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Wimpernschlagfinale unserer Fußballer in Aken

Nach den Siegen unserer Fußballer der 5.und 6. Klasse im Kreisvorausscheid in Calbe und im Salzlandkreisfinale in Bernburg im Wettbewerb der Schulen
„Jugend trainiert für Olympia “ war die Euphorie bei den Jungs des Friedrich-Schiller-Gymnasiums für das Regionalfinale riesengroß. Gemeinsam fuhren wir nach Aken und setzten uns das Minimalziel, nicht ohne einen Sieg im Gepäck wieder nachhause zu fahren.
Im ersten Spiel gegen das Paul-Gerhard-Gymnasium aus Gräfenhainichen ließ sich unsere verschworene Truppe nicht von der Hektik und der Härte des gegnerischen Teams anstecken und drehte einen zweimaligen Rückstand in einen 4:3 Sieg. Danach errangen wir gegen spielstarke Mannschaft aus Bitterfeld in einem hochklassigen Spiel mit Chancen auf beiden Seiten ein 2:2, wobei der Ausgleich erst in letzter Minute durch eine tolle Aktion von Romeo Lange erzwungen wurde. Die Erleichterung war riesengroß: Jetzt konnten wir sogar noch eine Runde weiterkommen! Im dritten Spiel des Tages musste nämlich parallel der Sieger des Turnieres ermittelt werden. Wir wussten, dass es auf jedes Tor ankommen könne, versuchten aber trotzdem ruhig und bei uns zu bleiben. Durch eine spielerische Glanzleistung par excellance und Chancen im Minutentakt siegte unser Gymnasium schließlich 5:0 gegen die Gropianer aus Dessau und steht am 29.05.2024 im Landesfinale in Magdeburg.
Hervorzuheben ist die starke Moral, das Kämpfen fast bis zum Umfallen gepaart mit fußballerischer Klasse und die tolle Kameradschaft der Jungs untereinander, die diesen Erfolg möglich gemacht haben! Jetzt geht es am 29. Mai zum Landesfinale nach Magdeburg, wo die besten Schulmannschaften von Sachsen-Anhalt auf uns warten. Und eins ist sicher: Aufgeben ist keine Option!

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2024 – We did it again: English in Action was in the house

Täglich sechs Stunden Englisch, eine ganze Woche lang???
Die Fachschaft Englisch hatte in der Woche vom 12. bis 16. Februar 2024 zum traditionellen Sprachintensivkurs eingeladen und 79 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6 stellten sich zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres der besonderen Herausforderung, denn dieser Unterricht wird ausschließlich von Muttersprachlern durchgeführt.
Die Sprachintensivwoche hat zum Ziel, den Schülerinnen und Schülern eine intensive und nachhaltige Erfahrung im Rahmen des Englischunterrichts zu bieten. Dabei standen verschiedene Lernaktivitäten im Mittelpunkt, die darauf abzielten, die sprachlichen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler zu verbessern und ihr Interesse an der englischen Sprache zu fördern.
Aufgeteilt in fünf klassenübergreifende Teams wurden sie von Larry, Rie, Sunny, Cameron und Lisa, zwei Lehrerinnen und drei Lehrern aus Canterbury / Südengland, in dieser Language Project Week ermutigt und unterstützt, selbstbewusst und effektiv in der Fremdsprache zu kommunizieren.
Da die Schülerinnen und Schüler wussten, dass ihre Team Leaders nur Englisch sprechen, waren sie schon von Beginn an motiviert, diese Sprache auch zu verwenden und wurden angehalten, kreative Möglichkeiten zu finden, sich verständlich zu machen. Sie haben mit viel Spaß und Einfallsreichtum auch gelernt, Körpersprache und oder Alternativphrasen so zu verwenden, als ob sie im Ausland wären. Schließlich steht in der siebten Klasse die Sprachbildungsreise nach England auf dem Programm, wo es dann gilt, sich tatsächlich in typischen Alltagssituationen u.a. in London zu bewähren.
Zum Unterricht zählten aber nicht nur thematische Inhalte, sondern beispielsweise auch lustige Aktivitäten, Quizze und Diskussionen.
Die sechste Stunde stand täglich unter dem Motto Nachhaltigkeit. Hier widmeten sich die Schülerinnen und Schüler dem wichtigen Thema Upcycling. Dieser erste Einblick in das Thema Nachhaltigkeit sollte dazu beigetragen, ein bewussteres Verständnis für die Bedeutung von Upcycling zu fördern und – schon mal als ein kleiner Vorgeschmack auf die gesamtschulische Projektwoche am Ende des Schuljahres – die Schülerinnen und Schüler dazu ermutigen, kreative und nachhaltige Wege im Umgang mit Ressourcen zu erkunden.
In der großen Abschlussshow am Freitag präsentierten die Schülerinnen und Schüler dann sichtlich stolz, aber auch mit einer gehörigen Portion Aufregung, die Ergebnisse ihrer Projektarbeit vor einem ganz besonderen Auditorium, ihren Eltern. Diese waren herzlich eingeladen, erschienen zahlreich und bekundeten ihre Anerkennung durch Applaus und Begeisterung für die engagiert dargebotenen Präsentationen in der Zielsprache Englisch.

