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15 Jahre Schülerfirma Picnic – ein hervorragender Grund zu Feiern

Am 11. November 2006 gründeten Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe die Schülerfirma Picnic. Mit dem Ziel, etwas für das zukünftige Berufsleben zu lernen, verkauften die Schilleraner in Eigenregie die verschiedensten Snacks und Süßigkeiten. Nach mittlerweile 15 Jahren führen die Schüler weiterhin voller Engagement ihre Schülerfirma und zur Feier dieses fantastischen Jubiläums dachten sie sich etwas ganz Besonderes aus.

Schüler, die nämlich am 11. November dem Geburtstag der Cafétaria den Verkaufsbereich betraten, wurden von einer festlichen Dekoration aus Ballons und bunten Girlanden sowie Mitarbeitern mit kleinen Geburtstagshütchen und Tröten empfangen. In beiden Pausen konnten die Schilleraner leckere Waffeln kaufen und in der Mittagspause sogar einen Hamburger genießen. Als wäre das noch nicht toll genug, gab es zu jedem Kauf noch eine köstliche Süßigkeit dazu. Erreichte man einen Einkaufswert von zwei Euro, erhielt man außerdem ein kleines Los. Mit dieser Karte konnte man einmal am extra aufgestellten Glücksrad drehen und mit etwas Glück einen von zahlreichen schönen Preisen, wie zum Beispiel ein Eis aus der von Edeka Lähne gesponserten Eistruhe von der lieblichen Picnic-Glücksfee überreicht bekommen. Glückspilze kehrten also nicht nur mit ihren geplanten Einkäufen, sondern auch mit Sportbeuteln, Bällen und leckeren Süßigkeiten zurück. Verständlicherweise herrschte in beiden Pausen ein riesiger Ansturm an erfreuten Kunden, den das überaus engagierte Picnic-Team mit starker Teamarbeit fantastisch bewältigte.

Am Ende des Tages hatten es die fleißigen Arbeiter dann geschafft. Mit dieser positiven Stimmung kann die Schülerfirma hoffentlich noch vielen weiteren solcher Feiern entgegenblicken.

Namen der aktuellen fleißigen Picnic-Mitarbeiter: Anna Schiefer, Emma Hoffmann, Hugo Steffan, Ben Müller, Peter Kleve, Ferdinand Pierau, Laurim Gümpel, Sven Mucke, Hayley Óconcubhair

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Schülerfirma meets Orchester

Die altehrwürdige Aula des Calbenser Gymnasiums bildete den Rahmen für das erste musikalische Highlight in der Saalestadt Mitte Januar, die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie Schönebeck und die Mezzosopranistin Julia Reznik traten gemeinsam auf. Es kamen viele Besucher zu diesem atemberaubenden Event und die Schülerfirma ‚Picnic‘ des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe hatte die besondere Aufgabe, den Sektempfang vor der Aufführung sowie in der Pause zu gestalten.

Die pädagogische Mitarbeiterin Bärbel Schmidtke bediente zusammen mit Larissa Engel und Julian Schmidt das Auditorium. Die Schülerfirma möchte sich außerdem  noch bei Christiane Kannegießer als helfende Hand bedanken.

Alles in allem war der Abend unbeschreiblich für alle und auch die Aula des Gymnasiums, die in sinnliche Klängen eingetauchte wurde, erhielt großes Lob für die wunderbare Akustik vom gesamten Orchester und Julia Reznik.

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SWOT-Analyse der Schülerfirma Picnic

Chancen und Gefahren für eine Firma kann man einfach aufzählen. Die Stärken und Schwächen vielleicht auch, aber probiert das mal bei einer kleinen Schülerfirma. Eine Schülerfirma muss ganz andere Probleme bewältigen als ein Malerbetrieb.

Dies konnten am vergangenen Montag wir, die verantwortlichen Schüler der Cafeteria, zusammen mit Frau Pilz, einer Mitarbeiterin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), und natürlich Frau Schmidtke hautnah erleben. Wir „Picnic-Mitarbeiter“ haben das „SWOT“-Prinzip kennen gelernt. „Strengths – Weakness – Opportunities-Threats“ heißt das Ganze. Zuallererst haben wir die Stärken unserer Cafeteria herausgestellt. „Teamwork“ war für alle Teilnehmer der erste Gedanke, danach kam Freundlichkeit, ein gutes Angebot und Frau Schmidtke, denn ohne sie läuft gar nichts. Aber uns fielen infolgedessen auch viele Schwächen ein: Kleingeldmangel, z.T. unfreundliche Kundschaft, fehlende Lieferanten, um nur einige zu nennen.

Aus dieser Analyse heraus haben wir als Gruppe versucht, neue Chancen und Möglichkeiten zu entdecken, aber auch unsere Gefahrenpunkte aufzudecken. Ware, Miete und Rechnungen und viele andere Dinge bezahlen sich nicht von alleine. Die erarbeiteten Chancen und Möglichkeiten– u. a. Austauschmit anderen Schülerfirmen, Projekt Becher, strengere Regeln für Kunden, das Einbeziehen weiterer Lehrer – versuchen wir in der nächsten Zeit in die Tat umzusetzen.

Eine der größten Gefahren und Ängste bleibt aber immer. Was wäre, wenn Frau Schmidtke krank wird und längere Zeit ausfällt oder in Rente geht? Sie liegt uns allen sehr am Herzen und das merkt sie auch. Sie ist unsere Vertrauensperson, hat die Fäden in der Hand.

Ohne diese Weiterbildung hätten wir dies alles gar nicht erleben können. Mal schauen, wie es weiter geht und seid gespannt, was sich die Schülerfirma für euch ausgedacht hat.