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Bundestagswahl-Generalprobe bei der Juniorwahl 2017

In ganz Deutschland säumten unzählige Wahlplakate die Straßen und ferner war die Bundestagswahl vom 24. September 2017 für die Neubesetzung unseres Deutschen Bundestags in den Medien das allbeherrschende Thema.

Auch bei den Calbenser Gymnasiasten gab es reichlich Diskussionsstoff, denn im Rahmen des Sozialkundeunterrichts konnten die Acht- bis Zwölftklässler bei der Juniorwahl ebenfalls ihre Stimme abgeben. Natürlich stand in der Schule in erster Linie der komplexe Ablauf der Wahl von der Erstellung der Wahleinladungen, über die Bestellung der Wahlhelfer, die Durchführung der eigentlichen Wahl bis hin zur Auszählung und Auswertung der Wahl im Mittelpunkt. Für die Schüler jedoch ging es vielmehr darum ihre politischen Ansichten bei der „Bundestagswahl-Generalprobe“ zu zeigen.

Die durchgeführte Juniorwahl 2017 zur Bundestagswahl ist dabei möglichst realitätsnah aufgebaut, mit den originalen Stimmzetteln der Wahl müssen sich die Schüler im Anschluss in eine Wahlkabine begeben und anschließend ihren Stimmzettel ordentlich gefaltet in die versiegelte Urne stecken.

Das unten aufgeführte Wahlergebnis zeigt viele Übereinstimmungen aber gleichsam auch auffällige Unterschiede, wohl deutlich wichtiger als das eigentliche Ergebnis scheint aber vielmehr, dass die Schüler nicht nur mit einer Wahlbeteiligung von 94,6 Prozent glänzten, sondern ihre Stimme auch wohl überlegt und vor allem gerne abgegeben haben.

Ergebnis der Juniorwahl des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe:

ERSTSTIMME ZWEITSTIMME
Sorge (CDU) 80 CDU 69
Von Angern (Die Linke) 14 Die Linke 16
Lischka (SPD) 130 SPD 62
Borowiak (Grüne) 15 Grüne 42
Fassl (Tierschutzallianz) 17 Tierschutzallianz 21
Pasemann (AfD) 21 AfD 17
Paque(FDP) 8 FDP 21
Körner (Freie Wähler) 2 Freie Wähler 0
Güderjahn (MG) 10 MG 14
Haenschke (NPD) 4 NPD 3
Die Partei 35
Wiegenstein (MLPD) 2 MLPD 3
SUMME 313 SUMME 313
Ungültige Stimmen 10 10
WAHLBETEILIGUNG 313 v. 331 94,6%
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Amsterdam – „Einfach nur schön!“

Traditionell nach den Sommerferien findet für die angehenden Abiturienten des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe die Studienfahrt statt. In diesem Jahr führte die Reise in die niederländische Hauptstadt Amsterdam. Dieser Reisebericht bedient sich dabei der Metapher des Hausbaus:

Da wäre dann zu Beginn das erforderliche Fundament, neben der entspannten An- und Abreise mit dem Bus checkten die Schilleraner im gemütlichen Meininger Hotel in Vier- bis Sechsbettzimmern ein und wurden jeden Morgen mit einem reichhaltigen Buffet, gespickt mit kleinen Naschereien, versorgt.

Der anschließende Rohbau des Hauses lässt sich gut mit dem im Vorfeld erstellen Rahmenprogramm vergleichen. Nach der ausgiebigen Stadtführung und der eindrucksvollen Grachtenrundfahrt am Dienstag, besuchten die Schilleranertagsdrauf das Van-Gogh-Museum und das Anne-Frank-Haus in der Amsterdamer Innenstadt, wobei letzteres einen sehr berührenden Eindruck hinterließ. Am Donnerstag stand vormittags ein Ausflug in das Museumsdorf Zaanse Schans an, welches zum Schlendern am Wasser und an Windmühlen vorbei einlud. Eine Käse-, Schokoladen- und Holzschuhmanufaktur gehörten auch dazu. Zum schönen Abschluss fanden sich zum Nachmittag nochmal alle zur multimedialen Brauereibesichtigung im Heineken Experience zusammen und ließen den Tag entspannt ausklingen.