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Kinderfasching am FSG Calbe

Wir, der 11. Jahrgang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, hatten in diesem Jahr die Ehre, eine Tradition unserer Schule hautnah mitzuerleben. Wir waren an der Reihe: Kinderfasching für die 5. und 6. Klassen unserer Schule aufwendig planen und dann liebevoll umsetzen.
Und am 13. Februar 2024 war es dann endlich soweit. Mit eigenem DJ, vielen Leckereien, einfallsreichen Kostümen und zahlreichen Spielen und Wettbewerben gestalteten wir einen Nachmittag voller Freude und Spaß. Die Stimmung der Kiddis, aber auch bei uns, war von Minute eins an bombastisch! Kostümwettbewerb, Wettessen, Stopptanz - und zwischendrin ausgiebig gefeiert. Zum krönenden Abschluss gab es dann eine Polonaise durch das Schulgebäude.
Unser Fazit: Ein absolut gelungener Start in das zweite Halbjahr!
Wir danken allen Teilnehmenden und Unterstützenden für diese schöne Erfahrung und freuen uns auf das nächste Mal.

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Schilleraner stellen sich der Big Challenge und räumen ab

In diesem Jahr nahmen Schüler und Schülerinnen der fünften bis siebenten Klasse am beliebten Englischwettbewerb teil. Die Big Challenge ist ein europaweiter Englischwettbewerb, bei dem die Schüler online ihr Wissen bei einem Multiple-Choice-Quiz unter Beweis stellen können. Im siebten Jahrgang gelang es dabei Jule Ihlo den 4. Platz auf Länderebene zu ergattern. Jule wurde mit dem First Class National Honours-Diplom, einem Big Challenge-T-Shirt, einen Bluetooth-Lautsprecher sowie einen Landespokal ausgezeichnet.
Aber auch die Ergebnisse der anderen Schüler konnten sich sehen lassen und zeigen, dass die Schilleraner mit ihren Englischkenntnissen weit vorn liegen. So belegte die Sechstklässlerin Liddy Schwedesky auf Länderebene den 13. Platz, gefolgt von Stella Rudolf und Elisabeth Gary. Im fünften Jahrgang gelang es Rosalie Gärtner, Xpreet Kaur und Alina Peinelt vorne abzuschließen.
Die insgesamt 43 Teilnehmer der diesjährigen Big Challenge am Friedrich-Schiller-Gymnasium erhielten alle einen Preis und eine Urkunde. Jedoch war es für die Schüler auch mal interessant zu sehen, wie gut sie sind, verglichen mit Schul-, Länder- und sogar Bundesebene. Die Organisatorin Nicole Funke-Schütze resümierte, dass sich die Teilnahme für die Schilleraner gelohnt habe und im nächsten Jahr auf eine noch größere Beteiligung zu hoffen sei. Schließlich haben die Schilleraner bewiesen, dass sie sich jener Big Challenge durchaus erfolgreich stellen können.

