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Schillernde Weihnachtskonzerte

Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs konnte zur Eröffnung der Weihnachtskonzerte des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe voller Stolz eine beeindruckende Zahl verkünden: „Trotz gleich dreier Weihnachtskonzerte in diesem Jahr waren die Eintrittskarten in weniger als 30 Minuten restlos ausverkauft.“

Die Schulaula war dann auch bis auf den letzten Stehplatz besetzt, als der Schulchor unter den vielen erwartungsfrohen Blicken mit dem Titel „Bleibet hier und höret mit mir“ hinein lief. Was folgte, war ein wunderbar abgestimmtes weihnachtliches Programm mit Chor-, Theater-, Tanz- und Soloelementen, an dem insgesamt 130 Schilleraner mitwirkten. Moderatorin Sarah Schöne verband ihre Einleitung dann auch mit der Hoffnung, alle Gäste in eine weihnachtliche Stimmung zu versetzen und so viel sei bereits vorweg verraten, dies wurde vollauf erreicht.

Nachdem Schillers „Großer Chor“, „Kleiner Chor“ und „Kammerchor“ jeweils erste Einblicke in ihr Repertoire zeigten und ergänzend Violinen und Gitarren Einzelkünstler unterstützen, sorgten die „Schillergirls“ mit ihrer Tanzeinlage zu „Jingle Bells“ für eine flotte Abwechslung. Begleitet durch Benedict Döring auf dem Akkordeon wurden dann alle Gäste beim „Schneewalzer“ zum Singen und Schunkeln animiert. Bevor die Theatergruppe mit ihrem Stück „Der Weihnachtsmann macht Urlaub“ die Regie übernahm, führten Lea Köhler mit ihrem Solo „Christmas comes to town“  und Janine Nimmich mit ihrem Gedicht „Hey,  Du Weihnachtsmann“ gekonnt den roten Faden der Veranstaltung weiter. Für viele lustige Momente sorgte der szenische Einblick in das Leben des Weihnachtsmanns zwischen den wilden Weihnachtselfen in der Villa des Weihnachtsmanns und dem entspannten Cocktail am Strand von Hawaii gemeinsam mit dem Osterhasen. Natürlich gab es am Ende trotz allem Stress und den Terminschwierigkeiten ein Happy End, sodass auch Rezitatorin Janine ihr Geschenk in Empfang nehmen konnte.

Eine Geschichte vom Weihnachtsmann, der mit dem Osterhasen im Urlaub ist.
Erneut ein tolles Stück der Theater-AG.

Mit dem traditionellen gemeinsamen Singen von „Stille Nacht“ endete ein schillerndes Weihnachtskonzert, das den Gästen in den vorangegangenen knapp anderthalb Stunden reichlich schöne Emotionen und  Freude beschert hatte.

Für noch mehr weihnachtliche Stimmung sorgte im Anschluss der schuleigene Weihnachtsmarkt. Mit heißen Waffeln, Schmalzstullen, Kaffee, Kuchen und Keksen, und dem obligatorischen Glühwein war insbesondere das tolle Weihnachtskonzert Gesprächsthema Nummer eins.

Viele Schüler waren beim Weihnachtsmarkt fleißig.
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Mitten auf der chaotischen politischen Bühne Europas

751 Abgeordnete im Europäischen Parlament, 28 Mitgliedstaaten mit all ihren Ministern und Staatssekretären, zahlreiche einflussreiche EU-Beamte und viele weitere regionale Interessenvertreter in ganz Europa – chaotische Zustände auf der europäischen politischen Bühne scheint vorprogrammiert zu sein.

Im Rahmen des Sozialkundeunterrichts der Klassenstufe 10 sollen die Schüler in die Schwierigkeiten der Entscheidungsfindung auf der EU-Ebene Einblicke erhalten. Und wie funktioniert das besser, als wenn man direkt verschiedene Positionen beziehungsweise politische Akteure in einem Planspiel vertreten muss.

