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Letzter Arbeitstag offenbart viele schöne Momente

Der letzte Arbeitstag von Bärbel Schmidtke verlief rückblickend wie nahezu jeder andere Tag als pädagogische Mitarbeiterin am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe. Mit einem freundlichen „Guten Morgen“ ins Sekretariat startet sie schnell mit den vielfältigen kleinen Aufgaben. Wenig später bereitete sie in der Cafeteria den Verkauf durch die Schülerfirma Picnic für die Pausenverpflegung vor. Soweit, so normal.
In der Mittagspause jedoch überraschten sie nacheinander die Klassensprecher mit selbst gestalteten Dankes- beziehungsweise Abschiedskarten und vielen „warmen Worten“ für die schöne gemeinsame Zeit.
Auch die Dienstberatung am Nachmittag begann erst einmal soweit, so normal mit einleitenden Worten durch den Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs. Dann jedoch folgte „die letzte Bestellung“, die durch ihr Picnic-Team in den Raum gebracht wurde. Kaffee und Kuchen für das Kollegium sorgten für eine ausgelassene und entspannte Stimmung, während derer Frau Schmidtke permanent an der Seite ihres Teams stand. In der anschließenden Abschiedsrede stellte der Schulleiter zu Beginn schnell fest, dass er sich „möglichst kurz fassen sollte“, was ihm aber im Rückblick auf die lange gemeinsame Zeit „sehr schwer fällt.“ Ein Dank an den ehemaligen Schulleiter Herrn Kiel, der sie im Jahr 2005 anwerben konnte. „Die Zeit und der Erfolg haben erwiesen, Du warst genau die Richtige.“ „Dein ausgesprochen großer Elan, deine Begeisterung an der Arbeit am Kind, dein Teamgeist und dein liebevolles Kümmern um eines unserer Aushängeschilder der Schülerfirma „Picnic“ beschreiben wohl zu kurz deine anspruchsvollen und vielfältigen Aufgabenbereiche. Danke dafür.“
Rückblickend war der letzte Arbeitstag von Bärbel Schmidtke dann wohl doch nicht wie jeder andere. Kollegin Britta Herrmann bemerkte abschließend: „es gab keinen Moment an dem Du nicht freundlich warst, Cafeteria ist Bärbel Schmidtke und nun werden wir uns leider an eine Zeit ohne dich in der Schule gewöhnen müssen. Herzlichen Dank für die schöne gemeinsame Zeit.“

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Cafeteria vorübergehend geschlossen – Schilleraner Schulgemeinschaft zeigt Einsatz

Die Cafeteria unserer Schule blieb aus dienstlichen Gründen vorübergehend geschlossen. Doch die Versorgung mit Snacks und Leckereien sollte nicht ausbleiben. Mit viel Engagement und Kreativität sorgten Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte gemeinsam dafür, dass niemand hungrig durch den Schultag gehen musste.
Besonders die Klassen 8c und 10c zeigten, wie Zusammenhalt funktioniert. So hat die Klasse 8c wöchentlich die beliebten Würstchen angeboten, während die 10c regelmäßig mit frischen, leckeren Backwaren für Genuss in der Pause sorgte. Auch die Klassen 7b, 9b und die Oberstufe beteiligten sich tatkräftig mit dem Verkauf von Sandwiches, Pommes, Waffeln oder Hot Dogs.
Im Sinne von „Snack dich fit“ haben auch die Lehrkräfte keine Mühen gescheut: Mit energiegeladenen Snacks wie Wraps, Chiapudding, Porridge oder den beliebten Schiller-Keksen auf Basis von Nüssen sowie Datteln versorgen sie die Schülerschaft in den Pausen und sorgen so für einen zusätzlichen Motivationsschub.
Erst jetzt wird deutlich, wie sehr die Cafeteria im Schulalltag fehlt. Die Freude auf die Wiedereröffnung nach den Herbstferien ist daher groß.
Wir wünschen allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern schöne und erholsame Herbstferien!