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„Gewalt (k)ein Thema, Mobbing und Cybermobbing“- aktuell und nicht weit weg

„Die Polizei ist da“ stellte der ein oder andere in den letzten Wochen am Friedrich-Schiller-Gymnasium in Calbe neugierig fest. Das war auch nicht zu übersehen, denn die Polizeimeisterin Frau Sissy Naumann parkte mehrmals in einem richtigen Polizeiauto vor der Schule und lief in einer richtigen Polizeiuniform durch diese.
Der Grund dafür waren Projektstunden zur Gewaltprävention in den 6. und zwei 7. Klassen des Gymnasiums mit dem speziellen Thema „Gewalt (k)ein Thema, Mobbing und Cybermobbing“. Frau Naumann vom Polizeirevier Salzlandkreis mit Sitz in Bernburg führt regelmäßig diese Projekte für die Klassenstufen 1 – 4 und 6 – 8 sehr schülerorientiert, lebendig und eindrucksvoll durch.
Die zeitliche Nutzung digitaler Medien und sozialer Netzwerke, wie WhatsApp, Facebook, Tiktok, Instagram und Snapchat nimmt nicht nur deutschlandweit, sondern auch im Salzlandkreis bei Jugendlichen einen immer höheren Stellenwert im Tagesablauf ein. Nach Angaben der letzten JIM-Studie Deutschlands und nach Erfahrungen der Lehrerinnen und Lehrer am FSG in Calbe wird das Alter der Nutzer immer jünger und die Nutzungsdauer immer länger. Damit verbunden sind steigende Zahlen von Gefahren im Netz, Beleidigungen bis hin zum Cybermobbing.
In den Projektstunden organisierte die Projektleiterin sehr abwechslungsreich u.a. durch Bewegungs-, Interaktions- und Rollenspiele Begriffe zu klären und abzugrenzen, rechtliche Grundlagen und Folgen aufzuzeigen und Hilfsangebote zu präsentieren. Dabei war es wichtig zu klären: Wie erkennt man (Cyber)-Mobbing? Wann, wie und wo entsteht es? Wer sind meine eigenen Anker? Wie können wir als Klasse dagegen steuern? Petzen oder Zivilcourage beweisen? Wo kann man welche Hilfen bekommen?
Schnell verging die geplante Zeit und die Schüler und Schülerinnen nutzten freiwillig ihre Pausen, um Frau Naumann Fragen zu stellen. Einige Stimmen der Klasse 6b lassen die wirkungsvolle und kurzweilige Projektzeit erkennen: Mia: „Mir hat das ganze Projekt gefallen. Alles war cool.“ Annalena: „Ich fand die Spiele toll, weil man gesehen hat, wie schnell sich Mobbing verbreiten kann und wie schnell man reingezogen werden kann.“ Lilli: „Man hat dabei erschreckend festgestellt, dass man sich ganz schnell in der Rolle der Mitmacher oder Täter wiederfindet.“ Isabella: „Die Geschichten von Jugendlichen gingen unter die Haut und die Stimmung wurde zeitweise sehr emotional und berührte uns. Manche haben geweint. Ich empfehle das Projekt mit Frau Naumann auch anderen Jugendlichen, weil wir diese Stunden immer im Kopf behalten werden.“ Isabelle: „Ich fand toll, dass Frau Naumann aus ihrem beruflichen Leben und dem Beruf an sich berichtet hat. Und somit haben wir gesehen, dass der Beruf anspruchsvoll und abwechslungsreich ist. Für viele von uns war das Projekt hilfreich, um das eigene Handeln zu überdecken.“ Ein großes Dankeschön geht von allen Teilnehmern an Frau Naumann.
Im Unterricht „Arbeit am PC“ haben die 6. Klassen mit ihrer Fachlehrerin und schulfachlichen Koordinatorin Frau Christiane Kannegießer sowie mit den Klassenlehrinnen Janine Gasch und Luisa Heuschkel das Erlebte aufgearbeitet und weitere Maßnahmen für die Klassengemeinschaft diskutiert und vereinbart.
Im häuslichen Umgang mit Medien sind auch die Erziehungsberechtigten in der Verantwortung. So ist z.B. WhatsApp erst ab 16 Jahren alleine zu nutzen, es sei denn, die Eltern stimmen vorher zu. Für Interessierte oder Hilfesuchende aus der Schüler-, Eltern- und Lehrerschaft liegen Materialien und Angebote im Gymnasium bereit.