In Zusammenarbeit mit dem „GoEurope“-Team tauchten die insgesamt knapp 80 Schilleraner sehr engagiert in das Thema „Asyl und Migration innerhalb der Europäischen Union“ ein. Um diese Problematik für die Schüler anschaulich zu machen, erfolgte im Vorfeld ein Quiz zur Flüchtlingspolitik, welches die ein oder andere interessante aber auch überraschende Erkenntnis vermittelte. Anschließend entschied der Lostopf, welche Rolle eines bekannten Politikers der jeweilige Schüler einnehmen musste. Unterteilt in Vertreter des EU-Parlaments oder den Rat der Regionen wurde eifrig um die beste Ausgestaltung verschiedener Verordnungen rund um die Problematik „Asyl“ diskutiert. Aufgrund der sehr großen Diskrepanzen der jeweiligen Ansichten der verschiedenen Rollen entsprangen interessante Diskussionen, die mehrere gute Ideen zu den Streitthemen hervorbrachten. Eine schnelle oder auch komplett übereinstimmende Lösung jedoch konnten natürlich auch die Schüler nicht abschließend anbieten, chaotische Zustände jedoch waren auch nicht zu sehen.

Standpunkte wurden erarbeitet, besprochen, vertreten und in die Diskussionen eingebracht.

Abstimmung am Ende der Diskussion.

Darüber wachte ständig im Übrigen der parallel arbeitete Presseklub, um durch Interviews und Befragungen letztlich das Projekt gegen Ende des Tages zusammenzufassen. In der Projektauswertung nach knapp vierstündiger politischer Arbeit wurden den Teilnehmern dabei viele interessante und unterhaltsame Videos auf einer großen Leinwand in der Schulaula gezeigt. Die große Zustimmung im Nachhinein konnte abschließend auch zeigen, dass die europäische Politik trotz der vielen Schwierigkeiten viele spannende  Aspekte mit sich bringt.

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Die Besten der Besten

Anders als in den vergangenen  Jahren fand die traditionelle Bestenehrung des Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe nicht wie gewohnt am letzten Schultag vor den Herbstferien, sondern am 28. Oktober in einer kleineren Version der uns bekannten und geschätzten Veranstaltung statt.

Mit einem gemeinsamenFrühstück, an dem alle Geehrten teilnahmen, wurde der Tag eingeleitet. Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs bedankte sich in diesem außergewöhnlichen Rahmen für das Kommen und das erbrachte und nicht selbstverständliche Engagement der anwesenden Schüler.

In der großen Hofpause organisierten die Schilleraner in Zusammenarbeit mit dem Landrat des Salzlandkreises, Markus Bauer, auf dem Schulhof einen weiteren Höhepunkt. Vor der gesamten Schüler- und Lehrerschaft fand die öffentliche Ehrung statt, die zusätzlich vom Gospelchor und der neuen Schülerband musikalisch untermalt wurde. Alexander Sieche vom Förderverein des Calbenser Gymnasiums zeichnete während der Bestenehrunginsgesamt13 Schüler   für ihre besonderen Leistungen aus:

  • Emily Schmidt für ihre Teilnahme am deutsch-amerikanischen Parlamentarischen Partnerprogramm
  • Gina Behlau für ihre besondere Leistung im Fach Französisch
  • Jerome Schroeder, der selbstständig einen Image-Film für unsere Schule gestaltete
  • Amanda Köcher für die erfolgreiche Teilnahme am Bundesfinale der Mathematikolympiade
  • Carolin Elzholz, Cora Büttner, Franziska Rjabkow und Nathalie Schwalm für ihr Engagement  im Gospelchor der Schule
  • Ulrike Neumann für ihre Fotoleidenschaft, die viele Erlebnisse der Schüler festhält
  • Josephine Müller, Hanna Thomas und Nikita Göbel für ihre erfolgreiche Teilnahme am Wettbewerb „Spielend russisch lernen“
  • Hanna Thomas für ihre erfolgreiche Teilnahme am Diercke Wissen Geografie Wettbewerb
  • Julia Wagus als Schillers beste Vorleserin

Unter dem Beifall der Mitschüler übergaben Rolf-Uwe Friederichs, Markus Bauer und Alexander Sieche allen Geehrten neben einer Erinnerungsurkunde ein kleines Geschenk.

Anschließend löste der Landrat sein Versprechen aus der Festveranstaltung zum 25-jährigen Bestehen ein und lud alle Schilleraner zu einer Bratwurst, frisch vom Grill, ein. Dank der eifrigen Unterstützung der Elft- und Zwölftklässler konnte der Hunger schnell gestillt werden.

