gymnasium in Calbe gemacht, für das nicht nur der Schulträger in den letzten Monaten gekämpft hat und welches sehr wichtig für den Salzlandkreis sei.
Die 81 Annmeldungen für die neuen fünften Klassen zeigen, dass es sich in jedem Fall gelohnt hat. "Die Jugend von heute und von übermorgen wird es uns danken."
Nachdem die 59 Zeugnisse an die sichtlich angespannten, aber zweifelsfrei glücklichen Besitzer überreicht wurden, konnte Alexander Sieche, der Fördervereinsvorsitzende des Calbenser Gymnasiums, die drei Jahrgangsbesten Pauline Pierau (1,0), Lisa Pusch (1,2) und Justin Ulok (1,4) prämieren. Zuvor jedoch richtete er noch einige Worte an die Absolventen: "Der Weg war für viele nicht immer leicht, das Abi-Motto lässt Schlimmes erahnen, trotzdessen werden die vielen schönen Erinnerungen bleiben. Ich halte es gern mit Walt Disney: Glaube an die Zukunft, die Welt wird viel besser. Die Welt liegt Ihnen zu Füßen, übernehmen Sie Verantwortung, lernen Sie glücklich zu sein."
Im Anschluss bewiesen Paula Reuter und Tizia Rode ihr grandioses musikalisches Talent bei zwei Duetten mit "The Climb" von Miley Cyrus und "Falling Apart" von Michael Schulte und umrahmten damit die Abschlussrede des Jahrgangs. Melissa Golinske und Martha Schneider dankten dabei sowohl den Lehrern, der Schulleitung, den Eltern und Großeltern als auch ihren Mitschülern, bevor sie die Erinnerungen an die zurückliegende Zeit aufflammen ließen. "Könnt ihr euch noch an den ersten Schultag als Fünftklässler erinnern, als wir früher Luftballons mit Wünschen in den Himmel steigen ließen? Später folgten die Klassenfahrten, das Skilager, die Brockenwanderung, einige Feste und letztlich haben wir uns selbst am letzten Schultag einen der schönsten Momente unserer Schulzeit beschert. Jetzt beginnt etwas Neues, wir müssen unseren eigenen Weg gehen und glücklich werden."
Das gemeinsame Erinnerungsfoto des Jahrgangs und die vielen jungen Menschen, die scheinbar um die Wette strahlten, ließen beim Betrachter das schiere Glück greifbar werden. Zweifelsfrei ein überaus gelungenes Happy End der Schulstory des Schilleraner Abschlussjahrgangs 2023.

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Von der großen auf die noch größere Bühne

Mit dem Motto "12 Jahre großes Kino – Disney‘s Abi" hatten die Abiturienten des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe keinesfalls zu viel versprochen, denn auch die feierliche Zeugnisübergabe (wieder) mit vielen Gästen beinhaltete so ziemlich alles, was einen erfolgreichen Kinofilm ausmacht. Einfach großes Kino.

Den Vorspann gestaltete, dem festlichen Anlass angemessen, das Streichquartett unter Leitung von Vivian Anastasiu. Es bereitete die Bühne für den Einmarsch der Abiturienten. Der Film begann und der Chor richtete stimmgewaltige musikalische Grüße an die Absolventen, frei nach Max Raabe: "Heute ist ein guter Tag, um glücklich zu sein / Steht das Glück vor der Tür, dann lass' ich es rein." und Sarah Connor: "Ich wünsch‘ Dir all das Glück dieser Welt. / Ich wünsch‘ Dir Mut und Vertrauen in dich selbst. / Ich wünsch‘ Dir, dass Du nichts versäumst, nichts bereust." Die Rezitationen von Gina Jaqueliné Richter aus dem Jahrgang 11 und Mareike Herrmann aus Klasse 9 hielten weitere Wünsche bereit: "Das Leben geht nicht immer geradeaus, mach einfach das Beste daraus." und "Jeder muss sich entfalten, ich will bewusst mein Bestes geben."

Wie in jedem erfolgreichen Film fesselten weitere Gänsehaut-Momente das Publikum. Paula Reuter, Tizia Rhode und Maxima Schliwa sorgten gemeinsam mit dem Chor für eben einen solchen beim Song "I'll always remember you" von Miley Cyrus.