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Bunte Faschingsfeier am Friedrich-Schiller-Gymnasium

Passend zum Fasching öffneten sich auch am Friedrich-Schiller-Gymnasium die Tore für die fünfte Jahreszeit. Bevor die bunte Zeit mit dem Aschermittwoch verabschiedet wurde, sollte an der Calbenser Schule noch einmal gemeinschaftlich gefeiert werden. So wurde der ausgewählte Faschingsdienstag zu einem unvergesslichen Tag für die SchülerInnen der 5. und 6. Klassen.
Bereits morgens begannen die Vorbereitungen. Schon vor Beginn der Veranstaltung legten die SchülerInnen des 11. Jahrgangs so manchen Meter im Schulgebäude zurück, um den Fasching so erfolgreich wie möglich zu gestalten und letzte Kleinigkeiten mit den Beteiligten abzusprechen. Auch die Vorfreude der Kinder war am Vormittag kaum zu übersehen. So konnte man während des Schulalltages immer wieder Kinder mit bunten Kostümen erblicken, welche diese in ihren Tüten mitgebracht hatten und nur auf ihren großen Auftritt am Nachmittag warteten.
In der großen Hofpause starteten die finalen Vorbereitungen und das Warten sollte nun bald der Vergangenheit angehören. Tische wurden positioniert, Musik eingerichtet, Girlanden aufgehängt und natürlich die Pfannkuchen für die Kinder an die passende Stelle gestellt. Nun hieß es nur noch sehnsüchtig darauf zu warten, dass die Kleinsten des Gymnasiums zum Anfang der 7. Stunde in den faschingsgeschmückten Musikraum strömen und zusammen mit den ElftklässlerInnen eine gute Zeit verbringen.
Eingestimmt mit passender Musik, wurden die SchülerInnen in einer großen Polonäse auf die eingerichtete Tanzfläche geführt und Moderatorin Anna aus der 11. Klasse eröffnete die Veranstaltung. Um die Kinder auf die Spiele einzustimmen, startete man mit Stopptanz, welcher allen „Kleinen“ sichtlichen Spaß bereitete. Gegen Ende des Spiels standen nur noch wenige SchülerInnen auf der Tanzfläche und kämpften mit vollem Ehrgeiz um den ersten Platz, welcher im Anschluss mit tosendem Applaus zelebriert wurde. Nach einer kurzen Trinkpause sollte es auch mit dem nächsten Spiel, dem traditionellen Zeitungstanz, weitergehen. Auch diese Herausforderung wurde mit großer Freude angenommen und die Jüngsten der Schule rangen bis zur letzten Sekunde um den Sieg. Ausgepowert holten die Kinder sich im Anschluss ihr bereitgestelltes Essen, welches aus einem Pfannkuchen, einem Trinkpäckchen und einem Hot-Dog bestand, ab. Dieses wurde vorfreudig auf die kommenden Spiele gegessen. Währenddessen war es den ElftklässlerInnen möglich, den weiteren Verlauf des Faschings vorzubereiten und sich ein wenig mit den Fünft- und SechstklässlerInnen auszutauschen. Gut gestärkt ging es auch direkt weiter und die Kinder traten im „Schokokuss-Wettessen“ gegeneinander an. Auch die Klassenlehrerinnen Simone Bleich, Katrin Becker, Luisa Heuschkel und Janine Gasch wurden nicht verschont und mussten ihr Können unter Beweis stellen. Dabei erhielten sie durch Beifall von ihren Klassen tatkräftige Unterstützung.
Doch eine Sache stach an diesem Tag besonders heraus. Schon in den ersten Momenten fielen allen Beteiligten die zahlreichen ausgefallenen Verkleidungen der Kinder (und auch der Lehrerinnen) auf. So war ein fester Bestandteil der Veranstaltung die Preisverleihung für die besten Kostüme.
Nachdem alle Kostümierten ihre Verkleidungen auf einem aufgebauten Laufsteg bestmöglich in Szene setzen konnten, hieß es für die Jury, welche aus SchülerInnen des 11. Jahrgangs bestanden, ein Urteil zu fällen. Als Anerkennung gab es für die ersten drei Plätze einen kleinen Preis.
Nach ereignisreichen zwei Stunden hieß es für alle Beteiligten Abschied zu nehmen und die Tanzfläche hinter sich zu lassen. Als alle Kinder schweren Herzens den Raum verließen, blieben neben dem Konfetti vor allem zufriedene Gesichter der 11.-KlässlerInnen und Betreuenden zurück. So wurde durch Engagement, Freude und Teamwork erreicht, einen erfolgreichen Tag für unsere Jüngsten zu schaffen.
Ein herzlicher Dank gilt der Schäfer´s Backwaren GmbH, da diese als Sponsor für rund 100 Pfannkuchen agierte und somit maßgeblich zum Gelingen der Schulveranstaltung beitrug. Auch ohne die Unterstützung der engagierten HelferInnen, BetreuerInnen und Lehrerinnen wäre es kaum möglich gewesen, diesen tollen Nachmittag zu erleben.