Ausgelassene Stimmung bei den Schülern der Klasse 11.
Auch Schulleiter Herr Friederichs half fleißig beim Grillen.
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Festveranstaltung zum 25-jährigen Schuljubiläum mit vielen persönlichen Erinnerungen

Die altehrwürdige Aula des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe war vorbereitet, die Gäste hatten bereits Platz genommen und blätterten bereits eifrig in der Festschrift oder schwelgten mit ihren Sitznachbarn in Erinnerungen.

Schlagartig herrschte eine gespannte Ruhe,alle Augen richteten sich auf den hereingehenden Gospelchor und die Gäste wurden mit den vier vorgetragenen Liedern nicht enttäuscht. Auch die anschließenden Rezitationen von Anna Wachsmuth und Paulina Flemming, das Violinentrio und Nicole Westphal mit ihrer Gitarre sorgten für reichlich Gänsehautmomente.

Gespickt mit vielen persönlichen Erfahrungen, gepaart mit einigen Einblicken in die Abläufe rund um die Bildungspolitik, hielt der Staatssekretär für Kultur des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Gunnar Schellenberger, die Festrede zum 25-jährigen Schuljubiläum. Auch Markus Bauer, Landrat des Salzlandkreises, Sven Hause, Bürgermeister der Stadt Calbe, und Alexander Sieche, Vorsitzender des Fördervereins, schilderten in ihren Grußworten verschiedene Anekdoten über das Calbenser Gymnasium.

Nachdem zwei Bandprojekte der Klassenstufe 10 den stimmungsvollen Abschluss der Festveranstaltung bildeten, folgte ein kleiner Empfang im eigens vorbereiteten Musikraum.Neben dem weiteren Austausch vieler Erinnerungen an tolle Momente rund um das Calbenser Gymnasium stand auch ein von Schülern vorbereitetes imposantes Buffet zur Stärkung bereit. Die Festschrift im Übrigen hatten alle Gäste bis zum Ende nicht aus der Hand gelegt, wohl auch wegen der vielen weiteren Erinnerungen.

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Schilleraner feiern 25. Geburtstag

Zum Ende der Talenteshow anlässlich des 25-jährigen Schuljubiläums standen knapp 60  Schülerinnen und Schüler auf dem Parkett und konnten den euphorischen Beifall ihrer Mitschüler von den prall gefüllten Rängen der Calbenser Hegersporthalle genießen.

Eben jene Schilleraner stehen dabei exemplarisch für ein tolles Gesamtbild des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, was weit über den normalen Unterricht hinausgeht.

Da wären zum Beispiel das Moderatoren-Duo, Sarah Schöne und Sandy Bartel, die schick gekleidet, unaufgeregt und vorallem sehr charmant durch das knapp zweistündige Programm führten und gekonnt unter anderem die Judokas, die Trampolin-Sprunggruppe, das Violinentrio, die Kunstradfahrerinnen, die Akrobatik-Gruppe, die Garde- und Schleiertanz-Tänzerinnen oder die Line-Dancer ankündigten.

Nur mit einem Holzbrett, einem Becher und einem Mikrofon trat Sechstklässlerin Lea Menge schüchtern vor das Publikum. Bei ihrem Cup-Song am Ende angekommen, wich die Anspannung einem Lächeln, welches durch den anschließenden großen Beifall noch verstärkt wurde.

Nachdem Zwölftklässler Benedict Döring mit seinem Akkordeon einen Heavy Metal-Song interpretierte, die Tanz-Gruppe „ Zwei Welten“ aus dem Musical „Tarzan“ als Affenbande lustig choreographisch erzählte und einige Elftklässlerinnen ihre eigens initiierten Bandprojekte stimmungsvoll präsentierten, ging Meggie Eichholz zum Mikrofon und sang „Valerie“ von Amy Winehouse. Begleitet wurde dieser Gänsehaut-Moment durch eine Tanzchoreographie von Luisa Scholle.

Mit „last but not least“ angekündigt, stellte sich die neue Schilleraner-Schulband erstmals dem Publikum vor. Die beiden Titel „Mamma Mia“ und „An Tagen wie diesen“ bildeten den euphorischen Abschluss der Talenteshow und den passenden Übergang zum Schulhoffest.

