Veröffentlicht in Fotogalerie, News

Einfach mal Danke sagen für das jahrelange Engagement

Das Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe als Bildungseinrichtung im ländlichen Raum unterscheidet sich als Ganztagsschule mit einem umfangreichen Angebot an Arbeitsgemeinschaften von anderen Schulen und ist damit auch ein Ort, an dem sich Jugendliche zu verantwortungsbewussten, offenen und solidarischen Erwachsenen entwickeln können. Das Schulmotto "sich wohlfühlen" steht nicht nur so im Schulprogramm, sondern wird von der Schüler- und Lehrerschaft gleichermaßen tagtäglich gelebt.

Immer wieder ragen unter den Schilleranern Persönlichkeiten heraus, die das Schulleben über das normale Maß hinaus engagiert gestalten und mit viel Leben füllen.

Bereits als Neu-Schilleraner tauchte Jonas Brösel als putzmunterer Fünftklässler in die Theater-Arbeitsgemeinschaft ein und hatte im Sommer 2015 bei Schillers Sommer Spektakel seinen ersten Auftritt. Gemeinsam mit dem Gospelchor und der Schülerfirma Picnic wurde ein toller Nachmittag für zahlreiche Eltern und Mitschüler gestaltet. In den Folgejahren war er einer der prägenden Darsteller in zahlreichen Theater-Aufführungen, nutzte verschiedenste Schulveranstaltungen, um das Publikum mit witzigen Otto-Parodien zu unterhalten.

Mit dem Übergang in die Oberstufe übernahm er die Rolle des humorvollen Moderators der beliebten Weihnachtskonzerte in der Aula unserer Schule und wurde zugleich in die überaus wichtige Rolle des Schülersprechers gewählt. Bei all dem Engagement für seinen Jahrgang, für die Schülerschaft im Allgemeinen, sein Gymnasium auch in der öffentlichen Wahrnehmung und natürlich dem grundsätzlichen Aufwand eines Schülers, der kurz vor den Abiturprüfungen steht, fragte ihn kürzlich die Schulsekretärin, zumindest ein wenig ernst gemeint, wann er eigentlich noch Zeit zum Schlafen finden würde. Und bei allem eventuell fehlendem Schlaf: Jonas hat immer, und sei die Aktion noch so aufwendig, ein Lächeln im Gesicht.

Nun wurde es Zeit, einfach mal Danke zu sagen. Als besondere Überraschung organisierten Schüler und Lehrer eigens den "Jonas-Tag". Mit ausgefallenen Brillen, Kopfbedeckungen und mit vielen Plakaten in den Händen, warteten die Schilleraner in der Mittagspause in Form eines großen Halbkreis auf dem Schulhof auf ihren Schülersprecher.

Auch Alexander Sieche, Vorsitzender des Fördervereins, kam extra vorbei, um sich persönlich zu bedanken und ihm zwei Karten für die Poetry Slammerin Julia Engelmann zu überreichen. Bei Abiturzeugnisübergaben reziterte Jonas übrigens viele ihrer emotionalen Gedichte.

Auf die vielen warmen Worte und die tolle Aktion seiner Schulgemeinschaft reagierte Jonas Brösel abschließend spontan und überaus typisch für ihn mit dem „Gastgedicht“ von Otto Waalkes. Ein schöner Abschluss für einen typischen „Wohlfühl-Tag“ am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe.

Veröffentlicht in News

Schilleraner Apfelbaum als Startpunkt für eine neue Tradition

Oftmals sind es kleine und spontane Ideen, die einfach mal ausgesprochen oder kurz notiert, im Nachhinein gespannte Reaktionen und umfangreiche Aktionen hervorrufen.

Auf die Fragestellung, wie das Gymnasium beziehungsweise die Schulgemeinschaft aktiv zum Umweltschutz beitragen könnte, trugen die Siebtklässler des Jahres 2019 so viele Ideen zusammen, dass schnell ein umfangreiches Konzept und letztlich der Titel des Energiesparmeisters von Sachsen-Anhalt des Jahres 2021 heraussprang. Ein Ansatzpunkt war, neben dem sparsameren Umgang mit den Ressourcen, das Pflanzen von Bäumen als Beitrag zum Umweltschutz. So beteiligten sich zwei Klassen mit jeweils hohen Geldspenden bei Baumpflanzaktionen im Harz, die Oberstufenschüler legten selbst Hand an und pflanzten unter Anleitung eines Försters eine Vielzahl von Bäumen.

