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Beim Videochat ist nur die Hälfte dabei

Im Schillergymnasium in Calbe gehen die Lehrer jetzt auch per Video online. Die Kreisverwaltung hat der Schule schnell die entsprechende Software zur Verfügung gestellt. Doch nicht alle Schüler können daran teilnehmen.

Die Zeit des Unterrichts in der Distanz ist für Schüler, Lehrer und Eltern eine anstrengende Zeit. Als die Schulen nach dem Jahreswechsel in den Distanzunterricht gingen, beschränkte sich die Kommunikation zwischen Lehrern und Schülern am Calbenser Schillergymnasium vor allem auf den Austausch von Aufgaben und Antworten in schriftlicher Form. Unterricht per Video gab es noch nicht (Volksstimme berichtete). Anschließend habe der Landkreis als Schulträger schnell reagiert und dem Haus die entsprechende Software zur Verfügung gestellt, lobt Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs.

Der Physik- und Sozialkundelehrer Stefan Lenhart zeigte gestern, wie er in der Praxis damit umgeht. Um 10.30 Uhr hat er sich mit seiner achten Klasse in Sozialkunde verabredet. Die Schüler müssen sich allerdings etwas gedulden, da der mobile Computer sich nicht mit dem Netz des Hauses verbindet. Das klappt zwar anschließend mit einem anderen Laptop. Der mobile Rechner besitzt aber kein Video. Also zurück in das Zimmer des Schulleiters. Er stellt seinem Kollegen ein modernes Gerät zur Verfügung. Prompt klappt die Verbindung. Von mehr als 20 Schülern verfolgen 13 Mädchen und Jungen, was der Lehrer ihnen mitzuteilen hat. Es geht um einen Wettbewerb, an dem sich Stefan Lenhart mit seinen Schülern erneut bewerben will. Die Schüler hat er gefragt, was die Schule mit dem Preisgeld anfangen solle, würde sie gewinnen. Eine Schülerin schlägt vor, mehr Technik zu beschaffen. „Das geben wir doch nicht dafür aus“, sagt Stefan Lenhart. Das sei Sache des Trägers.

Sozialkunde- und Physiklehrer Stefan Lenhart ist hier mit einer achten Klasse per Video verbunden. Die Schüler finden das sehr gut. | Foto: Thomas Höfs

Zum Schluss der Stunde fragt er seine Schüler, was sie an dem Videochat schätzen. Die Schüler freuen sich dabei vor allem, einen Kontakt zum Lehrer herstellen zu können. Außerdem helfe ihnen der Chat auch, die Aufgaben zu bewältigen. Es koste sehr viel Selbstdisziplin, gibt ein Schüler gern zu, sich jeden Tag hinzusetzen und das Pensum zu bewältigen. Der Kontakt zu den Lehrern sei sehr wichtig und notwendig, um auch mal eine Frage los zu werden. Allerdings ist dies nicht allen Schülern gleichermaßen möglich. Mit 13 Schülern, die die Stunde vor dem Computer verfolgen können, sei nur etwas die Hälfte der Klasse dabei. Einige Kinder hätten daheim keinen ausreichend großen Anschluss, um auch Videokonferenzen zu verfolgen, hat Stefan Lenhart bereits erlebt. Die im ländlichen Raum noch nicht vorhandene Infrastruktur mit ausreichend vorhandenen Breitbandanschlüssen mache sich hier bemerkbar. Bei einer Schülerin sei neulich die Verbindung bereits nach wenigen Augenblicken zusammengebrochen.

Dennoch ist er von dem technischen Möglichkeiten begeistert. „Mit dem Programm lässt sich alles machen“, schwärmt er. Die komplette Unterrichtsstunde könne er hier vorbereiten. Das sei schon toll. Auf der anderen Seite verlange die Unterrichtsvorbereitung in der digitalen Form aber auch eine höheren Zeitaufwand.

Dass es den Schülern allein schwer falle, täglich diszipliniert die gestellten Aufgaben zu lösen oder sich in neue Themen einzuarbeiten, könne er nachvollziehen. Er würde in Zukunft gern alle seine Schüler mitnehmen. Das sei die große Herausforderung, meint er. Nicht immer seien die Haushalte auch so technisch ausgerüstet, dass die Schüler die gestellten Aufgaben ausdrucken können. Das erledige dann die Schule, sagt der Schulleiter. Die Schüler könnten Blätter im Haus ausdrucken lassen und dann abholen. Allerdings funktioniert dies in einer Schule im ländlichen Raum nur bedingt. Schüler, die viele Kilometer weit von der Schule weg wohnen, werden den Weg nach Calbe nicht antreten, sondern sich nach einer Alternative umsehen.