So wie beim Haus das Dach nicht fehlen darf, so ist es bei der Studienfahrt die Freizeitgestaltung der Schüler, die die Tage erst vollends interessant macht. Neben der stundenlangen Suche nach dem perfekten Burgerrestaurant oder der besten Pommes mit Apfelmus in Amsterdam schlenderten die Schülergruppen einfach nur die Grachten entlang und ließen das Großstadtleben auf sich wirken, besuchten den Blumenmarkt, kauften fleißig Souvenirs und Kleidung ein oder duellierten sich sportlich beim Lasertack.

Die eigentliche Individualität erhält das Haus durch den abschließenden Innenausbau, für die Amsterdam-Reisegruppe sind dies wohl all die kleinen Geschichten und Erfahrungen außerhalb des Protokolls, die diese Studienfahrt des kommenden Abschlussjahrgangs des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe so einzigartig für jeden Einzelnen machen.

Ein leidiges Thema sei zum Ende auch kurz erwähnt, das Wetter. Wechselhaft mit einigen längeren Regenphasen wurde das „Haus“ trotzdem perfekt, sodass zum Abschluss nur das Urteil bleibt: „Einfach nur schön!“

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Abiturball als krönender Abschluss der Schulzeit

Mit Verwandten, Freunden und Lehrern feierten die Schilleraner Abiturienten bis in die frühen Morgenstunden ausgelassen im Staßfurter Salzlandcenter ihren erfolgreichen Schulabschluss.

Nachdem eine erfrischende Choreografie aller 53 Absolventen zu Hits der Spice Girls und der Backstreet Boys in dem traditionellen Walzer mündete und im Anschluss das tolle Buffet von dem Gästen geplündert wurde, heizte die Partyband „einzig-artig“ allen ordentlich ein. Natürlich nutzten insbesondere die nun ehemaligen Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe die gute Musik, um reichlich zu tanzen.

Ein großartiges Feuerwerk und die Wahl von Ballkönigin Emely Schubert und Ballkönig Philipp Wiegand rundeten den gelungen Abschlussball ab.

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Glanzvolles Finale für Schilleraner Abiturienten

Es war ein Bild, dass sich am Samstagvormittag zur Übergabe der Abiturzeugnisse an insgesamt 53 Schilleraner Absolventen mehrfach offenbarte: Nach acht anstrengenden Schuljahren endete die Schulzeit und ein neuer Abschnitt auf dem Lebensweg beginnt.

So manchem schossen die Tränen in die Augen, als nacheinander einige Fünftklässler des Calbenser Gymnasiums, ihres Zeichen noch am Beginn des Weges zum Abitur, ihre Wünsche für die älteren Schilleraner aufzeigten. Von einem guten Job, einer tollen Familie, vielleicht einem Haustier war die Rede. „Glaubt an euch“, „Wenn euch eure Mitschüler, Lehrer und alle Anstrengungen nicht aufgehalten haben, dann könnt ihr jetzt alles schaffen“ und „Jetzt könnt ihr Medizin studieren, Lehrer werden oder vielleicht werdet ihr nur ein verdammt gut ausgebildeter Taxifahrer, Hauptsache es macht euch Spaß“ sind nur einige Beispiele für diesen erfrischenden Programmpunkt.

Auch Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs sprach in seiner Rede von einem Kreis, der sich schließt und für die Abiturienten hoffentlich mit schönen Erinnerungen an diese Zeit verbunden bleibt, beispielsweise zahllosen Gesprächen in der Cafeteria und auf dem Pausenhof, die Planungen gemeinsamer Aktivitäten, Diskussionen zu Klausuren und das Privileg des Jahrgangs „den Tag zur Nacht und die Nacht zum Tag zu machen“. Die Zeugnisübergabe stelle ein glanzvolles Finale für die Abiturienten, aber vor allem für Eltern und Lehrer dar, wobei ganz nach dem gewählten Abi-Motto „Hakuna MatAbi“ das Glücksgefühl überwiegt.