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Girls & Boys Day am 27. April 2023

Was sind der "Girls' Day - Mädchen-Zukunftstag" und "Boys' Day - Jungen-Zukunftstag"?

Der Zukunftstag ist ein besonderer Tag der Berufsorientierung.

Mädchen können Berufe kennenzulernen, in denen noch überwiegend Männer tätig sind. Sie haben die Möglichkeit, sich einen Eindruck von Berufen in Forschung, Wissenschaft, Technik, Informatik und Handwerk am Girls'Day zu verschaffen.

Am Boys'Day sind Jungen eingeladen, die Berufsfelder Gesundheit und Pflege, Bildung und Erziehung sowie Verwaltung für sich zu entdecken.

Quelle: Ministerium für Bildung - https://mb.sachsen-anhalt.de/themen/faecheruebergreifende-themen/berufsorientierung/girls-day-maedchen-zukunftstag-boys-day-jungen-zukunftstag

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Schilleraner pflanzen Weiden im Bernburger Auenwald

Bei strahlendem Sonnenschein ging es für den sechsten Jahrgang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe kurz vor den Ferien in den Bernburger Auenwald. Dort angekommen wurden sie von Herrn Dr. Larisch und seinem Team herzlich in Empfang genommen. Herr Larisch vermittelte den Schülern interessant und mit Beispielen aus der Natur wie wichtig es gerade heutzutage ist zu handeln. So werden unter dem Motto „ACTION for Future“ im Auenwald Projekttage angeboten, bei welchen die Schüler selbstständig Weiden pflanzen und damit einen Beitrag für die Natur leisten.
Nach einer kurzen Stärkung mit selbstgebackenem Papageienkuchen und Tee durchliefen die Schilleraner in Kleingruppen verschiedene Stationen. So sägten sie Weidenäste ab, spitzen sie an und setzten gemeinsam Stecklinge. Weiterhin halfen sie auch beim Abtransport von Baumstämmen, welche sie über Seile einen Hang hochzogen. Das gemeinsame Arbeiten in der Natur tat nicht nur gut, sondern machte auch sehr viel Spaß. So wurde gemeinsam geschwitzt, gelacht und angepackt. Im Anschluss wurde noch ein Schild als Andenken in den Waldboden geschlagen mit der Gravur: Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe – Action for Future. Stolz und zufrieden versammelten sich die Schilleraner nochmals für ein Gruppenfoto zwischen ihren frisch gepflanzten Stecklingen und ihrem eigenen Schild. Nach getaner Arbeit gab es heiße Würstchen und ein geselliges Beisammensein inmitten dieses wunderschönen Wäldchens.
Wir freuen uns, dass wir auch einen Beitrag leisten konnten, jene schöne Region zu erhalten. Das Friedrich-Schiller-Gymnasium dankt dem Förderverein „Bildung und Arbeit e.V.“ für dieses runde und lehrreiche Projekt. Dem Vorsitzenden, Herrn Larisch, ist es nicht nur gelungen, die Schüler für seine Mission zu begeistern. Mit seinen interessanten Anekdoten sorgte er auch für die Erweiterung des Allgemeinwissens der Schüler und begleitenden Lehrer. So wissen wir jetzt, wie man Walnuss richtig ausspricht oder dass die Hagebutte eine nährstoffreiche Tiefkühlkost für die Vögel im Winter sein kann oder dass sich der Regenwurm von seiner Eigenschaft „reger Wurm“ ableitet. Wir wünschen Herrn Larisch und seinem Team weiterhin viel Freude mit ihrem Herzensprojekt, an welchem sie uns so herzlich und lehrreich teilhaben lassen. Das Friedrich-Schiller-Gymnasium wird sicherlich nicht das letzte Mal jenes schöne Fleckchen Erde besucht haben.

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Das Wandern ist des Schillers Lust

Die Plattform an der Spitze des Brockens war nahezu komplett mit Schilleranern gefüllt, um nach dem knapp sechs Kilometer langen Aufstieg aus Schierke ein gemeinsames Erinnerungsfoto zu machen.