Eigentlich würden die Schüler des Hauses am Freitag ihre Halbjahreszeugnisse erhalten. Die Zeugnisse seien geschrieben. Nur werden sie den Schülern erst übergeben, wenn der Präsenzunterricht wieder startet. Das soll schon nach den Winterferien, die am Montag beginnen, wieder möglich werden. Das hoffen die Lehrer.

Stefan Lenhart verabschiedet sich von seiner achten Klasse jedenfalls schon mal in die Winterpause. Er hoffe, sagt er, dass er seine Schüler nach der einen Ferienwoche wieder in der Schule sehen werde. Widerspruch gibt es nicht. Auch viele Schüler hätten offenbar nichts dagegen einzuwenden, wieder täglich in das Schillergymnasium zu gehen.

Quelle: Volksstimme Schönebeck vom 03.02.2021

Weitere Stimmen zum Einsatz von Videochats am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe:

Rolf-Uwe Friederichs (Schulleiter): „Die Cisco Webex Meetings sind eine sehr gute Ergänzung zu den bisher bereits durch den Salzlandkreis zur Verfügung gestellten Möglichkeiten für den derzeit erforderlichen Fernunterricht. Letztlich sollte jeder Lehrer eine verantwortungsvolle Mischung der verschiedenen möglichen Methoden anwenden.“

Stefan Lenhart (Physik- und Sozialkundelehrer): „Der angebotene Videochat ist für die Schüler in jedem Fall aktuell eine schöne Abwechslung. Das „Mehr“ von Schule, also der Kontakt untereinander, auch mit dem Lehrer, mal einen Spaß machen, über aktuelle politische Themen sprechen, einfach mal Meinungen gemeinsam austauschen, wird dadurch zumindest sehr eingeschränkt ermöglicht. Aber insbesondere die Erreichbarkeit der Schüler stellt eine sehr große Hürde dar, allzu oft fehlt im ländlichen Raum der Zugang zu einer stabilen Internetverbindung.“

Elma Koch (Deutsch-, Englisch- und Russischlehrerin): „Als Ergänzung zum bisherigen Distanzunterricht ist der Videochat eine sehr gute Möglichkeit. Sich ergebende Probleme aus zuvor gestellten Aufgaben lassen sich schnell und unkompliziert klären, Ergebnisse vergleichen und kontrollieren. Die Schüler nehmen das sehr positiv auf, da der direkte Kontakt zum Lehrer ermöglicht wird und durch die unmittelbare Kommunikation ein schnelles Feedback gegeben werden kann.“

Christiane Falkental (Geografie- und Sportlehrerin): „Ohne die Unterstützung der Eltern ist der Videochat in den unteren Klassen nicht möglich. In meiner 5b habe ich tolle Eltern, die uns Lehrer sehr unterstützen. Es ist eine tolle Sache und ein wichtiger Bestandteil des Distanzunterrichts. Ganz wichtig ist die Möglichkeit die sozialen Kontakte zu pflegen, sich zu sehen und zu hören, sich einmal zu zulächeln und einfach einmal gemeinsam zu lachen.“

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Digitaler Weihnachtskalender

Leider mussten in diesem Jahr der traditionelle schuleigene Weihnachtsmarkt und die sehr beliebten Weihnachtskonzerte in der Schulaula abgesagt werden. Um trotzdessen Weihnachtsstimmung zu verbreiten, hat sich die Schulgemeinschaft entschieden einen Weihnachtskalender mit reichlich künstlerischen Beiträgen zu gestalten. Traditionell mit Beginn des 01. Dezember wird auch hier über die Homepage und über das Schiller Portal jeden Tag bis zu Heiligabend ein Türchen geöffnet.

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Aufregender erster Schultag

AIn die Gemeinschaft der Schilleraner aufgenommen zu werden ist für jeden Fünftklässler etwas Besonderes. Und so sah man auch den  ehemaligen Grundschülern aus unserem „Einzugsgebiet“ sowohl die Spannung als auch die Vorfreude auf all das Neue an ihrem ersten Schultag deutlich an.