Eine kurze Nachfrage der Schüler beim Förderverein des Calbenser Gymnasiums stieß beim Vorstand dann nicht nur auf eine allgemein positive Resonanz, sondern auch zur schnellen Bereitschaft, für den jeweils neuen Jahrgang an der Schule einen Baum zu pflanzen. In den folgenden acht Schuljahren bis zum Abitur übernehmen die Schilleraner die Pflege ihres Schützlings und können am Ende einen großgewachsenen Baum als Erinnerung an den eigenen Abschlussjahrgang an die Schülerschaft übergeben.

Der Start ist nun gemacht. Sichtlich glücklich strahlten die Gesichter der derzeitigen Fünftklässler um ihre beiden Klassenlehrerinnen Luisa Heuschkel und Janine Gasch, als Alexander Sieche, Vorsitzender des Fördervereins, in Sichtweite der Cafeteria an der im letzten Jahr neu angelegten Blumenwiese den Apfelbaum offiziell übergab.

Aus dieser anfänglich kleinen Idee entstanden also nicht nur viele Aktionen, sondern hoffentlich wird daraus eine lange Tradition.

Veröffentlicht in News

Solidarität als Zeichen der Hoffnung

Der Ukraine-Krieg ist seit dem Start der russischen Invasion Ende Februar in der breiten Öffentlichkeit das beherrschende Thema. Bestürzung, Mitgefühl, Angst, aber auch starke Solidarität mit den Menschen, die in den betroffenen Regionen um ihre Heimat und schlicht um ihr Leben fürchten, beschreiben sicherlich nur einige Gefühle, die die Menschen hierzulande gerade beschäftigt.

Natürlich spielt die sich jeden Tag verschärfende Lage im Osten Europas auch am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe eine große Rolle. Neben Aushängen in den Schulfluren, die unter anderem Gesprächsangebote für verunsicherte Mitschüler machen, wird das Thema auch in den Klassen im Unterricht oftmals besprochen und diskutiert. Der Schülerrat der Schilleraner organisierte, angestoßen und unterstützt durch den Kunst- und Ethiklehrer Christopher Jöhring, ergänzend dazu eine Sammelaktion der gesamten Schulgemeinschaft. Flyer mit den benötigten Artikeln waren schnell gedruckt und überall verteilt, so startete das großartige Zeichen der Solidarität am Montagmorgen mit einer langen Schülerschlange, die Windeln, Kleidungsstücke, Konserven und viele weitere Produkten des täglichen Bedarfs im Raum 205 abgaben. Die eigens organisierten Umzugskartons, gut sortiert und schnell prall gefüllt, reichten nicht aus, sodass weitere gekauft werden mussten. Innerhalb von nur einer Woche, in der auch Personen außerhalb der Schulgemeinschaft, die zufällig von der tollen Aktion gehört hatten, Spenden abgaben, füllte sich der Raum mit knapp 50 Kartons. Mit Hilfe von zwei Anhängerladungen wurden die Spenden nach Aschersleben in eine Sammelstelle gebracht, um dann möglichst schnell den Weg zu den hilfsbedürftigen Menschen zu finden.

Die Erfahrung, wie nah und schnell Hilfe ankommen kann, machte Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs. Sicherlich als eine der ersten Familien im Salzlandkreis nahm die Förderstädter Familie Lärz eine Frau samt zwei Monate altem Baby und drei junge Mädchen bei sich auf. Am Sonntag übergab der Schulleiter Marie Lärz, Siebtklässlerin des Calbenser Gymnasiums, zwei der gesammelten Kisten.

Da ergänzend auch finanzielle Unterstützungsleistungen aktuell notwendig sind, entschloss sich der Förderverein, anknüpfend an die bewegende solidarische Sammelaktion des Schülerrats, 500 Euro zu spenden und auch in der Lehrerschaft wurde Geld für diesen guten Zweck gesammelt.

Alle Beteiligten eint mit Sicherheit sowohl die Hoffnung, dass die Hilfen schnell bei den Betroffenen ankommen und das Leid zumindest etwas lindern können, vielmehr jedoch steht der Wunsch im Vordergrund, dass der Krieg sofort beendet wird.

Veröffentlicht in News

Was tun gegen die gefühlte Ohnmacht?