Mit dem Abiturzeugnis in der Hand konnte man den nun ehemaligen Schülern ihr Glück zweifelsohne ansehen und auch in ihrer Abschlussrede griffen Anika Thomas und Jerome Schroeder sowohl das Motto, als auch das Bild des nun endenden Weges mit auf. Die Erinnerungen an den ersten Tag am Gymnasium waren dabei noch sehr klar: „Wir hatten keine Ahnung, wohin uns der Weg führt. Wir haben auf dem schier riesigen Schulhof unsere Mitschüler gesucht, die später zu Freunden wurden.“ Klassenfahrten, Exkursionen und natürlich der tägliche Unterricht prägten die folgenden Jahre und im Rückblick überwiegen insbesondere die schönen Momente, eben immer unter dem Motto „Hakuna MatAbi“.

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Abiturienten verleihen dem Schulgebäude neuen Glanz

Wir, der Abiturjahrgang 2017, wollten uns bei der Schulleitung und den Kollegen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums bedanken. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, dem Schulgebäude einen neuen Blickfang zu schenken. Schnell setzten sich Rolf Schwalenberg und Jerome Schroeder mit lokalen Unternehmen in Verbindung.

Nachdem wir unser Vorhaben vorgestellt haben, begann auch zeitnah die Fertigung des neuen Aufhängers in Form unseres Schullogos, dem Schillerapfel.

Zunächst musste eine Stahlplatte mit 2000 mm Höhe und 1000 mm Breite besorgt werden.Dabei war eine Stärke von 5 mm besonders wichtig, da sich die Platte sonst während des Verzinkens verzogen hätte. Diese finanzierte die Landwirtschaft Dr. Bernd Schwalenberg aus Nienburg, welche auch für den Transport des Objektes zwischen den einzelnen Standorten aufkam.

Anschließend wurde die Platte von der DOPPSTADT CALBE GmbH kostenlos zugeschnitten. Da sich durch diesen Vorgang scharfkantige Ränder bildeten, musste der Aufhänger nun noch bearbeitet werden. Mit diesem Problem half uns die Rothmann GmbH in Nienburg, welche für uns das Abschleifen übernahm und zusätzlich Löcher für die späteren Fixierungen bohrte.Zuletzt wurde der Schillerapfel, inklusive Verschnittzu ZINKPOWER Calbe GmbH & Co. KG transportiert, wo er – ebenfalls kostenlos – für uns verzinkt wurde und dadurch einen langanhaltenden Korrosionsschutz erhielt.

Nach der Übergabe am letzten offiziellen Schultag unseres Jahrgangs, wurde unser Geschenk vom Hausmeister gut sichtbar für alle an der linken Seite des Verbinders mit Abstandhaltern befestigt.

Als Jahrgang bedanken wir uns bei allen Sponsoren und der Schulleitung für Ihr Engagement und Interesse an diesem Projekt.

  • DOPPSTADT CALBE GmbH: Zuschnitt
  • Landwirtschaft Dr. Bernd Schwalenberg: Transport
  • Rothmann GmbH in Nienburg: Bearbeitung
  • HUSE & PHILIPP GmbH & Co. KG: Platte
  • ZINKPOWER Calbe GmbH & Co. KG: Verzinkung
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Hakuna MatABI

Nachdem sich die diesjährigen Abiturienten des Friedrich-Schiller- Gymnasiums in den Tagen zuvor zu den Mottos „Erwachsen geworden – Kind geblieben“, „Die 1990er Jahre“ sowie „Gruselkabinett“ verkleideten, feierten sie wie gewohnt am Freitag mit der gesamten Lehrer- und Schülerschaft ihren letzten Schultag zu dem Thema „Hakuna MatABI“.

Bereits beim Ankommen an der Schule erkannte man schnell, dass nicht mehr die Schulleitung, sondern die Schülerinnen und Schüler der zwölften Klassenstufe die Macht über diese hatten. Die schrillen Klänge der Tröten waren kaum zu überhören, allerorts wurden Absperrungen befestigt. Man konnte sehen, wie um Parkkosten von Lehrern und Eltern gebettelt wurde. Einzelne Schülerinnen, die bereits am großen Eingangstor warteten, bemalten hilflose Schüler mit rotem Lippenstift. Nachdem man als Nicht-Abiturient fest daran glaubte, dass es nun nicht mehr schlimmer kommen konnte, erwartete einen im Schulgebäude die „totale Wildnis“. Neben einzelnen themenunterstreichenden Dekorationen wurden überall auf dem Boden die angesammelten Mitschriften der vergangenen Jahre verteilt, Fenster waren mit Zeitungspapier bedeckt sowie Tische und Stühle in den Klassenzimmern neu geordnet oder gar übereinander gestapelt, sodass es sich beinahe wie in der echten Wildnis anfühlte.

