Wenn ehemalige Schilleraner auf Herrn Pfesdorf angesprochen werden, geizen sie keinesfalls mit Superlativen: „episch“, „legendär“, „ein einfach grandioses Lehrer, der seine Fächer allumfänglich lebt“ sind dabei mit einem Strahlen im Gesicht zu hören. Sehr gelobt wurden allzu oft beim Ehemaligentreffen seine fortwährend pädagogische und fachliche Arbeit. Nach nunmehr 42 Berufsjahren als Physik- und Astronomie-Lehrer geht er als das letzte männliche Gründungsmitglied des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe von 1991 in seinen wohlverdienten Ruhestand und wird diesen mit Sicherheit mit vielen Reisen rund um die Welt vollends genießen.
Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs schaute bei seiner Abschiedsrede auf das spannende Schulleben zurück, welches fortwährend mit dem heutigen Namensgeber des Calbenser Gymnasiums zusammenhing. Als Schüler der Polytechnischen Oberschule, natürlich Friedrich Schiller, folgte ein Studium in Jena, natürlich an der Friedrich-Schiller-Universität, um dann nachfolgend natürlich am Friedrich-Schiller-Gymnasium als Lehrer zu wirken. Hierbei prägte er über Jahrzehnte das Schulleben maßgeblich mit seiner offenen, engagierten und besonnenen Art mit. Mit den sehr passenden Worten: „Neben den für Schülerinnen, Schüler, Kolleginnen und Kollegen sehr bekannten Ordnungsprinzipien war die experimentelle Methode in seinem Lehrerdasein immens wichtig. Nicht nur anschauen, sondern live und original dabei sein: experimentieren, Messwerte aufnehmen, Zusammenhänge erkennen, Fehlerbetrachtung durchführen und neue Erkenntnisse erhalten.“ beschrieb Herr Friederichs die Lehrerpersönlichkeit Klaus Pfesdorf wohl nur sachlicher im Vergleich zu den Beschreibungen der vielen Schülerinnen und Schüler der zurückliegenden Lehrerzeit.
„Mit dieser Rede hast Du es geschafft einen alten Mann zu Tränen zu rühren.“ erklärte der sichtlich ergriffene Ruheständler und ergänzte: „Ich hatte Angst davor einen Beruf zu erlernen, der mich langweilt, das ist zum Glück nicht passiert. Lehrer sein zu dürfen ist wirklich ein toller Job.“
Schlagwort: Herr Friederichs
Schöne Ferien
Liebe Schülerinnen und Schüler,
sehr geehrte Eltern,
ich wünsche euch im Kreise eurer Familien schöne und erholsame Sommerferien und Ihnen eine schöne Urlaubs- bzw. Sommerzeit.
Der erste Schultag im Schuljahr 2026/27 ist der 17.08.2026.
Mit freundlichen Grüßen
Rolf-Uwe Friederichs
Schulleiter
Übergabe der Reifezeugnisse zwischen Musik verbindet und Wege aufzeigen
Weihnachts- und Neujahrsgrüße
Liebe Schülerinnen und Schüler,
liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Eltern und Großeltern,
das Kalenderjahr 2025 geht nun in wenigen Tagen zu Ende. Wir freuen uns auf die Ferien zum Jahreswechsel, die wir hoffentlich gemeinsam in unseren Familien verbringen werden.
Ich wünsche euch/Ihnen eine besinnliche und friedliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest im Kreise der Familie, Frieden, Glück und Gesundheit im neuen Jahr 2026!
Rolf-Uwe Friederichs
Schulleiter
Überraschung für den Schulleiter
Auf dass der Pfirsichbaum sich gut entwickle
Der Spendenlauf im Rückblick – ein Gespräch
Knapp ein dreiviertel Jahr hat die Schulgemeinschaft unseres Gymnasiums, federführend war der Schülerrat, das Projekt des Spendenlaufs zur Finanzierung eines Brunnens in Uganda mit viel Enthusiasmus und Eifer organisiert. Gibt es Momente oder Situationen, die in Erinnerung bleiben werden?
Mia Reinefeld: Es gab auf jeden Fall einige Momente, die mir in Erinnerung bleiben werden! Schon in der Vorbereitungsphase des Spendenlaufes war es immer wieder bewegend zu sehen, wie mehr und mehr Schüler/innen und Spender/innen begeistert wurden von unserem Projekt und der Idee, Menschen in Not zu helfen.
Rolf-Uwe Friederichs: Es gab unzählige Momente, die mir in Erinnerung bleiben werden. So haben die Schülerinnen und Schüler toll ihren Standpunkt vertreten und nach außen getragen. Bereits bei den Neujahrsempfängen der umliegenden Gemeinden ist mir das sehr positiv aufgefallen.
Welche persönliche Momente verbinden sich mit dem Tag des Spendenlaufs Ende Juni 2025?
Mia: Dann, am Tag des Spendenlaufes war es wiederum einfach nur überwältigend, mit welch einem Elan und Durchhaltevermögen unsere Schüler/innen gelaufen sind und auch von den Tribünen angefeuert wurden. Jede und jeder hat am 23. Juni das Beste aus sich herausgeholt. Und diesen Zusammenhalt zu spüren war etwas ganz Besonderes.