Der Krieg in der Ukraine macht auch die Schilleraner fassungslos und betroffen. Es werden Gespräche in den Klassenzimmern geführt, Friedenslieder und – Gedichte in den Unterricht integriert. Von einigen Schülern wurden ermutigende und mahnende Plakate in der Schule aufgehängt.

Seit dieser Woche kommen zahlreiche Schüler nicht nur mit ihren schweren Mappen zur Schule, sondern auch mit prall gefüllten Kartons und Tüten. Der Schülerrat hatte dazu aufgerufen, Frauen, Kindern und älteren Menschen, die auf Unterstützung bei der Grundversorgung angewiesen sind, zu helfen.

Die Brüder Luca und Luis Stoye konnten am Dienstagmorgen nur Stück für Stück sich dem Unterrichtsgebäude nähern, da sie die zahlreichen mitgebrachten Spenden kaum tragen konnten. Sie stehen stellvertretend für die vielen engagierten Schüler des Schillergymnasiums, die einfach helfen möchten. Noch bis diesen Freitag läuft die Sammelaktion von Hygieneartikeln, Babynahrung, haltbaren Lebensmitten und Kinderspielsachen.

Unser Kunstlehrer und Mitinitiator Herr Jöhring kümmert sich um den Transport, sodass jene gebrauchten Dinge auch den richtigen Ort erreichen. Der Förderverein des Gymnasiums hat sich bereits auf eine großzügige Spende abgestimmt und auch die Lehrer sammeln Geld ein. So tut ein jeder was er kann, um der gefühlten Ohnmacht entgegenzutreten.

Veröffentlicht in News

„Schiller-Bus“ fährt nun durch den gesamten Salzlandkreis

Es ist mittlerweile ziemlich genau sieben Monate her, als das Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe zum Energiesparmeister des Landes Sachsen-Anhalt im Jahr 2021 ausgezeichnet wurde. Natürlich sind die Schilleraner seitdem nicht untätig gewesen.

So zeigen sich in allen Schulräumen beispielsweise Hinweisschilder, wie „Der Letzte macht das Licht aus!“ und „Richtig lüften“, vielmehr jedoch beschäftigte die engagierten Schülerinnen und Schüler, wie das Preisgeld von 2500 Euro bestmöglich eingesetzt werden könnte. Der Austausch von Leuchtstoffröhren in sparsame LED-Röhren, die Verwendung von intelligenten Heizungsthermostaten und der Einsatz von Wasserhähnen mit Infrarotsensoren stellen dabei die drei Favoriten.

Das Thema „Mobilität“ war ein Schwerpunkt im umfangreichen Konzept zum Energiesparmeister, da über 60 Prozent der Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums im ländlichen Raum Fahrschüler sind, die den Schulweg am Morgen und den Heimweg zum Nachmittag nicht mit dem Fahrrad zurücklegen können. Der Öffentliche Personennachverkehr bietet hierbei sicherlich die energiesparsamste Möglichkeit. Die Idee des kostenlosen ÖPNV, aber insbesondere zumindest eine Probewoche des Schulbusverkehrs für alle Schülerinnen und Schüler fand sich dabei ebenso wieder wie der Vorschlag, als Schule mit bestem Beispiel voranzugehen und auf einem Schulbus zu werben. Es benötigte nicht viel Überzeugung, bis die Mitglieder des Fördervereins des Calbenser Gymnasiums sofort ihre Unterstützung zusagten, sodass seit dem Jahreswechsel nun der „Schilleraner-Bus“ durch den Salzlandkreis fährt und dabei viele Schülerinnen und Schüler zur Schule und wieder nach Hause bringt.

Kürzlich wurde der eigens bedruckte Bus der Kreisverkehrsgesellschaft Salzlandkreis vor dem Haupteingang des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe „übergeben“. In der illustren Gäste-Runde zeigte sich unter anderem der Fördervereins-Vorsitzende Alexander Sieche glücklich über das umfangreiche Engagement der Schilleraner, ähnlich äußerte sich mit einem kräftigen „Daumen hoch“ Dirk Trappe, seines Zeichens Vorstandsmitglied der KVG Salzlandkreis, der Landesenergieagentur Sachsen- Anhalt und damit auch Pate der Energiesparmeister aus Calbe. Der Schulleiter, Rolf-Uwe Friederichs, brachte seinen Stolz über die absolut gelungene Aktion ebenso zum Ausdruck.