Ehe man sich auf weitere Überraschungen gefasst machen musste, fanden sich die meisten Schüler zuerst im Unterricht wieder, wo man zum ersten Mal an diesem Tag einen Schimmer von Normalität spürte, bevor kurz nach der kurzen Hofpause die große Vorstellung begann. Als über die Lautsprecher die charakteristische Titelmelodie von Disneys Meisterwerk „Der König der Löwen“ abgespielt wurde, war das das Zeichen, sich auf dem Weg auf den Schulhof zu begehen, um die große Abschlussshow nicht zu verpassen.

Dort angekommen überraschte man mit der Nachricht, dass die Tutoren der zwölften Klassen gefangen genommen wurden und  dass man diese nur dann freilassen würde, wenn sich die wilden Tiere der Savanne wieder beruhigten. So dauerte es nicht lange, bis sich Lehrer und Schüler zusammenschlossen und sich den Herausforderungen der Moderatoren, wie beispielsweise Schminken oder Wettessen, erfolgreich stellten. Durch die zusätzliche Aufführung von Tänzen  wurde die Stimmung bei allen Anwesenden nochmal kräftig angeheizt, bevor der große Höhepunkt, die Befreiung der gefangenen Tutoren, erreicht war.

Trotz des eigentlich sonst so erfreulichen Anlasses des Events wurde es gegen Ende der Veranstaltung emotional, als sich die Abiturienten schließlich bewusst wurden, dass dies der letzte Schultag ihres Schülerdaseins war und dass bald ein neuer, spannender Lebensabschnitt für sie beginnen würde. Nachdem man sich mit einem Abschiedsgeschenk, einem neuen Wappen in Form des Schillerapfels, welches zukünftig das Gymnasium von außen schmücken soll, bei der Schule für die vergangenen acht Jahre bedankte, verabschiedeten sich die Abiturienten untereinander und brachten danach mit großer Freude und viel Elan wieder Ordnung in die oben beschriebene Wildnis.

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Goethes Glanz und Schillers Glorie erkunden

Nachdem wir, die Schüler der Klasse 12, nun bereits seit einigen Jahren das Friedrich-Schiller-Gymnasium in Calbe besuchen, wurde es langsam Zeit, eine der vielen Wirkungsstätten unseres Namensgebers zu besuchen. Aus diesem Grund zog es uns am 13. Dezember in die Kulturstadt Weimar.

Nach zweistündiger Fahrt erreichten wir unser Ziel. Auf dem Plan stand ein Besuch von Goethes oder Schillers Wohnhaus. Dies konnten wir selbst entscheiden.  Allerdings muss das Wohnhaus unseres Namensgebers deutlich spannender gewesen sein, denn einigen Schülern riss es wortwörtlich den Boden unter den Füßen weg. Danach bot sich die Möglichkeit, sich auf dem Weihnachtsmarkt zu stärken und einige Runden auf der Schlittschuhbahn um die berühmte Statue der beiden Klassiker vor dem Nationaltheater zu drehen. Für Manche schien dies das Highlight der Fahrt zu sein. Anschließend besichtigten wir entweder das Wittumspalais oder das Weimarhaus. Je nach Interesse konnten wir wieder wählen.  Im Wittumspalais erhielten wir viele Informationen über Anna Amalia und die Lebensweise zur damaligen Zeit als Herzogin. Wer etwas über die Geschichte der Stadt erfahren wollte, entschied sich für das Weimarhaus. Goethes Leben und vielfältiges Wirken, auch im Kontext der Zeit und der sie bestimmenden Persönlichkeiten, wurde den Schülern nahegebracht, die sein Wohnhaus am Frauenplan besuchten.

Die Zeit bis zur folgenden Theatervorstellung konnten wir wieder individuell gestalten.

Ein kurzer Ausflug auf die Eislaufbahn.