Die meisten Neuen wurden am frühen Morgen von ihren Eltern zu unserem Gymnasium gebracht. Dort angekommen, bedeutete das bereits weitgeöffnete große grüne Eingangstor: Herzlich Willkommen. Beeindruckend wirkten der riesige Schulhof und die großen Schulgebäude und steigerten zusätzlich die Aufregung. Natürlich durfte beim Betreten des Schulgeländes der Mund- und Nasenschutz nicht fehlen.

Begrüßt von den neuen Klassenlehrern, Frau Haase, Frau Lentvogt und Frau Falkental in Vertretung für Herrn Jöhring, ging es dann recht schnell in die neuen Klassenräume. Manch einer vergaß darüber die Verabschiedung von Mutti und Vati.  In einer ersten Vorstellungsrunde machten sich sowohl Klassenleiter als auch Schüler miteinander bekannt. Teils noch unbekannte Unterrichtsfächer, wie zum Beispiel Biologie, Geschichte und Geografie  stehen nun  auf dem Stundenplan des kommenden Schuljahres. Nach so viel Neuem folgte der Rundgang durch die Schule. Die Aula, das Sekretariat, das Biotop, das Grüne Klassenzimmer  und viele weitere Räume lagen dabei ebenso auf dem Weg wie die beiden Schulhöfe. Die Zeit verging wie im Flug und schon folgte die große Pause. Das Mittagessen wird am Calbenser Gymnasium in einer tollen, lichtdurchfluteten Cafeteria eingenommen.

Zum Abschluss des ereignisreichen ersten Tages schickten die „Jungschilleraner“ noch alle gemeinsam mit Helium gefüllte blaue Luftballons Richtung Himmel, verbunden mit eigenen, ganz individuellen Wünschen symbolisierte diese Aktion den Startpunkt für die anstehende Schulzeit an unserem Gymnasium.

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Flügel „fliegt“ zur Restauration

Viel besser hätte die im vergangenen Jahr gestartete Spendenaktion unter dem Motto „Ein Flügel verleiht Flügel“ nicht enden können. Wenn man die zwei Mitarbeiter einer Spezialfirma für Klaviertransporte beobachtete, schien es, als ließen sie den über 100 Jahre alten Flügel aus der Aula über das Treppenhaus und schließlich durch den Haupteingang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe „fliegen“. Und das alles mit reiner Muskelkraft.

Der Rahmen dieser Abholaktion war bewusst groß gewählt und Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs hatte zur Begrüßung auch direkt eine Anekdote zum Start der großartigen Spendenaktion parat: „Eigentlich dachten wir, dass der Flügel seinen Dienst längst getan hatte und somit planten wir gemeinsam mit der Fachschaft Musik die Anschaffung eines neuen Instruments. Mit leuchtenden Augen eröffnete uns der Klavierstimmer Herr Zorn dann, welch ein wertvolles, aber leider sehr restaurierungsbedürftiges „Stück“ wir haben.“

Das obligatorische gemeinsame Erinnerungsfoto beendete die so erfolgreiche Spenden- und Sammelaktion und war gleichzeitige Start der umfangreichen Restauration des Grotrian Steinway Flügels. Dem verantwortlichen Klavierbaumeister Herrn Süß vom Chemnitzer Pianohaus Hofmann konnte man die Vorfreude auf die anstehende Arbeit ansehen. „Das ist ein deutsches Premiuminstrument, das nach der Reparatur weitere mindestens fünf Jahrzehnte als Konzertflügel verwendet werden kann. Es ist immer schön, wenn man weiß, was Tolles am Ende herausrauskommt. Es ist eine Arbeit, die man sehen und hören kann.“

Musiklehrerin Katrin Püsche freute sich dann insbesondere über die Nachricht, dass der Flügel im Herbst nach der handwerklich aufwändigen Restauration wieder in der Schulaula stehen soll. Christiane Falkenthal, Sportlehrerin am Calbenser Gymnasium, war einerseits natürlich glücklich und konnte andererseits ihren Stolz auch nicht verbergen, denn ein eigens organisierter Sponsorenlauf der Klassen fünf bis acht brachte bereits knapp die Hälfte der erforderlichen Summe zusammen. Carla Berlin aus der 5c und Paul Schöbel aus der Klasse 8c waren stellvertretend für diese grandiose Leistung mit vor Ort.