Nach zahlreichen intensiven Gesprächen rund um den geparkten „Schiller-Bus“, in denen insbesondere die Schülerinnen und Schüler Rede und Antwort standen und für ihre Ideen bei den Gästen werben konnten, durfte natürlich das obligatorische gemeinsame Erinnerungsfoto vor dem „Schiller-Bus“ nicht fehlen.

Weitere Medienberichte

Veröffentlicht in News

Ehemaligentreffen beschert Schilleranern einen tollen Abend

Eine gute Mischung für einen tollen Abend lässt sich ganz einfach zusammenfassen: angenehmes Wetter, kalte Getränke, eine entspannte Atmosphäre mit abwechslungsreicher Musik und natürlich viele Freunde und Bekannte, mit denen die Gesprächsthemen nicht ausgehen.

Das diesjährige Ehemaligentreffen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe lockte am zurückliegenden Samstag weit über zweihundert ehemalige Schilleraner auf das ihnen bekannte Schulgelände und allein an den vielen strahlenden Gesichtern konnte man leicht erkennen, dass die Veranstaltung die Mischung vollends erfüllen konnte.

Aus nahezu allen Richtungen Deutschlands strömten die Ehemaligen in die Saalestadt. Mit den Lehrern und Mitschülern konnte man sich nicht nur über die Erfahrungen nach der Schulzeit, sondern natürlich auch über die vielen Geschichten aus der gemeinsamen Zeit am Friedrich-Schiller-Gymnasium austauschen. Als sich der schöne Abend so langsam dem Ende zuneigte, vergaßen sie natürlich nicht, sich bereits für das Treffen im kommenden Jahr fest zu verabreden.

Veröffentlicht in News

„Der Klang ist unglaublich schön“

Es war sicherlich einer dieser ganz besonderen Momente in der Schulhistorie des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, als mit reiner Muskelkraft der Konzertflügel am vergangenen Donnerstag den Weg zurück in die Schulaula fand.

Mitunter sogar mit Schmetterlingen im Bauch beobachteten die geladenen Gäste nahezu mucksmäuschenstill die Mitarbeiter der Transportfirma beim abschließenden Aufbau des komplett aufgearbeiteten und restaurierten Flügels.

Die Geschichte jedoch begann schon eine lange Zeit vorher, bereits am 19. Dezember 1906 wurde der Grotrian-Steinweg-Flügel nach Magdeburg ausgeliefert. Wie er dann seinen Weg nach Calbe gefunden hat, ist eher vom Hörensagen in vielen Varianten, als mit Fakten unterlegt, bekannt.

Für ihren nunmehr über 100 Jahre alten Flügel startete die Schilleraner Schulgemeinschaft eine großangelegte Spendenaktion, die so überraschend erfolgreich verlief. Beim Sponsorenlauf flitzten die Schüler im Hegerstadion viele Runden: Großartige 10.000 Euro kamen mithilfe von Eltern, Großeltern und Unternehmen zusammen. Aber auch danach ebbte das Engagement der Initiatoren nicht ab. Sie bemühten sich erfolgreich um zahlreiche weitere Sponsoren und konnten dabei unter anderem die Salzlandsparkasse zu einer Spende von 10.000€ bewegen. Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs sagte bei der Ankunft des aufpolierten Musikinstruments mit spürbarem Stolz in der Stimme: „Der heutige Tag ist ein sehr schöner für uns.“

Der Chemnitzer Pianobaumeister des Pianohauses Hofmann, Michael Süß, pflichtete ihm bei: „Viele wissen sicherlich noch, dass der Flügel in einem sehr ramponierten Zustand war, der Deckel passte nicht mehr richtig, der Lack war an vielen Stellen abgeplatzt, naja, er ist halt schon über 100 Jahre alt. Aber nun ist ihr Konzertflügel fast nicht mehr von einem komplett Neuen zu unterscheiden. Er ist sicher eines der schönsten Stücke, das unsere Werkstatt verlassen hat. Wir sind stolz auf unsere Arbeit.“

Fünftklässler Jakob Sieche war es im Anschluss  vorbehalten, als Erster auf dem Flügel spielen zu dürfen und Musiklehrerin Katrin Püsche bemerkte: „Jakob, an diesen Tag wirst Du ganz sicher lange zurückdenken.“ Und der Flügel hielt, was er versprach, der tolle Klang erhellte die Schulaula und sichtlich bewegt bemerkte Frau Püsche: „Im Vergleich zur Probe ist der Klang unglaublich schön.“