Um 17 Uhr saßen wir dann gespannt im „Theater im Gewölbe“ und sahen das Zwei-Personen-Stück „Goethes Glanz und Schillers Glorie“. Dieses bildete einen schönen Abschluss des Tages, da durch die kreative Darbietung noch einmal  ergänzend  interessante Informationen über die Dichter vermittelt wurden und auch gemeinsam gelacht werden konnte, denn die beiden vielleicht größten deutschen Dichter wurden keinesfalls glorifiziert.

Die Weimarer Klassik spielt natürlich in unserem Unterricht eine Rolle. Aber Erfahrungen vor Ort sind dann doch etwas Besonderes und gehen anschaulich über die Theorie hinaus.

Vielen Dank an unsere Deutschlehrer Frau Tulinski, Frau Cotte und Herrn Bannier für die Organisation, Begleitung und ihr Improvisationsvermögen. Sie haben an diesem Tag ganz sicher auch viele neue Erfahrungen gemacht.

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„Let´s dance“ beim diesjährigen Abiball

Tanzen, Tanzen und nochmal Tanzen hieß es am vergangenen Freitagabend im Staßfurter Salzlandcenter beim stimmungsvollen Abiball des diesjährigen Abschlussjahrgangs des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe.

Nach dem obligatorischen Jahrgangsfoto in festlicher Abendgarderobe versammelten sich direkt alle Schilleraner auf der Tanzfläche, um gleich im abwechslungsreichen Eröffnungstanz zwischen Pop und Walzer für einen sehr gelungenen Auftakt zu sorgen.

Nachdem das reichhaltige Buffet geplündert wurde und auch die zahlreichen Erinnerungsfotos im Kasten waren, blieb nur eine kurze Zeit für das ausgelassene Tanzen mit der Band Ventura Fox, da bereits im Anschluss Luise Hocke und Tim Gieraths gekrönt wurden. Das neue Königspaar eröffnete dann auch mit einem Walzer die nächste Tanzrunde.

Besondere Aufmerksamkeit und Stimmung erzeugten am späteren Abend die einstudierten Choreographien der Schilleraner, wobei im Duell Mädchen gegen Jungen beide Geschlechter zu überzeugen wussten und ausgiebigen Beifall genießen durften.

Alles was danach noch kam, war eigentlich nur noch Tanzen, Tanzen und nochmals Tanzen, bis in den frühen Morgen hinein.

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Emotionale Zeugnisübergabe

Ein Wechselbad der Gefühle durchlebten sowohl die Abiturienten des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe als auch die zahlreichen Gäste im prall gefüllten Staßfurter Salzlandcenter am Donnerstagabend.

Nach der traditionellen und stimmungsvollen Eröffnung durch ein Streichquartett sorgten insbesondere zwei einprägsam rezitierte Gesichte durch Marie Wolter („Ohne Titel“ von Alma-Hermine Wächter) und Anna Wachsmuth („Jugend“ von Nadja Bischoff) für eine angemessene Stimmung. Erstmals Gänsehaut-Atmosphäre bei den Gästen erzeugte die textliche Neugestaltung des Chors von „Wie weit werdet ihr geh´n?“ in Anlehnung an den Popsong „Hungriges Herz“ der deutschen Band Mia.

Die anschließende Rede von Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs begann erfrischend in Richtung der Abiturienten mit den Worten: „Abitur bestanden – Welch ein befreiendes Gefühl!?“ Vor acht Jahren begann der Weg auf dem Schulhof des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe und um es mit dem Motto des letzten Schultags zu beschreiben: „Die Abi Horror Show wurde es zum Glück nicht.“ Dieser Weg endete an diesem Donnerstag in einem glanzvollen Finale auch für alle Unterstützer des bisherigen Lebensweges. Mit den Worten „Akzeptieren Sie ihre eigenen Schwächen und die der Anderen und verändern Sie die Welt mit ihren Stärken, aber mit Bedacht“ verabschiedete der Schulleiter den bereits 25. Abiturjahrgang des Calbenser Gymnasiums.