Dieses begann damit, dass die Fünftklässler, in Apfelformation stehend, Luftballons mit vielen guten Wünschen in die Luft steigen ließen.

Die einzelnen, von Schülern betreuten Stände, Verkaufsbuden, Quiz-Stationen und Sportdisziplinen zeichnen das Bild der besonderen Schilleraner-Gemeinschaft weiter. Mit reichlichem Eifer flitzten die kleineren Gymnasiasten über den Schulhof, um möglichst nichts zu verpassen. Zur Abkühlung gab es Schiller-Brause oder ein Eis. Weiterhin lockte die große Hüpfburg Groß und Klein an und auch die Theatergruppe hatte zur Entspannung einige Sketche vorbereitet, wobei besonders Jonas Brösel als Otto brillierte. Komplettiert wurde die Nachmittagsveranstaltung durch die Vorführung der Trialfahrer, Lukas Uhlmann, Niklas Staudt und Lucas Montanus, sowie die Bollywoodtänzerinnen der Klasse 10c.

Für die abschließenden lobenden Worte von Schulleiter Rolf-Uwe Friederichs hatten sich dann nochmal alle Schilleraner auf dem Schulhof versammelt und konnten sich selbst Beifall für diesen tollen Tag schenken.

Der große Dank der Schilleraner-Gemeinschaft gilt allen Eltern, Firmen und Vereinen, die uns bei der Durchführung dieses tollen Tages unterstützen.

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Eine Seefahrt, die ist lustig, … meistens jedenfalls

Ostsee muss es sein und Jugendherberge kann jeder, dachten wir, die 10B des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, unsere Klassenleiterin  Andrea Pößel und unsere Eltern. Umfangreiche Recherchen und Vorbereitungen für unsere Klassenfahrt führten zu einem Segeltörn. Und das Wort Klassenfahrt bekam einen ganz neuen Inhalt. Was wird uns wohl erwarten?

Für fünf Tage waren die Jan Huygen, ein über hundert Jahre alter Segler, ursprünglich ausschließlich für Fracht gebaut, und seine 22 Kojen sowie verschiedene Häfen an der Ostsee und im Greifswalder Bodden unser Zuhause. Das Schiff ist eine der letzten sechs Koftjalken weltweit. Skipper Herman, seine Freundin Anna und Maat Julia erklärten mit Ruhe und Gelassenheit, waren unsere geduldigen Ansprechpartner, bestimmten die Route, gaben die Kommandos, manchmal auch ganz ohne Worte. Denn wir waren die Besatzung. Das hieß: Wind und Wetter trotzen, Segel setzen und wieder einholen, halsen, alle Mahlzeiten vorbereiten und danach spülen und ganz zum Schluss auch das Deck schrubben. So viel Neues und so spannend. Und das alles in so kurzer Zeit.

Der Stadthafen von Rostock war unser Ausgangspunkt. Die zunächst ruhige Fahrt machte Mut für dieses Abenteuer, aber die Ostsee ist ein Meer und hat so ihre Tücken. Eine Jacke reichte dann auch bald nicht mehr. Der Wind ließ die ersten Schüler auch die Fische füttern. Das funktioniert übrigens am besten mit dem Wind. Herrliches Wetter begleitete uns dann aber am Abend beim ersten Stopp im Nothafen Darßer Ort. Wenn Engel reisen …

So begann auch der nächste Tag, aber er begann nur so. Denn irgendwann wurde die Seefahrt entlang der Küste Fischland-Darß innerhalb einer halben Stunde weniger lustig. Die Wettergötter meinten es nämlich mit den „Engeln“ nicht mehr so gut. Windstärke 7 – und das ist für Landratten ziemlich viel – Regen und Hagel beschäftigten uns auf und unter Deck erheblich. Herman hatte alles im Griff und wir halfen dabei. Alles ist gutgegangen, die Besatzung hat funktioniert. Nach einer Stunde war alles vorbei und als wir im Hafen von Stralsund lagen, konnten wir die Silhouette der Stadt in der Abendsonne genießen, aber auch unsere pitschenassen Sachen trocknen.