In jedem Fall waren sich alle einig, der Aufwand, auch verbunden mit den Investitionen, hat sich absolut gelohnt. Auch der Fachdienst des Salzlandkreises beteiligte sich an dem Gesamtprojekt und finanzierte einen Hubwagen für mögliche Bewegungen oder den Transport des Flügels. Fachbereichsleiterin Anke Meyer richtete ihre Worte dabei ebenfalls an die Schulgemeinschaft: „Ein großer Dank vom Salzlandkreis an Schüler, Eltern, Lehrer und Sponsoren, die dieses tolle Projekt ermöglicht haben.“

Eine Pianobank und die eigens zugeschnittene Lederhülle vervollständigen das fühlbare Glücksgefühl für hoffentlich mindestens einweiteres Jahrhundert.

Zum Abschluss nochmals ein großes Dankeschön allen Unterstützern für ihr sportliches, ideelles und materielles Engagement bei der Restaurierung dieses besonderen Instrumentes, das uns und unseren Gästen noch viel Freude bereiten wird.

Veröffentlicht in News

Ehemaligentreffen leider abgesagt

Die Liste der Veranstaltungen, die aufgrund der Corona-Pandemie leider abgesagt werden mussten, ist nun um eine Veranstaltung länger. Alexander Sieche, Vorsitzender des Fördervereins des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, teilte im Rahmen der feierlichen Zeugnisübergabe mit, dass das für Mitte September geplante Ehemaligentreffen der Schilleraner abgesagt werden musste.

Voraussichtlich am 11. September 2021 steht dann aber der Schulhof des Calbenser Gymnasiums für die Ehemaligen und ihre Lehrer bereit, um in gemütlicher Atmosphäre in Geschichten und Erinnerungen zu schwelgen.

Veröffentlicht in News

Entscheidung bis Mai über Förderung

Auf der Suche nach einer Finanzierungsmöglichkeit für die geplante Sanierung des Schillergymnasiums sieht der Kreis beim Bund eine Chance.

Es kommt nicht jeden Tag vor, dass ein Staatssekretär des Bundesinnenministeriums in Calbe vorbeischaut. Auf Einladung von Kulturstaatssekretär und Kreistagsmitglied Gunnar Schellenberger (CDU) besuchte Marco Wanderwitz (CDU) die Saalestadt, um sich dort im Gymnasium umzusehen. Seit Monaten sucht der Landkreis nach einer nicht genehmigten Finanzierung durch das Land für das Gymnasium in Calbe nach einer Möglichkeit, die geplante Sanierung des Gebäudes umzusetzen. Rund vier Millionen Euro will der Landkreis investieren, um das Haus wieder auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen, zeigt ein Porträt der Schule.

Landrat Markus Bauer (SPD), der dem Treffen beiwohnte, betonte, dass den Landkreisen für die geplante Investition zu wenig Mittel zur Verfügung stehen. Das Thema ist nicht neu und in vielen Bundesländern regelmäßig ein Thema, weiß der Parlamentarische Staatssektretär im Innenministerium, welches auch für Bau und Heimat zuständig ist.

Der Bund, sagte Marco Wanderwitz, nehme zunehmend eigenes Geld in die Hand, um mehr zu tun für die Reduktion des Klimagases Kohlendioxid. Dabei haben die Baufachleute im Haus vor allem die Gebäude im Visier. Ein großer Teil der jährlich verfeuerten fossilen Brennstoffe geht für die Beheizung von Gebäuden drauf. Werden sie in Zukunft besser gedämmt und halten moderne Fenster mehr Energie zurück, könnte der Energieverbrauch und damit der Ausstoß des Klimagases deutlich verringert werden. Um den Ländern und den Landkreisen unter die Arme zu greifen, wenn sie die notwendigen Sanierungen nicht selbst tragen können, hat der Bund eigene Mittel eingeplant, schilderte er. Aus diesem Topf könnte eine Sanierung möglicherweise finanziert werden, erklärte er.