Stellvertretend für die Unterstützung durch weitere Sponsoren waren Frau Kuberski und Herr Alkewitz von den AKC Apotheken Calbe, Frau Cosic von der gleichnamigen Firma sowie Herr Blauwitz von der Salzlandsparkasse geladen. Letztgenannter kann sicherlich als „Hauptsponsor“ bezeichnet werden. Die unfassbare Summe von 10.000 Euro stand auf dem Spendenscheck, der durch den PS-Lose-Zweckertrag der Salzlandsparkasse ermöglicht wurde. Drei Calbenser Apotheken sammelten insgesamt 600 Euro durch das „Kalendergeld“ ihrer Kunden im Dezember 2019. Übrigens nur zwei Beispiele, wie sehr sich das Umfeld des Calbenser Gymnasiums engagiert und letztlich, um die Metapher abzuschließen, für reichlich Wind unter dem Flügel gesorgt hat.

Die Schulgemeinschaft des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe möchte sich bei den vielen kleinen und großen Unterstützern aus der Elternschaft, dem persönlichen Umfeld der Schüler, der Lehrerschaft und bei den vielen Gewerbetreibenden, die sich an unserer Spendenaktion beteiligt haben, recht herzlich bedanken.

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„Weihnachten to go“ am Calbenser Gymnasium

Die vielen Gäste mussten nach ihrem Besuch, genau wie der Rauschebart an Weihnachten, reichlich Gaben mit nach Hause tragen. Denn letztlich gab es für alle Geschmäcker etwas Tolles. 

Unter dem Motto „Weihnachten to go“ hatte die Schilleraner Schulgemeinschaft ein umfangreiches, vielfältiges Weihnachtsprogramm zusammengestellt. Katrin Püsche, Christiane Falkenthal, Andi Schneidewind und Birgit Recklebe hatten mit den Hauptakteuren über Wochen fleißig geprobt. Jonas Brösel führte, gewohnt souverän und mit viel Spaß, durch die Veranstaltungen.

Bereits am Freitagabend startete das erste von drei Weihnachtskonzerten. In der gewohnt proppevollen Aula präsentierten die über 120 Schülerinnen und Schüler ein abwechslungsreiches, humorvolles und stimmungsvolles Programm mit tollen Chorstimmen, Instrumenten, Gedichten, Tanzeinlagen und einem Theaterstück. Stehende Ovationen, teils Tränen in den Augen und unendlich viele glückliche Gesichter beschreiben nur ansatzweise die Reaktion des Publikums. Nicht anders war es zweimal am Sonnabend. Ein schöneres Dankeschön an alle Mitwirkenden kann es nicht geben. Alle Mühen und Anstrengungen hatten sich also gelohnt.

Damit war aber längst noch nicht Schluss, denn am Samstag ergänzte der traditionelle Weihnachtsmarkt die vorweihnachtliche Adventsstimmung. In der Cafeteria drängten sich die Leute dicht an dicht, um bei leckerem Kuchen zu entspannen und auch die Waffelbäcker konnten die vielen Anfragen nur nach und nach abarbeiten. Natürlich erfreuten sich die Tombola der 11. Klassen, der Bastelraum für Jung und Alt und die verschieden Weihnachtswettbewerbe großer Beliebtheit. Eine tolle Weihnachtsdeko und Spenden für die Restaurierung des Flügels durften auch nicht fehlen, sodass letztlich die für viele obligatorische Bratwurst und der Glühwein auf dem lauschigen Schulhof den Abschluss bildeten, bevor sie mit reichlich Emotionen, einem vollen Magen und einigen Nettigkeiten im Gepäck die Heimreise antreten konnten.

Was Lehrer, Schüler, Eltern und Partner aus dem Ganztagsbereich hier zum wiederholten Male gemeinsam auf die Beine stellten, war erneut ein gelungenes Beispiel für ein harmonisches Miteinander am Friedrich-Schiller-Gymnasium und bereitete besonders den vielen Besuchern viel Freude.

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Amsterdam – Hält die Hauptstadt der Niederlande, was sie verspricht?

Dies war am Montag, dem 19. August 2019, die grundsätzliche Frage der Schüler der jetzigen 12. Klassen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, die zu ihrer Abschlussfahrt in das wunderschöne Amsterdam aufbrachen. Viele verzweigte Straßen mit ihren Grachten, geschmückt durch (kleine und schiefe) Altbauten und eine unglaubliche Masse an Fahrrädern sowie ebenso vielen Touristen – diese und viele weitere Vorstellungen hatten die Schüler von der Stadt.