8.20 Uhr öffnete die alte Rügendammbrücke für die Einfahrt in den Strelasund und weiter in den Greifswalder Bodden. Eine insgesamt ruhige Fahrt bei schönstem Wetter bestimmte diesen Tag. Wir hatten offensichtlich die Probe am Vortag bestanden. Also, Badesachen raus und ab in das 19 Grad warme Wasser. Einige Mutige fanden fast kein Ende. Das Kontrastprogramm zum Tag davor. Mit Blick auf die ehemalige Heeresversuchsanstalt der Nazis in Peenemünde haben wir die Nacht im Hafen von Freest verbracht.

Von dort aus sind wir am nächsten Tag in einem Zickzackkurs – der Wind wollte es so – auf dem Greifswalder Bodden gesegelt. Das ehemalige Kernkraftwerk Lubmin mal vor, mal hinter uns. Bedrohliche Wolken und reichlich Wind waren unsere Begleiter. Mehrere Manöver verkürzten uns die Zeit. Zum Glück blieb es trocken. Die Fische wurden auch nicht mehr gefüttert. Im idyllischen Hafen von Wieck bei Greifswald hatten wir einen tollen letzten Abend beim Grillen. Die Sonne war unser Begleiter. Perfekt.

Der letzte Tag begann mit Windstille. Völlige Flaute. Also, Motor an und ab in Richtung Stralsund. 12.20 Uhr öffnete die Brücke und das mussten wir schaffen. Für Herman van Linschoten, auch Eigner des Schiffes, kein Problem. Langweilig war es trotzdem nicht. Denn wir haben  aufgeräumt, das Deck geschrubbt, die Segel in Schutzhüllen verpackt, die letzte Mahlzeit an Bord vorbereitet.

Eine Woche auf engstem Raum arbeiten, essen, schlafen ist schon eine echte Herausforderung. Wir haben sie aber gut gemeistert. Vor allem Chris und Emely gingen immer voran. Alle mussten helfen dabei, einigen wurde aber auch geholfen. Echtes Teamwork, eine ganz außergewöhnliche Erfahrung werden ganz sicher in unserer Erinnerung bleiben.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserer Klassenleiterin, Andrea Pößel, für die umfangreiche Vorbereitung und vor allem den Mut, eine solche Klassenfahrt mit uns zu machen, aber auch bei Ralf Bannier für seine Begleitung und tatkräftige Unterstützung.

Ein letzter Dank gilt der Crew, die uns verantwortungsvoll, bestimmt, aber auch entspannt und verständnisvoll abverlangte, was auf einem Segelschiff an Aufgaben zu tun ist.

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Buongiorno, bella Italia

Am Sonntagabend, dem 14. August, machte sich die Klassenstufe 12 auf den Weg nach Italien. Nach einer 13-stündigen Busfahrt erreichten wir das romantische Städtchen Verona. Hier standen uns vier Stunden Freizeit zur Verfügung, die jeder individuell gestalten konnte. Dabei stand bei fast allen ein Besuch des berühmten Balkons aus Shakespears ‚Romeo und Julia‘ auf dem Plan.

Anschließend fuhren wir noch drei weitere Stunden, bis wir an unserem Ziel, Montecatini Terme, ankamen. Der Abend diente den Meisten zur Erholung, egal ob bei einer Stadterkundung oder im Hotel.

Am Dienstagmorgen machten wir uns gegen 8:30 auf den Weg nach Pisa. Dort besichtigten wir die Kirchenanlage mit dem berühmten Schiefen Turm. Nach etlichen Fotos und atemberaubenden Eindrücken setzten wir die Fahrt fort. Um einen kühlen Kopf zu bewahren, ging es danach ans Mittelmeer. Heißer Sand, salzige Brise, warmes Wasser und der Kontrast zwischen Marmorbergen im Rücken und endlosem Horizont vor uns, stellen das Highlight des Tages dar. Auf Empfehlung unseres Reiseleiters Martin Bauer, welcher ursprünglich aus Hamburg stammt, genossen wir unser Picknick auf der historischen Stadtmauer Luccas. Im Anschluss an die informative Stadtführung konnten wir Lucca noch auf eigene Faust erkunden. Nach dem gemeinsamen Abendessen erlebten wir das italienische Nachtleben der sonst verschlafenen Stadt hautnah.