Rolf-Uwe Friederichs: Der Tag an sich hatte für mich ein ganz besonderes Flair. Die Schulgemeinschaft war einerseits sehr engagiert und eifrig, andererseits war aber auch eine extrem große Sicherheit zu spüren, dass wir das gesteckte Ziel in jedem Fall gemeinsam erreichen werden.
Hat sich der ganze Aufwand rückblickend gelohnt?
Mia: Egal, wie viel Zeit wir vorher in das Projekt investiert haben, jede Sekunde hat sich gelohnt. Auch schon in der Vorbereitung hat man das Gefühl einer Gemeinschaft gehabt, die für dieselbe Sache einsteht. Wir hatten immer ein Ziel vor Augen und es war ein großartiges Gefühl, seine Zeit und Arbeit in dieses Projekt zu stecken. Gerade im Rückblick auf den Spendenlauf und vor allem auf die gesammelte Spendensumme kann ich für meinen Teil sagen, dass der Aufwand sich mehr als gelohnt hat!
Rolf-Uwe Friederichs: Der Aufwand hat sich in jedem Fall sehr gelohnt. Herzlichen Dank für das überwältigende Engagement der sehr fleißigen Schülerinnen, Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, aber natürlich auch an die vielen kleinen und großen Spender, die diesen besonderen Tag und das anschließend großartige Ergebnis ermöglicht haben. Das Netzwerk im Hintergrund mit den Familien, Freunden, Bekannten und auch den regionalen Unternehmen hat unsere Idee tatkräftig unterstützt.
Bewerten Sie die abschließende Spendensumme, die die Schülerinnen und Schüler durch die Unterstützung der vielen Sponsoren erlaufen hat.
Rolf-Uwe Friederichs: Einfach grandios, weit über 10.000 Euro sprechen da sicherlich eine deutliche Sprache. Wir konnten damit nicht nur unser Ziel, Menschen in Not zu helfen und für Uganda einen Trinkbrunnen zu finanzieren erreichen, sondern haben nun außerdem auch die Möglichkeit, für unsere Schulgemeinschaft einen weiteren Trinkbrunnen zu errichten.
Welche Hoffnungen verbindest du mit Blick in die Zukunft mit dieser tollen Aktion deines Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe?
Mia: Diese Aktion war ein guter Start für unser Gymnasium, an den es in den folgenden Jahren anknüpfen kann. Außerdem konnten wir in unserer Region viele Menschen aufklären und sensibilisieren für die Missstände auf der Erde. Ich betrachte unser Wasserprojekt, in welches der Spendenlauf integriert war, als riesigen Erfolg und auch perspektivisch als Beginn vieler weiterer ähnlicher Projekte. Ich glaube, wir können ziemlich stolz auf uns sein.
Bestenehrung – wie beim Supertalent, nur, dass alle weiterkommen
Schöne Ferien!
Liebe Schülerinnen und Schüler,
sehr geehrte Eltern,
ich wünsche euch im Kreise eurer Familien schöne und erholsame Sommerferien und Ihnen eine schöne Urlaubs- bzw. Sommerzeit.
Der erste Schultag im Schuljahr 2025/26 ist der 11.08.2025.
Mit freundlichen Grüßen
Rolf-Uwe Friederichs
Schulleiter
Überraschender Besuch
Pünktlich zum letzten Schultag vor den wie immer lang ersehnten Sommerferien hatten die Schilleraner überraschend hohen Besuch. Landtagspräsident Dr. Gunnar Schellenberger machte auf dem Weg nach Magdeburg Station am Friedrich-Schiller-Gymnasium, um den Schülern einen Timeplaner für das neue Schuljahr zu überreichen. Und er wollte wohl auch ganz allgemein mal wieder an seiner ehemaligen Schule vorbeischauen. Das sollte sich in mehrfacher Hinsicht lohnen.

Während der Stippvisite in der Klasse 6c stellte sich der ehemalige Mathematik- und Physiklehrer kurz vor und beendete das Gespräch mit einer Einladung an die jungen Schilleraner zu einem Landtagsbesuch im kommenden Schuljahr.
In einem eher zufälligen Gespräch mit den beiden Elftklässlern Haley O’Concubhair und Mia Rheinfeld im Schulflur konnte Dr. Schellenberger sowohl eine interessante Kontaktmöglichkeit für ein Auslandsjahr in Namibia vorstellen als auch zum kürzlich durchgeführten Spendenlauf eine Zusage für eine Geldspende geben.
Wie immer bei seinen Besuchen zeigte sich der Landespolitiker sehr interessiert und gesprächsoffen, sodass der Schulbesuch am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe für alle eine gelungene Abwechslung zum Schul- beziehungsweise Politik-Alltag darstellte.























