7:30Uhr begann das Abenteuer vor der Calbenser Hegersporthalle. Nach einer insgesamt achtstündigen Busfahrt erreichten wir unseren Zielort. Die Sonne schien und es war angenehm warm, sehr zur Freude aller. Nach dem Check-In im a&o Hostel Amsterdam Zuidoost stellten wir unseren Orientierungssinn bereits zum allersten Mal auf die Probe. Das Hotel war außerhalb gelegen, sodass es unumgänglich war, mit der Metro in die Stadt zu fahren. Bei unseren vorerst eigenen Erkundungstouren bestätigten sich bereits die meisten unserer Erwartungen innerhalb kürzester Zeit. Neu für uns waren die Mengen an Hausbooten in den Grachten, die zahlreichen diversen Straßenkünstler, die qualitativ hochwertige Shows ablieferten, sowie die „Coffeeshop-Kultur“, da in jeder Gasse mindestens zwei von diesen aufzufinden waren. Hierbei die Orientierung zu behalten war eine sehr große Herausforderung für uns, sodass wir uns nur mit unseren mobilen Begleitern zurecht fanden. Wir waren vollends von dem Flair und der Stimmung begeistert, die diese Weltstadt ausstrahlte. Dieser erste aufregende Tag endete gegen 23 Uhr wieder im Hotel.

Den Anfang des zweiten Tages verbrachten wir in unterschiedlichen Gruppen, in denen wir von 10 bis 13Uhr einen Stadtrundgang bestritten. Dieser begann an der Centraal Station und endete am Dam Platz. Die Route führte uns vorbei am Anne-Frank-Haus und zugleich an der Westerkerk, des Weiteren über den Flohmarkt im ehemals jüdischen Viertel, vorbei an der Stopera; durch das Rotlichtviertel sowie durch zahlreiche Gassen mit beeindruckenden architektonischen Bauwerken als auch unzähligen Souvenirshops, u.v.m. Zudem lauschten wir etlichen interessanten Informationen zur Stadt, wie beispielsweise über die Besonderheiten der Hausboote, der Grachten und der Bedeutung der drei Kreuze auf der Flagge von Amsterdam. Ein weiterer Höhepunkt dieses Tages war der Besuch im Heineken Experience mit einer englischen Führung durch den Bierbrauprozess und einer audiovisuellen Veranschaulichung, bei der wir uns in das Bier „hineinversetzen“ sollten. Im Anschluss folgte eine Verkostung, bei der lediglich 18-jährige in den Genuss des alkoholischen Getränkes kamen.

Für den dritten Tag standen Madame Tussaud‘s, das Van-Gogh-Museum und eine Grachtenfahrt auf dem Programm. Den Vormittag verbrachten wir im Wachsfigurenkabinett, in dem wir bereits von der audiovisuellen Einführung am Anfang begeistert waren. Des Weiteren sorgten zahlreiche Mitmachaktionen, wie eine Modeshow, eine Nachrichtenmoderation zu den Themen „DJs“ oder „Promis“ als auch das Singen wie ein Pop-Star, für eine lustige Abwechslung. Nach einer Mittagspause gingen wir in das Van-Gogh-Museum, um seine Werke zu bestaunen. Die Ausstellung war in die verschiedenen Lebensabschnitte unterteilt, was sich auch im Zeichenstil widerspiegelte. Zum Abschluss des Tages machten wir eine einstündige Grachtenfahrt durch die unterschiedlichsten Kanäle der Stadt, wobei wir erneut Wissenswertes über diese erfuhren. Für die Zeit ab 19:15Uhr ergatterte eine Schülerin die sehr begehrten Karten für das Anne-Frank-Haus. So verbrachten insgesamt zwölf Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs ihren Abend mit einer sehr emotionalen Tour durch das ehemalige Versteck der Frank-Familie.

Endspurt. Der letzte volle Tag war angebrochen. Um 8:30Uhr saßen wir alle gespannt im Bus nach Den Haag, wo wir drei Stunden Freizeit zur Verfügung hatten. Einige bildeten sich kulturell weiter, andere sahen sich die Innenstadt an oder verbrachten ihre Zeit mit Shopping. Danach ging es weiter zu dem nur sechs Kilometer entfernten Scheveningen Strand an der Nordsee. Auch hier konnte die Zeit bis 16 Uhr individuell genutzt werden. So saßen einige in Restaurants, andere genossen die Zeit am Strand oder im Wasser, wobei auch Einzelne auf die verrückte Idee kamen Bungee-Jumping auszutesten und so kopfüber in Richtung Wasser sprangen. Wieder im Hotel angekommen, packten wir unsere Koffer und hatten danach ein letztes Mal die Gelegenheit, in die Stadt zu fahren.