Am darauffolgenden Tag, besichtigten wir das Manhattan des Mittelalters – San Gimignano. Hier bot sich die Chance, das womöglich weltbeste Gelato zu probieren, was wir bestätigen konnten. Unter Olivenbäumen stärkten wir uns für den folgenden Besuch in den Weinbergen. Mit dem Geschmack des Weines auf der Zunge ging es mit musikalischer Untermalung zurück ins Hotel. Der letzte Abend in Montecatini wurde in vollen Zügen genossen.

Gemeinsam entspannt in der Toskana unterwegs.

Am Donnerstag traten wir die Rückreise mit einem abschließenden Besuch der Stadt Florenz an, welche uns mit ihrer Sehenswürdigkeiten erneut faszinierte. Nun standen anstrengende 13 Stunden Fahrt auf dem Programm. Als wir schließlich am Freitagmorgen Calbe erreichten, fand die wundervolle und ereignisreiche Fahrt ihren Abschluss.

Im Namen aller Schüler bedanken wir uns ganz herzlich bei unseren Busfahrern Uwe und Enrico, welche zu allgemeinen Belustigung beitrugen, sowie den Hotelleis und Martin (Reiseleiter) bedanken. Der Dank gilt natürlich auch unseren Tutoren, Herrn Blätke, Herrn Pfesdorf und Frau Rombusch, die diese Reise sehr gut organisiert haben.

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Großer europäischer Projekttag – „GoEurope!“

Die Grundlagen der europäischen Idee, die Möglichkeiten eines gemeinsamen Europas und die Schwierigkeiten bei der Entscheidungsfindung in den EU-Institutionen bildeten den großen Rahmen eines ebenso großen gemeinsamen Projekttages des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe und dem „GoEurope!“-Kompetenzteam.

Die Schilleraner der achten und neunten Klassen nutzten die Räumlichkeiten des Calbenser Hegerstadions, um unter anderem die historische Entwicklung Europas, die einzelnen Besonderheiten der Mitgliedsländer der EU, die wichtigsten Personen der europäischen Politik und ihre ganz persönlichen Möglichkeiten außerhalb Deutschlands zu erarbeiten. Im Quiz-Format „Europa-Battle“ sowie als Kleingruppe bei der „Europa-Rallye“ erspielten die Schüler die umfangreichen Inhalte mit viel Spaß und Engagement.

Gemeinsames Fotos von Schülern mit dem Bürgermeister, den Organisatoren und Schulleiter Herrn Friederichs.
Gewinner des Europa-Battles der neunten Klassen.

In der Cafeteria, der Aula und dem großen Unterrichtsraum 107 des Gymnasiums führten die Zehnt- und Elftklässler in drei Gruppen Planspiele unter dem Motto „Next Level: Europe“ durch. Nach einem kurzen theoretischen Vortrag schlüpften die Schilleraner in verschiedene vorbestimmte Rollen der europäischen Politik, vertraten unter anderem Politiker aus Frankreich, Deutschland, Belgien, Schweden und der EU-Kommission. Realitätsnah wurden in Ausschüssen die Positionen und verschiedenen Lösungsansätze zu Fragen der Flüchtlingspolitik erarbeitet und im Anschluss in einer großen Diskussionsrunde, dem EU-Parlament nachempfunden, ausgetauscht und abschließend abgestimmt.

Diskussionen im Plenum.
Die Schüler übernahmen verschiedene Persönlichkeiten in den Diskussionen.
Vertreter der einzelnen europäischen Regionen im Planspiel.
Interview zu den jeweiligen Standpunkten zu den Sachfragen.

In der offiziellen Auswertung des „GoEurope!“-Projekts wurden gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Calbe, Sven Hause, nicht nur die erfolgreichsten Schüler prämiert, sondern in entspannter Atmosphäre und bei passender Verpflegung die vielen tollen Eindrücke des Tages ausgetauscht.

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„Let´s dance“ beim diesjährigen Abiball

Tanzen, Tanzen und nochmal Tanzen hieß es am vergangenen Freitagabend im Staßfurter Salzlandcenter beim stimmungsvollen Abiball des diesjährigen Abschlussjahrgangs des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe.

Nach dem obligatorischen Jahrgangsfoto in festlicher Abendgarderobe versammelten sich direkt alle Schilleraner auf der Tanzfläche, um gleich im abwechslungsreichen Eröffnungstanz zwischen Pop und Walzer für einen sehr gelungenen Auftakt zu sorgen.