Allerdings müsse die Fachabteilung die vom Landkreis durchgeführten Planungen zunächst prüfen und entsprechend beurteilen. Das werde mehrere Wochen in Anspruch nehmen, kündigte er an. Gunnar Schellenberger drängte darauf, dass der Landkreis bis Mai eine Entscheidung habe, ob der Bund die beantragten Mittel übernehmen könne. Denn die Schüler, Lehrer und Eltern wollten wissen, wann damit zu rechnen sei, dass sich das Schulgebäude in eine Baustelle verwandele.

Der Sanierungsbedarf an dem 1954 auf dem Gelände des ehemaligen Schlosses errichteten Schulgebäude lässt sich von außen erkennen. Zwar verfügt das Haus über neue Fenster und auch im Flur zeigen die Glaswände, dass der bauliche Brandschutz mit Brandabschnitten bereits baulich umgesetzt wurde. Ein Blick in die Klassenräume des Hauses zeigt allerdings, dass der Sanierungsbedarf sichtbar ist. Die Heizungsanlage ist alt, die Kabel liegen über Putz. Einen modernen Eindruck macht das Gymnasium in diesem Teil des Hauses nicht, räumt auch Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs ein.

Zuletzt hatte der Landkreis hier vor elf Jahren das Dach des Gebäudes neu decken lassen. Der Anbau war seinerzeit bereits mit Hilfe eines Bundesprogramms finanziert worden, heißt es in der Kurzvorstellung des Schillergymnasiums. Der Bund finanzierte 2007 den Anbau, die Verbindung zu dem neuen Gebäude und die Cafeteria. Für das Altgebäude gab es kein Geld. Dabei wäre eine Sanierung des Hauses schon vor Jahren geboten gewesen. Denn das Altgebäude leidet unter größeren Schäden durch eindringende Feuchtigkeit. Der Bau muss vor der eigentlichen Sanierung zunächst trockengelegt werden. Die Mauern müssen anschließend so abgedichtet werden, dass das Wasser zukünftig kein Problem mehr für das Haus ist. Anschließend müssen die betroffenen Fußböden in dem Gebäude erneuert werden. Außerdem soll die Fassade saniert und die Fenster sollen ausgetauscht werden. Die Räume sollen zudem einen Sonnenschutz erhalten, um im Sommer das Lernen in den Räumen erträglicher zu machen. Außerdem sollen die Klassenräume saniert werden. Künftig Energie und Geld soll aber mit der Dämmung des Dachgeschosses eingespart werden. Allein dieser Bauumfang wird auf rund 1,65 Millionen Euro geschätzt.

Rund eine Million Euro will der Landkreis in die Heizungs- und Regelungstechnik des Hauses stecken. Vorstellen kann sich die Schule hier auch den Einbau eines Blockheizkraftwerkes. Diese modernen Heizungen verbrennen zwar fossile Brennstoffe, sind aber sehr effizient, was den Wirkungsgrad angeht. In erster Linie erzeugen die Anlagen Strom. Die dabei entstehende Wärme wird dann für die Heizung genutzt. Außerdem soll in dem Haus eine moderne Regelungstechnik eingebaut werden, die dafür sorgt, dass die eingestellten Temperaturen gehalten werden. In der Aula soll außerdem eine Lüftungstechnik eingebaut werden. Außerdem sieht die Planung vor, die komplette Verkabelung des Gebäudes zu erneuern. Außerdem soll es für die Barrierefreiheit einen Aufzug geben, heißt es in der Übersicht.

Quelle: Volksstimme Schönebeck vom 24. Januar 2020

Veröffentlicht in News

Neuer Elternbrief ist online

Liebe Eltern, liebe Schüler,

der Elternbrief zum Jahreswechsel befindet sich in der dreiundzwanzigsten Runde. Im letzten Elternbrief haben wir bereits die digitale Form des diesjährigen Elternbriefes angekündigt. Wir bleiben unserer Tradition treu und werden Sie im Überblick über die Geschehnisse des zurückliegenden Kalenderjahres und Entwicklungen in unserer Schule weiterhin informieren.

Sie finden den neuen Elternbrief in digitaler Form auf der Homepage der Schule unter folgendem Link ELTERNBRIEF 24 (Verzeichnis: Unsere Schule; Eltern; Elternbriefe). Sollten Sie eine gedruckte Version des Elternbriefes benötigen, melden Sie dies bitte über den Klassenleiter an.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien weiterhin eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest, alles Gute und vor allem Glück, Zufriedenheit und Gesundheit im Jahr 2020.

Mit freundlichen Grüßen

R.-U. Friederichs

Schulleiter