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PICNIC ist volljährig – ein ganz besonderes Jubiläum

Anfang Juni feierte eine nicht mehr wegzudenkende Institution unseres Gymnasiums ihren 18. Geburtstag: unsere Schülerfirma PICNIC.
Im Jahr 2006 begann Bärbel Schmidtke, die pädagogische Mitarbeiterin, mit dem Aufbau und der Realisierung der Schülerfirma. Anfangs war diese klitzeklein, aber fein im Raum 110 untergebracht und mit ihrer Eröffnung stets von Schülern umlagert, die Hunger hatten, einfach mal gucken wollten oder auch die Pause für einen Schwatz nutzten. Die AG PICNIC wurde schnell beliebt und etablierte sich in kurzer Zeit, Mitarbeiter und Ideengeberin waren stolz und gaben alles.
Durch die Modernisierung und den Anbau, den unser Gymnasium 2006 erhielt, war die AG glücklich, endlich expandieren zu können. Der enorme Platz, der zur Verfügung stand, wurde liebevoll in unsere CAFETERIA umgestaltet : helle, freundliche Farben, große Fenster und kleine Sitzgelegenheiten schufen schnell eine behagliche Atmosphäre. Hinzu kam ein abwechslungsreiches Angebot, welches schülerorientiert war und somit schnell beliebt wurde. Durch das neue Konzept der Ganztagsschule entwickelte sich aus der AG die Schülerfirma Picnic.
Die „Crew“ der Schülerfirma wechselt teilweise, d.h., Schüler verlassen die Firma, weil sie sich ihren Abivorbereitungen widmen müssen oder es kommen neue Mitarbeiter, die durch stattfindende Bewerbungsgespräche einen der begehrten Plätze erringen können.
Z.Z. arbeiten neun engagierte Schüler*innen bei PICNIC, zwei lieb gewonnene Mitarbeiter konzentrieren sich nun auf ihr Abitur: Ferdinand Pierau und Lennart Dosdall. Alles Gute für euch!
Der umlagerte Hotspot Cafeteria ist aus vielen Gründen sehr beliebt und nicht mehr wegzudenken: leckere Klopse und Bockwürste am Dienstag und Mittwoch, ein abwechslungsreiches Angebot an Speisen und Getränken, sehr freundliche Mitarbeiter und eine tolle Räumlichkeit, die gerne auch zum kurzen Verweilen und Gesprächen genutzt wird.
Fast zwei Jahrzehnte gibt es sie schon und sie wird hoffentlich mindestens noch einmal so lange existieren: also, herzlichen Glückwunsch, liebe Schülerfirma PICNIC!
Auf dem obigen Bild gratuliert die stellvertretende Schulleiterin Christiane Kannegießer der Schülerfirma. Des Weiteren sind zu sehen Felix Geschke, Laurin Gümpel, Life Blume und Marian Zingel.
Ein ganz besonderer Dank von der Lehrer- und Schülerschaft geht an Bärbel Schmidtke, die dank ihrer Idee und ihres täglichen Engagements Großartiges für unser Gymnasium geleistet hat.

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SWOT-Analyse der Schülerfirma Picnic

Chancen und Gefahren für eine Firma kann man einfach aufzählen. Die Stärken und Schwächen vielleicht auch, aber probiert das mal bei einer kleinen Schülerfirma. Eine Schülerfirma muss ganz andere Probleme bewältigen als ein Malerbetrieb.

Dies konnten am vergangenen Montag wir, die verantwortlichen Schüler der Cafeteria, zusammen mit Frau Pilz, einer Mitarbeiterin der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), und natürlich Frau Schmidtke hautnah erleben. Wir „Picnic-Mitarbeiter“ haben das „SWOT“-Prinzip kennen gelernt. „Strengths – Weakness – Opportunities-Threats“ heißt das Ganze. Zuallererst haben wir die Stärken unserer Cafeteria herausgestellt. „Teamwork“ war für alle Teilnehmer der erste Gedanke, danach kam Freundlichkeit, ein gutes Angebot und Frau Schmidtke, denn ohne sie läuft gar nichts. Aber uns fielen infolgedessen auch viele Schwächen ein: Kleingeldmangel, z.T. unfreundliche Kundschaft, fehlende Lieferanten, um nur einige zu nennen.

Aus dieser Analyse heraus haben wir als Gruppe versucht, neue Chancen und Möglichkeiten zu entdecken, aber auch unsere Gefahrenpunkte aufzudecken. Ware, Miete und Rechnungen und viele andere Dinge bezahlen sich nicht von alleine. Die erarbeiteten Chancen und Möglichkeiten– u. a. Austauschmit anderen Schülerfirmen, Projekt Becher, strengere Regeln für Kunden, das Einbeziehen weiterer Lehrer – versuchen wir in der nächsten Zeit in die Tat umzusetzen.

Eine der größten Gefahren und Ängste bleibt aber immer. Was wäre, wenn Frau Schmidtke krank wird und längere Zeit ausfällt oder in Rente geht? Sie liegt uns allen sehr am Herzen und das merkt sie auch. Sie ist unsere Vertrauensperson, hat die Fäden in der Hand.

Ohne diese Weiterbildung hätten wir dies alles gar nicht erleben können. Mal schauen, wie es weiter geht und seid gespannt, was sich die Schülerfirma für euch ausgedacht hat.