Die Reise, auch anlässlich des 30-jährigen Schuljubiläums, startete mit immerhin elf Reisebussen aus der Saalestadt in den Harz. Das Wetter hätte keinesfalls besser sein können, blauer Himmel und strahlende Sonne, sodass die eigens angeschafften schillergrünen T-Shirts perfekt von allen getragen werden konnten. Außerdem waren die Wanderer nahezu perfekt vorbereitet, so hatten sich die Klassen intern um die Verpflegung gekümmert, einer machte die Bagels, die anderen die Cupcakes, den Nudelsalat, Würstchen, Energieriegel oder leckeres Trinken. Auf dem kompletten Wanderweg machten immer wieder vereinzelte Gruppen Rast und verteilten fleißig die Köstlichkeiten untereinander.

Zum Brockenaufstieg wählten die knapp 500 Schülerinnen und Schüler mit ihren 50 Lehrerinnen und Lehrern, dankenswert unterstützt durch Mitarbeiter des Kooperationspartners Nestwärme und Sanitäter der Bergwacht Wernigerode, aus den beiden Routen Eckerloch oder die alte Bobbahn. Letztere war zwar ungefähr zwei Kilometer länger, aber etwas gemütlicher. Deutlicher über Stock und Stein ging es über die Eckerloch-Route. Trotz der nicht geringen Anstrengung konnte man den Schilleranern den Spaß an dem großen gemeinsamen Ausflug an den Gesichtern ablesen. Viele entspannte Gespräche fernab des Schulalltags mit Mitschülern und Lehrern ließen die Zeit extrem schnell vergehen.

Und so wackelte die gesamte Reisegruppe gemeinsam vom Brockengipfel zurück ins Tal, um abschließend sichtlich erschöpft wieder nach Calbe zu fahren. Natürlich nicht ohne eine große Vielzahl viele schöner Erinnerungen an einen tollen Tag, auch mit dem obligatorischen Erinnerungsfoto.

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Sportaktivwoche an unserem Gymnasium

Seit dem 7. Juni gibt es an den Schulen wieder Präsenzunterricht, natürlich mit Einschränkungen wie Abstandsregeln, Tests und Tragen eines Mundschutzes. In den einzelnen Fächern wurde fleißig daran gearbeitet, versäumten Stoff aufzuholen und Lernziele zu sichern. Kaum ein Tag verging seitdem ohne Leistungskontrollen.

Am 9. Juli war endlich Notenschluss und damit Zeit zum Durchatmen. Die Sportlehrer:innen des Calbenser Gymnasiums hatten sich deshalb Gedanken darüber gemacht, wie man unter coronabedingten Hygienemaßnahmen für die Schüler und Schülerinnen zum Jahresabschluss einen sportlichen Höhepunkt schaffen könnte.

Das Ergebnis war eine Sportaktivwoche. Vom 12. bis 16. Juli gehörte, nach zwei Stunden Unterricht, der Rest des Tages jeweils einem Jahrgang für Bewegung an der frischen Luft. Bei durchgehend bestem Wetter wurden eine Woche lang im Calbenser Heger-Schwimmbad zuerst die Normen für das Deutsche Sportabzeichen, wie Seilspringen, Schlussweitsprung und 25-Meter-Schwimmen abgelegt, um sich dann in verschiedenen kleinen Mannschaftswettbewerben zu messen. Alle Teilnehmer und Fans legten sich sportlich sowie stimmgewaltig ins Zeug, um der eigenen Klasse möglichst viele Punkte im Wettbewerb zu sichern. Tauziehen, Wasserkastenlauf, Zwei-Felder-Ball, Volleyball, Fußball, Zielwerfen, eine Schwimmstaffel und zum Abschluss freies Baden machten allen Teilnehmern außerdem sehr viel Spaß.

Alle Schilleraner waren sich einig: So etwas sollte man unbedingt wiederholen. Am Ende durften sich alle Schülerinnen und Schüler aus einer Schatztruhe eine süße Belohnung mit auf den Nachhauseweg nehmen.

Um dem außerunterrichtlichen Sport nach der langen Auszeit wieder Schwung zu verleihen, sind die Schulen in Gesamtdeutschland aufgerufen, bis zum 1. Oktober Sportaktivwochen an ihren Einrichtungen durchzuführen. In Sachsen-Anhalt ist dafür die Woche vom 20. bis 24. September vorgesehen. Man kann sich darauf verlassen, dass den Sportlehrer:innen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe dazu etwas Tolles einfallen wird.