Am Abfahrtstag mussten wir sehr zeitig aufstehen, da bereits vor dem Frühstück, um kurz vor 7 Uhr, die Koffer zum Bus gebracht werden mussten. Während die ursprüngliche Abfahrt 9 Uhr geplant war, starteten wir bereits eine Stunde eher in Richtung Heimat. Der Großteil der Besatzung verbrachte die erste Hälfte der Fahrt schlafend. Danach waren alle wieder wach und aufgeregt, bald nach Hause zu kommen. Gegen 15 Uhr trafen wir an unserem ursprünglichen Abfahrtspunkt ein.

Eine sehr schöne Woche mit unglaublich vielen unterschiedlichen Erlebnissen und Eindrücken ist viel zu schnell zu Ende gegangen. Hiermit bedanken wir uns bei allen Lehrern, die uns diese tolle Abschlussfahrt und die damit verbundenen Erinnerungen ermöglicht haben.

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Schilleraner inmitten von Schnee, Ski und Spaß

Der 2. März, sieben Uhr morgens, ein Bus gefüllt mit müden Schülern, Lehrern und Begleitern. Diese befinden sich 834km und zwölf Stunden später im österreichischen Maria Lankowitz.

Ab diesem Tag beginnt für alle eine Woche voller Sport, Spaß und lustigen Erfahrungen. Die Hauptherausforderung für Frau Karl, Frau Falkenthal und Herrn Moll bestand darin, einer sehr großen Gruppe von Ski-Neulingen das Fahren in wenigen Tagen bestmöglich beizubringen. Dabei wurden sie tatkräftig von den jungen Begleitern Josephine, Anika, Hanna, Johannes und Marius  unterstützt. Neben Lehrern und ehemaligen Schülern geht auch ein großer Dank von uns an Herrn Ralf Falkenthal und Herrn Carsten Borchert, sowohl für die tolle Organisation im Hintergrund, als auch für das geduldige Erläutern der richtigen Ski-Techniken.

In den wenigen Tagen wurde diese Herausforderung glorreich bewältigt. Doch nicht nur die Skianfänger begannen Spaß am Fahren zu haben. Auch die Schüler, die bereits Skifahren konnten, kamen in verschiedenen Skigebieten auf ihre Kosten. Neben der Skiausbildung war besonders das herzliche und lockere Miteinander das, was das Skilager 2019 ausmachte und allen in Erinnerung bleiben wird. Das gemeinsame Lachen, Üben und Helfen bei Stürzen ließ einen niemals den Eindruck gewinnen, als hätte diese Woche nur  den Zweck Notenpunkte zu erhalten. Vielmehr ging es allen um den Spaß. Viel Action und Lacher boten auch die verschiedenen Ereignisse, die während dieser Woche zusätzlich stattfanden.

Erholung und Spaß bot gleich am ersten Abend der Thermenbesuch, welcher wohl dem einen oder anderen bevorstehenden Muskelkater ein wenig entgegen wirkte. Abends saß man zusammen und schaute sich die eigenen Fortschritte und Stürze des Tages gemeinsam mit allen an, das traditionelle Knackturnier wurde ausgetragen oderwir spielten „Alpines Volleyball“ mit Helm, Brille und Handschuhen. Das Highlight war die Skitaufe am letzten Abend. In dieser wurden besondere und lustige Ereignisse der vorherigen Tage gut verpackt noch einmal in Erinnerung gerufen: Nach  Stürzen, besonderen Ski-Skills und anderen Insidern wurden die entsprechenden  Schüler auf neue, kreative Namen getauft, welche immer für viel Gelächter sorgten. „Waldwichtel muss los“, „der hilfsbereite Franzbegleiter“ und die „schillernden, schmerzensgeprägten Barbie und Ken“  sind Taufnamen, die mit Sicherheit nicht so schnell in Vergessenheit geraten werden.  Im Anschluss wurde gemeinsam die Woche gefeiert, gesungen und getanzt.