Der letzte Akt vor dem eigentlichen Höhepunkt war Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs und im Anschluss Anke Meyer vorbehalten. Auch er sparte nicht mit Denkanstößen und Ratschlägen. Den Ausgangspunkt lieferte das von den Abiturienten als Motto verwendete Disney-Zitat "If you can dream it, you can do it." in Kombination mit der Weisheit "Träume gehen am ehesten in Erfüllung, wenn man aufwacht." Drei Appelle richtete er dann an die Abiturienten: "Verändern Sie sich, aber nicht ihren Charakter! Entdecken Sie die Welt, aber vergessen Sie ihre Wurzeln nicht.", "Seien Sie Sie selbst! Gehen Sie ihren eigenen Weg, aber vergessen Sie ihre Mitmenschen nicht." und "Bekennen Sie Farbe! Agieren Sie immer reflektiert und eigenverantwortlich." Traditionell mit einem Zitat des Schulnamensgebers verabschiedete er den nunmehr 31. Abitur-Jahrgang des Calbenser Gymnasiums. "Beobacht' und denke nach, um die Wahrheit zu erkennen. Glaube nichts, was der Vernunft widerspricht, täusche weder dich sonst noch andere."

Im Auftrag des Landrats richtete die Fachbereichsleiterin mit "außerordentlicher Freude" ihre Worte an die Absolventen. Aus Sicht einer Mutter berichtete sie in ihrer recht lockeren, aber nicht unernsten Rede von der Qual des Aufstehens der Jugendlichen und verband dies mit Worten Schillers, der Freiheitsfähigkeit des Menschen als Bildungsgrundlage. Das notwendige Rüstzeug hat das Gymnasium den Schülern mit auf den Weg gegeben, um aktiv selbst mitzugestalten. Gelegenheiten wird es für sie in Zukunft genug geben. Die neuen Wege zu gehen und gleichsam sich an die Heimat zu erinnern, waren weitere Ratschläge, um fast zum Abschluss mit dem Satz: "Seien Sie sicher, dass der Salzlandkreis fest hinter dem Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe steht." aufhorchen zu lassen. Ganz am Ende ihres „Auftritts“ forderte sie die Abiturienten auf, sich in Richtung ihrer Eltern, Angehörigen und Lehrer zu drehen und sich mit einem lauten Applaus zu bedanken. Tolle Idee.

Auf der Bühne die Protagonisten mit strahlenden Gesichtern: Das Zeugnis und eine Blume in den Händen, den Lorbeerkranz auf dem Kopf. Stolz, Freude, auch manche Träne in den Gesichtern der Muttis und Vatis, Geschwister, Omas und Opas. Das Drehbuch passte.

Mit den Worten: "Das war ganz großes Kino!" moderierte Alexander Sieche, Vorsitzender des Fördervereins, die Auszeichnung der Jahrgangsbesten an. Janine Nimmich (Notendurchschnitt 1,1), Lena Marie Tönnies (1,0) und Julia Wagus (1,0) waren für einem Moment, aber sind es wohl eben auch für die Ewigkeit, die Stars.

Letztgenannte sorgte danach im Duett mit Moritz Ende mit einem Disney Medley für den nächsten puren Gänsehaut-Moment. Wer von diesem Vortrag nicht berührt war …

Mit Grüßen an die Abschlussklasse, die mit einigen lustigen Hinweisen der Eltern und Großeltern gespickt waren, erzeugten die beiden Fünftklässler Isabella Meinicke und Otto Schneider viel Spaß und Applaus im Publikum. Die kommenden Akteure präsentierten sich also auch schon.

"Vor ziemlich genau sieben Jahren standen wir bereits hier auf der Bühne, um gute Wünsche an die damaligen Abiturienten zu sprechen." Janine Nimmich und Jonas Brösel hielten nun die Abschlussrede der Abiturienten des Jahres 2022, ein sehr humoristischer Rückblick auf die vergangene Schulzeit. 2014 starteten die Klassenlehrerinnen Janine Gasch, Anke Rohde und Marita Rombusch den gemeinsamen Film am Gymnasium, eine Zeit, die die Schüler zu dem machte, was sie heute sind, auch zu den verdienten Hauptakteuren des Nachmittags. Die Anforderungen und das Stresslevel stiegen dabei exponentiell an, neben dem Lernstress blieb aber der Spaß nicht auf der Strecke, nicht zuletzt bei den vielen einmaligen Exkursionen und Klassenfahrten. "Eben noch 2015 gratuliert und nun ist unsere Zeit an Gymnasium vorbei. Dass Leben ist leider kein Disney-Film. Es gibt keinen Pausenknopf, keine Kapitelübersicht zu dem, was noch alles auf uns zu kommt." Worte, die sowohl die feierliche Zeugnisübergabe als auch die Schulzeit am Calbenser Gymnasium nicht besser hätten zusammenfassen können.

Abspann: Ausmarsch der Abiturienten, während das Publikum sichtlich bewegt applaudierte.
Nun haben die Schilleraner die große (Schul-) Bühne verlassen und betreten mit dem Abitur in der Hand die noch viel größere Bühne der herausfordernden Zukunft.

Irgendwie klingt das wie ein Happy End, vielleicht sogar von einem tollen Film, der ganz sicher viele weitere Fortsetzungen haben wird.