Nachdem das reichhaltige Buffet geplündert wurde und auch die zahlreichen Erinnerungsfotos im Kasten waren, blieb nur eine kurze Zeit für das ausgelassene Tanzen mit der Band Ventura Fox, da bereits im Anschluss Luise Hocke und Tim Gieraths gekrönt wurden. Das neue Königspaar eröffnete dann auch mit einem Walzer die nächste Tanzrunde.

Besondere Aufmerksamkeit und Stimmung erzeugten am späteren Abend die einstudierten Choreographien der Schilleraner, wobei im Duell Mädchen gegen Jungen beide Geschlechter zu überzeugen wussten und ausgiebigen Beifall genießen durften.

Alles was danach noch kam, war eigentlich nur noch Tanzen, Tanzen und nochmals Tanzen, bis in den frühen Morgen hinein.

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„Ganz schön viel Theater …“

Erfahrungen an außerschulischen Lernorten zu sammeln ist wesentlicher Bestandteil unserer Bildungs- und Erziehungsarbeit und deswegen bewährte Tradition am Friedrich-Schiller-Gymnasium Calbe. Klingt gut und Schillers Lehrer und Schüler wissen genau, wie das geht.

Die verschiedenen Fachschaften organisieren dieser Tradition folgend in der letzten Schulwoche jeweils einen Projekttag für alle Schülerinnen und Schüler. Ganz unterschiedliche Orte standen dabei in den vergangenen Jahren im Mittelpunkt. Die Wanderung zum Brocken war sicher einer der Höhepunkte, aber auch die Sternfahrt zum Wartenberg, der Besuch im Phaeno in Wolfsburg , der Bergakademie in Freiberg, des Endlagers in Morsleben und die Einfahrt in das Erlebnisbergwerk Sangerhausen bleiben in lebhafter Erinnerung. Im Kalksteinbruch Rüdersdorf durften Schüler Fossilien erforschen.

Das 25-jährige Jubiläum unseres Gymnasiums brachte nun ganz logisch im Juni 2016 die Fachschaft Deutsch in die Verantwortung. Spiritus Rector war die Fachschaftsleiterin Heidi Cotte. Fleißige Helfer unterstützten sie, um die organisatorische und logistische Meisterleistung zu bewältigen. Es ging – wie es unser Namensgeber einmal schrieb – „um die Bretter, die die Welt bedeuten“.

„Wir sehen die kleine, dann die große Welt“, wie es sein engster Mitstreiter, der allen bekannte Geheimrat, im „Faust“ formulierte, bedeutete, dass einige der jüngsten Schüler voller Begeisterung eine Lesenacht in Barby gestalteten, andere das Theater und die Bibliothek in Bernburg besuchten.

Die 7. Klassen fuhren nach Bad Lauchstädt, erlebten dort das einzige aus der Goethezeit original erhaltene Theater und das Schillerhaus. Ein Ensemblemitglied trug Balladen vor. Die Schüler staunten, wie ein professioneller Sprecher Stimmungen vermittelt und Wirkungen erzielt.

„Rap macht Schule“ heißt das Projekt von Doppel-U aus Weimar. Der Rapmusiker Christian Weirich vermittelt klassische Texte und bringt sie den Schülern in den ihnen vertrauten Genres – Rap und Hiphop – nah. Theorie und Praxis standen für unsere Achtklässler und eine Zehnte auf dem Programm. Eigene Texte zu rappen ist allerdings dann doch nicht so einfach, hat aber geklappt und eine gerappte „Ode an die Freude“ bedeutete für unsere Schüler eine völlig neue Erfahrung.

Alle anderen Jahrgänge besuchten Dessau, das Anhaltische Theater und die Volkshochschule. Ob Balladenvertonung, Schiller Workshop, Stadtrallye, Theaterführung oder „Schiller unplugged“ – für jeden muss etwas dabei gewesen sein am Theatertag des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Calbe, kurz vor unserem Jubiläum.

Bei der Stadtralley gab es viel Neues zu entdecken.
Im Team durch die Innenstadt von Dessau.
Hilfe beim Texten von einem Rapper.

„Am Montag hatten wir ganz schön viel Theater“, fasste ein Mathe – und Physiklehrer den Tag zusammen. Es muss ein Kompliment gewesen sein.