Am letzten Skitag  haben wir noch wie üblich unsere Ski-Küren vorgestellt. Auch wenn es zu Beginn der Woche viele für unmöglich gehalten hatten, schafften es alle, tänzerisch auf ihren Skiern eigene Küren zu absolvieren.

Doch leider geht auch die schönste Zeit einmal vorbei und so wurde am Donnerstagnachmittag  die Rückfahrt aus Österreich angetreten. Wir mussten Schnee und Ski hinter uns lassen und sehen nun der Schule wieder ins Auge. Verabschiedet haben wir die schöne Zeit gemeinsam 3 Uhr Freitagnacht mit Singen und Taschenlampen. Einen großen Dank für diese Zeit von allen an alle, denn jeder Einzelne hat dazu beigetragen, dass es so schön geworden ist.  Ein Erlebnis, was alle Anwesenden jedem empfehlen würden und damit SKI HEIL!

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Weihnachtliches Potpourri im Schillergymnasium

Unter dem Motto „Weihnachtliches Potpourri“ hatten über 100 Schüler des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe gemeinsam mit ihren Lehrern ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Programm für das allseits beliebte Weihnachtskonzert zusammengestellt. Erneut waren die Eintrittskarten für die drei Termine in Windeseile ausverkauft und die zahlreichen Besucher wurden von Moderator Jonas Brösel stets witzig durch die knapp eineinhalb Stunden geführt.

Das „Weihnachtliche Potpourri“ oder auch in der Kurzübersetzung „Weihnachtliche Allerlei“ wurde durch eine bunte Mischung von Beiträgen des Großen Chors, der Gitarrengruppe, Solokünstlern, des Kleinen Chors, der Tanzgruppe, musikalischen Duos oder eben auch einer Mischung der Künstler erreicht. So war es dann auch wenig verwunderlich, dass wirklich bei Jedem der Funke irgendwann übersprang und die weihnachtliche Stimmung in der altehrwürdigen Schulaula schier greifbar wurde.

Gemeinsames Abschlussfoto der Aktiven des Weihnachtskonzerts

Aber auch außerhalb der Aula, auf dem Schulhof und in den angrenzenden Klassenräumen hatten die Schilleraner auf dem traditionellen Weihnachtsmarkt viel „Weihnachtliches Allerlei“ zu bieten. Zwischen mehreren Aufführungen eines englischen Theaterstücks der fünften Klassen, der Tombola, dem „Sprayerzelt“, dem Bastel- und Quizraum bot sich ein vielfältiges Potpourri an Köstlichkeiten. Mit Zuckerwatte, Waffeln, Kaffee und Kuchen, Plätzchen, Bratwurst und Glühwein konnten die vielen Besucher einen schönen Samstagabend verbringen und sich in gemütlicher Atmosphäre auf das Weihnachtsfest einstimmen.

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Riesengaudi zwischen „Eisstockprinzessin“ und „Stehaufmaderl“

Skigötter oder verrückte Skitraditionen wie der Ski-Eid mit einem dreifachen „Ski – Heil“ waren uns, den Schülern der elften Klassen des Friedrich-Schiller Gymnasiums Calbe, bisher fremd. Im Skilager vom 03. bis 09. März erlebten unsere Frischlinge des Skisports wie auch die Fortgeschrittenen viele unvergessliche Abenteuer in den östlichen Alpen rund um Maria Lankowitz.

Nach einer gefühlt endlosen Anreise erhielten wir am Abend des ersten Tages noch unsere Ausrüstung mit Skiern, Stöcken und Helmen, sodass wir am nächsten Tag schon früh bei schönstem Sonnenschein die erste Piste im Skigebiet „Gaberl“ unsicher machen sollten. Während der ersten Schritte und Rutschversuche legte der eine oder andere seine erste „elegante“ Landung hin und freundete sich mit dem Schnee an. Aber wir Schilleraner lassen uns nicht so schnell unterkriegen und es wurde so lange geübt, bis jeder seine ersten Kurven auf die Piste zaubern konnte. Blaue Flecken und Muskelkater blieben dabei leider nicht aus und so ging es am Abend zum Entspannen in die Therme. Am nächsten Tag eroberten wir mit neuer Kraft und hoch motiviert den Kreischberg bei Murau. Unter der Anleitung von Skilehrer Rolf in seinem quietsch-grünen Skianzug erlernten unsere Anfänger die Technik „Damenfahrrad“ am Idiotenhügel. Die Fortgeschritten zogen mit Skilehrer Stefan die ersten Carving-Schwünge ins Tal und tanzten Schneewalzer.