Festlich und stilvoll fand im Anschluss die Abiturzeugnisübergabe statt, wobei viele Augen der Eltern voller Stolz nur so glänzten. Mit Pauline Recklebe (Abiturdurchschnitt: 1,6), Lea Ehrhardt (1,5) und besonders Tim Gieraths, der einen Durschnitt von 1,0 erreichte, zeichnete Thomas Faltin vom Förderverein weiterhin die drei besten Schüler des Jahrgangs gesondert aus.

Mit der eindrucksvollen und zugleich stimmgewaltigen Interpretation von Lukas Grahams Song „Seven Years“ erhielten Meike Zerwek und Davina Cierpka tosenden Beifall. Emotional wurde es im Anschluss bei der Verabschiedung von Nicole Westphal durch ihre Weggefährten vom Gospelchor. Auch Angie Böttcher hatte bereits zu Beginn ihrer Abschlussrede des Jahrgangs Tränen in den Augen, bekam aber dennoch das wichtigste Wort deutlich heraus: „Geschafft!“. Ihr Partner Christoph Borzucki führte danach fort, dass die vielen Erinnerungen, wie beispielsweise an das Skilager, die zahlreichen verquatschten Stunden, die Abschlussfahrt und die vielen interessanten Ausreden für das Zuspätkommen, bleiben werden, übrigens auch der exponentielle Anstieg der Partys. Der Zeitpunkt Abschied zu nehmen bedeutet dabei aber gleichsam neue Wege mit riesiger Freiheit. „Gemeinsam teilen wir ein großes Stück Vergangenheit, es war eine unvergessliche Schulzeit.“ Passender hätten die tollen Abschlussworte sowohl für die Veranstaltung als auch für den Weg bis zum Abiturzeugnis nicht gewählt werden können.

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Abi Horror Show – Schilleraner Gruselgestalten verabschieden sich vom Gymnasium

„Tretet herein, wenn Ihr euch traut“ war in großen Lettern im Eingangsbereich des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe zu lesen. Die angehenden Abiturienten hatten damit keinesfalls übertrieben. Bereits das ins Dunkle gehüllte und mit reichlich spukigen Utensilien dekorierte Schulhaus ließ Schlimmes vermuten. Eine Geisterbahnstimme beorderte über die Schullautsprecher alle Schilleraner auf den Schulhof. Nachdem unter Michael Jacksons „Thriller“ die Gruselgestalten aus dem Rauch auftauchten und die beiden Moderatorinnen Laura Stolze und Meike Zerwek aus ihren Särgen auferstanden, konnte die Abi Horror Show beginnen.

Das überaus abwechslungsreiche und kurzweilige Programm war insbesondere durch verschiedene Choreographien des Abschlussjahrgangs 2016 geprägt. So waren zu Beginn alle 45 Schilleraner gefordert, sich bestmöglich synchron zur gut ausgewählten und themenbezogenen Musik zu bewegen. Wohingegen später sowohl die Mädchen als auch die Jungen reichlich Beifall für ihre jeweiligen, lang geübten Auftritte ernteten. Zum größten Finale wiederum legten sich nochmals alle Gruselgestalten gemeinsam ins Zeug und rundeten damit ihre Abi Horror Show gebührend ab.

Die Zwischenphasen boten ergänzend genügend Raum, um sich einerseits vor dem nahezu komplett versammelten Gymnasium bei der Schulsekretärin Frau Gollmer und dem Hausmeister Herrn Kieslich zu bedanken und andererseits einige Lehrer auf ihre Horror-Qualitäten zu überprüfen. Nachdem die Tutoren in dunkle Kisten greifen und glibbrige Dinge ertasten mussten und drei weitere Lehrerinnen zu Mumien umgestaltet wurden, folgte wenig später das Duell um den am schnellsten fliegenden Besen. Beim abgewandelten Torwandschießen flogen anschließend noch Köpfe durch das Publikum.

Traditionell bedankte sich das Abi Horror Show Team weiterhin bei seiner Schule. Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs und sein Stellvertreter Manfred Bäthge konnten sich dabei über eine Tafel für das Grüne Klassenzimmer und einen neuen Apfelbaum freuen.

Neben dem schönen Grusel-Programm hat sich das „Hereintreten“ vor allem aufgrund der sehr aufwändig gestalteten Kostüme zweifelsfrei gelohnt. Man musste sich eben nur „trauen“.