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Planetariums-Besuch als passender Abschluss für den Astronomie-Unterricht

Die Gymnasiasten Sachsen-Anhalts haben im Vergleich zu vielen Schülern anderer Bundesländer einen entscheidenden Vorteil, denn nur in Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und eben in Sachsen-Anhalt ist das Unterrichtsfach Astronomie ein eigenständiges Pflichtfach.

Nach einem kompletten Schuljahr rund um den Sternenhimmel, die Sonne, die Planeten unseres Sonnensystems und weitere noch längst nicht komplett erforschte Bereiche des Weltalls fuhren die Neuntklässler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe kürzlich mit ihrem Astronomie-Lehrer, Herrn Pfesdorf, in das Planetarium nach Wolfsburg.

Unter der riesigen Kuppel mit einem Durchmesser von knapp 16 Metern nahmen die Schilleraner in gemütlichen „Sternbeobachtungs-Sesseln“ Platz und schon begann die beeindruckende Vorstellung. Insgesamt sechs Projektoren am Rand und ein Planetariumsprojektor in der Mitte der Kuppel stellten nicht nur den kompletten nördlichen Sternenhimmel mit knapp 9000 Sternen dar, sondern lieferten auch viele imposante 3D-animinierte Grafiken rund um die Inhalte der Astronomie.

In der knapp neunzig-minütigen Live-Show reisten die Schüler mit den beiden Moderatoren nicht nur durch unser Sonnensystem, sondern besichtigten auch die Milchstraße und weitere benachbarte Galaxien. Diese interessante Reise bildete den gelungenen Abschluss eines Schuljahres mit einem Unterrichtsfach, das zweifelsfrei mehr Aufmerksamkeit verdient hat.

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Sonnenfinsternis – „Auf einmal wird es dunkel“

„Früher gefürchtet als Strafe Gottes, heute wissenschaftlich hochinteressant: die Sonnenfinsternis.’’

Sie entsteht, wenn sich Sonne, Mond und Erde auf einer Linie befinden und der Mond sich vor die Sonne schiebt und seinen Schatten auf die Erdoberfläche wirft. Eine Sonnenfinsternis kann also nur entstehen, wenn der Mond genau zwischen Sonne und Erde steht; also wenn Neumond ist.

Trifft an einem bestimmten Ort der Erde der Kernschatten des Mondes die Erdoberfläche, so ist die Finsternis hier total. In diesem Falle wird die Sonnenscheibe vom Mond ganz einem verdeckt und es wird so dunkel, dass man sogar den Sternenhimmel sehen kann.

Trifft an einem bestimmten Ort der Erde nur der Halbschatten des Mondes auf die Erdoberfläche, dann ist die Finsternis an diesem Ort partiell. In diesem Falle verdeckt der Mond die Sonnenscheibe nur teilweise.

Den zweiten Fall hatten wir am 20. März dieses Jahres in Mittel- und Nordeuropa. Zur Feier dieses besonderen Ereignisses stellte unser Astronomielehrer Herr Pfesdorf spezielle Teleskope für die Sonnenbeobachtung auf dem Spielehof auf. Durch diesen Einsatz konnten alle Schüler diese physikalisch hochinteressante Sonnenfinsternis ,,live’’ miterleben.

Die Schüler waren fasziniert von dieser seltenen und sehr spektakulären partiellen Sonnenfinsternis, welche in unserer Region erst wieder am 25. Oktober 2022 zu beobachten sein wird. Die nächste totale Sonnenfinsternis gibt es sogar erst im Jahr 2081.

Schüler der Klasse 12 halfen beim Aufbau und bei der Nachstellung der Beobachtung.
Herr Pfesdorf erklärt am Teleskop die Beobachtung der Sonnenfinsternis.
Mit einer besonderen Brille konnte man den Blick mitten in die Finsternis wagen.