Der Salzstiegl war unser Ziel für die letzten drei Tage – und hier hieß es: Üben, üben, üben! „Denkt an den Stockeinsatz“ bekamen wir von unseren Lehrern im Sekundentakt zu hören. Außerdem standen Rollen, Drehungen und andere kreative wie akrobatische Elemente auf dem Programm, die später in einer selbst zusammengestellten Kürübung präsentiert werden sollten. Zur Überraschung unserer Lehrer verkleideten sich dafür einige in Superhelden, Schlümpfe und Einhörner – eine Riesengaudi für alle!

Damit wir abends nicht gelangweilt auf unseren Zimmern hockten, sorgten unsere Lehrer und Betreuer für jede Menge Spaß beim Knackturnier, Eisstockschießen, Schneefußball, einem Kirchenbesuch 😉 und einer Disco mit unserem Privat-DJ Florence. Am letzten Abend wurden besonders auffällige Schüler von unseren „Skigöttern“ mit Gesicht-in-den-Schnee-tauchen, Klaps auf den Hintern und einem ekelhaften, sehr kreativ zusammengemixten Trank getauft, auf Namen wie „Technischer Feingeist mit Temporeserve!“, „Elegant schwingende Eisstockprinzessin“ oder „Unermüdliches Stehaufmaderl“.

Dann hieß es auch schon „Auf Wiedersehen“. Wir bedanken uns bei unseren Lehrern, Betreuern und unserem Busfahrer für diese unvergessliche Zeit, in der wir sehr viel Neues von ihnen lernen konnten und jede Menge Spaß gehabt haben. Wir verabschieden uns mit einem dreifachen „Ski – Heil“!

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Alle Jahre wieder – Weihnachten bei Schillers

Alle Jahre wieder … füllt sich die Aula des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe mit Kleinen und Großen, Jungen und Alten. Fröhliche und gespannte Gesichter bestimmen das Bild kurz vor dem zweiten Advent.

Dreimal „Ausverkauft“! Und wer eine Eintrittskarte bekommen hatte, wurde natürlich nicht enttäuscht. Auch das hat Tradition. Eltern, Großeltern, Geschwister, Onkel, Tanten und andere Gäste bewunderten und beklatschten die vielen Akteure auf und vor der weihnachtlich geschmückten Bühne.

Kleiner Chor, Gospel- und Kammerchor, Instrumental-und Tanzgruppe sowie die Rezitatoren gestalteten das Weihnachtskonzert 2017. Ein klassisches war es nicht. Innehalten, Mitklatschen und häufiges Lachen wechselten sich ab, weil die Künstler des Gymnasiums, die Programmfolge es so wollte: „Walking in the Winter Wonderland“, „Hey, Du Weihnachtsmann“, die Rezitation „Die schönste Zeit des Jahres“, der getanzte „Nussknacker“, Gina Behlaus und Sarah Brinks Version von „Regenbogen“ , das gemeinsame „Stille Nacht“ und noch viel mehr sind nur ein Ausschnitt des Dargebotenen.

Katrin Püsche, Anke Rohde, Jenifer Lentvogt, Christiane Falkenthal und Katrin Spohn haben in den vergangenen Wochen mit denSchülern viel geübt. Das begeisterte Publikum hat es honoriert.

Der Weihnachtsmarkt im Haus und auf dem Schulhof mit loderndem Holz in den Feuerschalen fand dann am Sonnabend ebenfalls sehr großen Zuspruch. Den Besuchern schmeckten Kaffee und Kuchen in der Cafeteria, aber auch Gegrilltes, Crepes und – natürlich – heiße Getränke.

An der Tombola, dem Stand mit Gebasteltem, aber auch bei den Präsentationen „Weihnachten aus aller Welt“ der Fünftklässler gab es ein regelrechtes Gedränge. Spenden für das Kinderhospiz Magdeburg und für die Rumänienhilfe wurden reichlich gesammelt.

Der riesige Aufwand hat sich wirklich gelohnt. Was Eltern, Großeltern, Schüler und Lehrer gemeinsam vorbereitet haben, macht Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs „stolz“, er sprach – nicht zum ersten Mal – von einem „gelungenen Miteinander“ am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe und bedankte sich ganz herzlich bei allen Beteiligten.